Digitale Transformation ist wie sportliche Ausdauer

Digitale Transformation: Top 6 Punkte warum Unternehmen scheitern

Digital Transformation ist en vogue. Eigentlich eine tolle Sache. Prinzipiell ist das Ziel einer Digitalen Transformation nämlich Organisationen flacher, autonomer, agiler und kundenzentrierter zu gestalten. Leider haben die Schattenseiten der Digitalen Transformation innerhalb der letzten paar Jahre meiner Meinung nach Überhand genommen. Es scheitern schlicht zu viele Unternehmen an ihren digitalen Tagträumereien. Aktuell ist es vor allem ein vielversprechendes neues Business für Berater und Beratungen aller Größe und Art. Schnell den Nadelstreifenanzug gegen einen Hoodie getauscht und aus dem ehemaligen Prince2 zertifizierten Projektmanager wird ein Design Thinking Facilitator. An den Namen des Unternehmens wird dann einfach noch ein X gehängt, um die Veränderung in die Welt zu kommunizieren. Wäre alles halb so wild, wenn die Digitale Transformation nur funktionieren würde. Ich fände es großartig mehr Unternehmen zu sehen, die auf diese Art und Weise dann großartige Produkte auf den Markt brächten.

Es gibt viel Literatur zum Thema Digitale Transformation. Gefühlt allerdings eher alles aus theoretischer, strategischer Sicht oder mit dem Ziel, die eigenen Beratungsleistungen zu bewerben. Hier deswegen unsere produktbezogene Sicht auf Digitale Transformation direkt aus der Praxis: Digitale Transformation: Top 6 Punkte warum Unternehmen scheitern:

Weiterlesen

Ein persönlicher Review zur mtp Engage 2018

Mit einer Menge Vorfreude im Gesicht stand ich am 18.04. vor den Türen der Katholischen Akademie in Hamburg zur Mind the Product Engage 2018. Ich hatte das volle Paket gebucht: Einen Workshop, das Blind-Date-Dinner und den Vortragstag. Mein ganz persönliches Ziel: Ein paar konkrete Todos mit nachhause nehmen, die sich direkt umsetzen lassen. Durch den Plan, anschließend ein Review zu schreiben, war ich zusätzlich motiviert.

Weiterlesen

Lesenswert: April 2018

Der April war für uns ein aufregender Monat! Hamburg wurde dank der MTPEngage wieder für einen Tage zum Nabel der Produktwelt und wir hatten die Gelegenheit, vielen inspirierende Vorträgen zu lauschen, eine Menge netter Leute (wieder) zu treffen und mit Jeff Patton über die Bedeutung von „Rampensau“ zu philosophieren. Außerdem gab es Nachwuchs im produktbezogen-Team: unsere liebe Mitgründerin und -autorin Inken ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

Viel gelesen und fleißig Links gesammelt haben wir aber natürlich auch und diese möchten wir wie immer mit euch teilen. Daher hier unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur aus dem April. Viel Spaß beim Lesen!

Save the date

  • Im Gegensatz zum UXCamp Europe, dass in diesem Jahr leider pausiert, gibt es am 11. August wieder das UXCamp Hamburg.
  • Ebenfalls in Hamburg findet am 17. Mai das nächste Design Shapes Meetup statt. Unser Autor Wolf wird dort über Product Discovery bei OTTO sprechen.

Produktmanagement

Weiterlesen

Design Systems 101 – Teil 4: Ein flexibles Naming-Schema für Patterns

Neben vielen weiteren Vorteilen sollen Pattern Libraries und Design Systeme für ein gemeinsames Verständnis und effiziente Kommunikation zwischen Designern, Entwicklern, Produktmanagern und allen anderen Beteiligten der Produktentwicklung sorgen. Um dieses zu erreichen, bedarf es aber eines eindeutigen Schemas zur Bezeichnung der Patterns. Spricht man zum Beispiel von einem „Button“ ist nicht unmissverständlich klar, ob ein Button im allgemeinen oder exakt eines der definierten Button-Patterns gemeint ist (und wenn ja, welches).

Nachdem wir im letzten Teil der Serie gelernt haben, wie sich Patterns für den Aufbau einer Library identifizieren und strukturieren lassen, will ich als nächsten Schritt unseren Weg zu einem eindeutigen und sehr flexiblen Naming Schema für OTTOs Design Patterns aufzeigen.

Weiterlesen

Design Systems 101 – Teil 3: Patterns identifizieren und strukturieren

Zum Aufbau einer Pattern Library oder eines Design System braucht man Patterns. Natürlich. Im ersten Teil haben wir gelernt was ein Pattern ist. In diesem Teil soll es nun darum gehen, welche Arten von Patterns es gibt, wie man diese in seinem Produkt identifiziert und wie man mit den gefundenen Patterns ein verständlich strukturiertes Design System aufbaut.

Darüber hinaus möchte ich einige pragmatische Ansätze zeigen, wie man mit neu entstehenden Patterns umgeht und wann man entscheidet, dass ein Element kein Pattern ist.

Weiterlesen

Design Systems 101 – Teil 2: Auf der Suche nach der perfekten Pattern Library

Design Patterns sind wenig wert ohne Struktur, die sie auffindbar macht und erklärt. Sie brauchen eine Pattern Library oder ein Design System. Im ersten Teil der Artikelserie habe ich gezeigt, warum Design Patterns wichtig sind. In diesem Teil werde ich zeigen, wie wir für die Patterns von OTTO.de eine effektive und praktikable Pattern Library aufgebaut haben, die auch heute – fünf Jahre nach dem Launch – immer noch ein wichtiges Werkzeug in unserer Produktentwicklung ist. Besonders möchte in dieser Case Study auf die ersten beiden Versuche eingehen, die zwar mehr oder minder gescheitert sind, bei denen wir aber viele wertvolle Dinge gelernt haben.

Weiterlesen

Lesenswert: März 2018

Auch in diesem Monat haben wir wieder viel gelesen und fleißig Links gesammelt, die wir mit euch teilen möchten. Passend zu den Osterfeiertagen servieren wir euch hier unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur aus dem März. Viel Spaß beim Lesen!

…und natürlich frohe Ostern!

Produktmanagement

  • Aus Kanban kennen wir das Prinzip des Work-in-Progress-Limits. Die gleichzeitig in Arbeit befindlichen Tasks werden hart begrenzt, um den Fokus des Teams auf das Abschließen von Aufgaben zu lenken. John Cutler adaptiert das Konzept nun in einem größeren Produktentwicklungs-Rahmen und erklärt, warum wir jederzeit ein „Promises-in-Progress“-Limit auf unsere Versprechungen brauchen: „Make fewer promises! Keep more promises. Deliver on promises. Respect the cognitive overhead of active promises. Prioritize. And make the promise that matters most: to trust and respect the people you work with.“

Weiterlesen