Artikel von Petra Wille

Petra Wille ist freiberufliche Product Leadership Coachin. Seit 2013 hilft sie Produktteams dabei, ihre Produktmanagement Expertise auszubauen und damit letztendlich bessere Produkte zu bauen. In den vergangenen zwei Jahren konzentrierte sich ihre Arbeit darauf, Produkt-Führungskräften zu helfen, starke Produktteams aufzubauen. Um noch mehr Product Leadern dabei zu helfen, gute Coaches für ihre Mitarbeiter zu werden, hat sie 2016 das Coaching-Kartenset #52questions entwickelt und 2020 das Buch "STRONG product people" geschrieben. Neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit schreibt Petra Wille für produktbezogen.de und ist Mitorganisatorin und Kuratorin der Mind the Product Engage Hamburg.

Coaching Spotlight: wie Kompetenzlevel helfen gute Entwicklungsgespräche zu führen

Was bedeutet es eigentlich in etwas gut zu sein? Eine gute Produktmanagerin oder ein guter Designer zu sein? Was zeichnet sie aus, die guten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Aber ich finde es essenziell, dass Führungskräfte sich dieser Frage stellen und eine detaillierte Antwort darauf finden. So essenziell, dass ich sogar ein Buch darüber geschrieben habe ;-)

Für alle, die eine Führungsrolle haben und Entwicklungsgespräche führen, habe ich heute etwas mitgebracht was es euch leichter machen dürfte mit euren Mitarbeiter*innen über deren Fähigkeiten und Kompetenzen zu sprechen. Weiterlesen →

Lesenswert: “Continuous Discovery Habits” von Teresa Torres

Ich warte schon so lange darauf, dass das Buch von Teresa Torres endlich auf den Markt kommt, denn ich glaube Continuous Discovery Habits (Amazon) wird wirklich vielen Teams dabei helfen, ihre Produkt Discovery Praktiken nochmal zu verbessern.

Teresa und ich kennen uns schon seit einiger Zeit und waren so eine Art “Autoren Selbsthilfegruppe” während des Schreibprozesses unserer beider Bücher. Daher habe ich das Buch schon vor Veröffentlichung für euch Probe gelesen und darf heute meine Begeisterung mit euch teilen.

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Wie sich als Produktmanager weiterentwickeln? Das PMwheel könnte dein Kompass werden!

Wie bringt man Produktmanagern eigentlich Produktmanagement bei? Wie entwickelt man Produktmanager eigentlich gezielt weiter? Und was macht man, wenn es nur einen Produktmanager in einem Unternehmen gibt und er*sie von niemand anderem abschauen kann, wie der Produkt-Hase so läuft?

Mit diesen Fragen beschäftige ich mich nun schon einige Jahre. Und ich habe darauf mittlerweile eine Antwort. Das Framework dazu will ich heute mit euch teilen. Aber lasst uns vorne anfangen.

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Gefährliche Annahmen – wie ihr das Risiko minimiert, falsch zu liegen

Wer ein Produkt entwickelt oder ein Startup gründet, der trifft Annahmen. Und das ständig. Zum Beispiel Annahmen über die Nutzer oder Kunden: wer sie sind, wie viele sie sind, wie alt sie sind, was für ein Problem sie haben, dass sie ein Problem haben oder darüber wie man dieses Problem lösen könnte.

Man könnte es mit einer Webseite oder einer App lösen. Oder einfach mit einem Kaffeesirup, der automatisch ne Katze auf den Kaffee zaubert. (siehe Bild) Vorausgesetzt natürlich es gibt Leute, die das Problem haben, dass ihr Kaffee immer so langweilig aussieht, sie Kaffee gerne mit Sirup trinken und Katzen ihre Lieblingstiere sind. Ihr seht wohin uns das führt: in den Wald.

Die meisten dieser Annahmen sind übrigens gut und harmlos und helfen uns dabei, die komplizierte Wirklichkeit zu abstrahieren. Einfach “damit man mal weiterkommt und das jetzt nicht nochmal diskutieren muss”.

Aber es gibt auch weniger harmlose Vertreter: oft werden Annahmen unbemerkt zu Wahrheiten im Unternehmen. Ganz langsam und schleichend und plötzlich weiß keiner mehr, dass dieser Glaubenssatz eigentlich nur mal “so eine Annahme war”. Und plötzlich basiert die komplette Quartalsplanung auf einer einzigen Annahme. Upssss….. das ist gefährlich.

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the Conference 2019: Ausloten was geht

Ich mache kein Geheimnis daraus: ich bin Fan dieser 1.000 Teilnehmer Konferenz in Schweden. Es war mein vierter Besuch in fünf Jahren und es wird nicht der letzte gewesen sein. Soviel steht fest.

Die the Conference nimmt das Motto “Exploring complexity in a digital world” ernst und beschäftig sich jedes Jahr aufs neue mit den großen Fragen, die im Zuge der zunehmenden Digitalisierung so anstehen: Kann KI Kunst erschaffen? Sollte eine KI Kunst erschaffen? Warum ist Architektur so schrecklich ineffizient und kann Digitalisierung helfen, den Bau von Gebäuden resourcenschonender zu machen? Kann man seine Urlaubsbilder eigentlich in Pflanzen-DNA speichern und was hat Transhumanismus mit dem Christentum zu tun und was heisst das für unserer aller Zukunft?

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Wie man den richtigen Produktmanager findet und einstellt

Es ist Januar und somit viel los auf dem Markt der Talente. Alle Unternehmen halten ihre Budgets in Händen und haben neue Stellen geplant. Aber wie findet man den oder die richtige(n) Produktmanager(in)?

1. Wissen was man sucht.

Bevor man mit der Suche nach einem Produktmanager startet sollte man für sich selbst überlegen was genau die Erwartungen an die Rolle sind. Hilfreich dazu sind Fragen wie diese:

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Ab auf die große Bühne! Warum es sich lohnt, Vorträge zu halten

Wir alle gehen gerne auf Konferenzen oder zu Abendveranstaltungen wie den ProductTanks. Denn dort treffen wir Gleichgesinnte, können Erfahrungen austauschen und  nehmen wichtige Impulse für unsere Arbeit aus den gehaltenen Vorträgen mit.

Für aber genau diese Vorträge Sprecher zu finden ist, wie jeder Organisator solcher Veranstaltungen weiss, nicht einfach. Und das Paradoxe daran ist: es ist nicht schwer, spannende Menschen mit berichtenswerten Themen zu finden. Nein. Es ist lediglich problematisch diese Menschen auf die Bühne zu bekommen.

Ich selbst finde das sehr schade. Denn schliesslich profitieren wir alle davon, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Unsere Zunft lebt davon, dass wir mit anderen Teilen, was wir gelernt oder welche neuen Frameworks wir erfolgreich eingesetzt haben!

Aus genau diesem Grund will ich heute mal eine Lanze für das “public speaking” brechen. Denn es lohnt sich, auch für die eigene, persönliche Entwicklung, über seinen Schatten zu springen und ins Rampenlicht zu treten.

Hier einige Gründe warum ihr das mit dem Vorträge halten doch einfach mal ausprobieren solltet:

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Den Horizont erweitern – oder was man lernt, wenn man mal was anderes lernt

Zu Beginn des Jahres planen viele von uns ihre Weiterbildungen und denken darüber nach, auf welche Konferenzen sie gehen. Die Budgets dafür sind noch gut gefüllt und was gibt es Schöneres, als das Jahr damit zu beginnen sich selbst “was Schönes” auszusuchen?

Ich will an dieser Stelle einen Denkanstoss mit euch teilen und eine Lanze brechen: für das Training oder die Schulung, die vielleicht etwas exotisch anmuten und nicht die Naheliegendsten ist.

Und warum ich das mache? Weil ich vor einiger Zeit selbst einen Workshop besucht habe, der eben genau das war. Und der hat mir zum einen wirklich Spaß gemacht, zum anderen gute, wirklich neue Kontakte verschafft und fachlich auch noch was gebracht.

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