Sag mal… wie priorisierst du eigentlich? 10 Techniken für klare Entscheidungen.

Eine der Kernaufgaben von Produktmanagern ist das Priorisieren von Arbeitspaketen für das Entwicklungsteam und alle Produktmanager nehmen diese Aufgabe auch wahr. Doch jetzt kommt das Aber: Oft wird nur anhand des eigenen Bauchgefühls entschieden was gebaut werden soll und was nicht.

Auf Nachfrage können POs und Produktmanager meist nicht genau sagen, anhand welcher Kriterien oder Regeln sie priorisieren. Diese mangelnde Transparenz führt ggf. zu Spannungen mit dem Enwicklungsteam oder mit den Stakeholdern.

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Fallstudie zur Spielelokalisierung – wie “Streets of Rogue” von tinyBuild sich internationalisierte

Das Thema Lokalisierung umfasst alle geschäftlichen Projekte, die eine internationale Wirkung erzielen wollen, wie in meinem vorherigen Artikel über die besten Lokalisierungspraktiken zur Erreichung eines weltweiten Publikums vorgestellt wurde. Spiele müssen auch die Lokalisierung berücksichtigen und einen maßgeschneiderten Ansatz verfolgen, um sicherzustellen, dass das Spiel für alle demografischen Zielgruppen superspaßig und in hohem Maße spielbar ist. tinyBuild hat dies mit seinem Spiel “Streets of Rogue” erreicht, wie in dieser Fallstudie dargestellt wird.

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So lokalisierst du dein Produkt für eine bessere Internationalisierung

Lokalisierung ist keine Tätigkeit, die man mal eben im Nachhinein durchführt, sondern ein integraler Bestandteil des Produktentwicklungsprozesses. Und sie gilt auch heute als Inbegriff der Benutzerfreundlichkeit. 75% der Weltbevölkerung fühlen sich beim Umgang mit lokalisierten Produkten wohler und sicherer – einfach alles auf Englisch zu belassen funktioniert nicht mehr. Die Integration einer Lokalisierungsstrategie in die Produktentwicklungsplanung und ihre Zyklen ist daher von ganz entscheidender Bedeutung. Ich werde hier einige bewährte Verfahren und Lösungen für die Lokalisierung näher erläutern.

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Umfrage: Klima in Software-Produktentwicklungsteams

Unsere Kollegen Laura Sophie Aichroth und Stephan Kambor von #teamagile forschen im Bereich Organisationsentwicklung sowie Organisationspsychologie und sind auf der Suche nach Probanden, bei der wir sie gerne unterstützen möchten:

In der ersten von drei geplanten Studien geht es ihnen darum herauszufinden, ob es eine Verbindung zwischen dem Teamklima in der Software-Produktentwicklung und der Wahrnehmung der Abläufe und dem Erleben bei der Arbeit gibt. Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, brauchen die beiden gut 400 Datensätze. Gesucht werden Personen, die im Bereich Software-Produktentwicklung tätig sind. Egal in welcher Rolle, egal, ob privat oder beruflich. Die Umfrage dauert etwa 10–15 Minuten und ist unter: https://www.soscisurvey.de/D1SS/ zu finden.

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Die Umfrage läuft noch bis zum 30. Juni 2020. Die Studie ist anonym, es muss keine E-Mail-Adresse angeben werden, es gibt kein Gewinnspiel und der Fragebogen ist maximal datensparsam konfiguriert.

Die beiden freuen sich sehr über eure Unterstützung und wir freuen uns auf spannende Ergebnisse. Diese werden im Anschluss unter: https://www.teamagile.org/forschung/ frei veröffentlicht. Eine Zusammenfassung wird es auch hier auf produktbezogen geben.

Warum sind virtuelle Meetings so anstrengend – und was kann man dagegen tun?

Klar – Microsoft Teams, GoToMeeting, Skype, Zoom, Jitsi – wie würden wir in der aktuellen Situation nur ohne diese technischen Möglichkeiten unsere gemeinsame Arbeit und unseren (wichtigen!) Austausch überhaupt bewerkstelligen können? Aber nach den letzten Wochen im Corona-bedingten Homeoffice fällt mir auf, wie anstrengend die ganzen virtuellen Meetings sind – anstrengender als reale Meetings. Ist das wirklich so, oder der fühlt sich das nur so an?

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Die Macht von Amazons Empfehlungs-Maschinerie – und was wir davon lernen sollten

Amazons Empfehlungs-Maschinerie hat im Lauf der letzten beiden Jahrzehnte den weltweiten E-Commerce verändert. Sie wurde geschaffen, um die digitalen Erfahrungen von Verbrauchern menschlicher zu gestalten und begleitet heute Millionen von Amazon-Nutzer durch die Customer Journey. Was der Einzelhandel von dieser Strategie lernen kann und welche Methoden wertvoll für die eigene Personalisierung sind, erfahrt ihr hier. Weiterlesen →

MVP Entwicklung korrekt erklärt – ein Update

Die MVP Entwicklung wird immer beliebter. Unternehmen erkennen den großen Vorteil, mit einem minimal wertschöpfenden Produkt schnell an den Markt zu gehen, um so wertvolles Feedback zur Optimierung des Produktes zu erhalten.

Es gibt viele gute Erklärungen im World Wide Web darüber, was die Entwicklung eines MVP ausmacht. Immer wieder verwendet wird dabei die Grafik von Henrik Kniberg, die am Beispiel der Entwicklung eines Autos das Vorgehen der MVP Entwicklung beschreibt. Sie zeigt, wie ausgehend von einem Skateboard das Produkt immer mehr verändert wird, bis am Ende ein Auto herauskommt.

Betrachtet man die Grafik genauer und gleicht die MVP Definition mit ihr ab wird jedoch deutlich: so ganz stimmig ist die Darstellung nicht.

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Lesenswert: „How to Lead in Product Management“ von Roman Pichler

Produktmanager müssen sehr vielseitige Funktionen er- bzw. ausfüllen. Neben der fachlich-inhaltlichen Rolle, in der es darum geht eine Produktvision und -Strategie zu definieren, Nutzerbedürfnisse zu identifizieren, dafür Lösungen konzipieren und diese dann mit dem Entwicklungsteam zur Umsetzung zu bringen, haben Produktmanager immer auch eine laterale Führungsrolle innen. Für die fachlichen Aspekte stehen einem Produktmanager jede Menge Literatur, Trainings und Zertifizierungen zur Verfügung, mittels derer die “Hard Skills” entsprechend erlernt und weiterentwickelt werden können. Für die “Soft Skills” hingegen, also die Kompetenzen die ein Produktmanager als laterale Führungskraft benötigt, gab es bisher allerdings nur wenig Konkretes zu lesen.

Diese Lücke möchte Roman Pichler, Autor diverser Fachbücher wie beispielsweise “Agiles Produktmanagement mit Scrum” und “Strategize” mit seinem neusten Werk “How to Lead in Product Management” nun schließen. Roman hat uns freundlicher Weise vorab ein Exemplar zur Verfügung gestellt, weshalb wir euch im Folgenden ein exklusives (P)review des Buch geben können.

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Lesenswert: Februar 2020

Nachdem der Februar uns nicht nur Nässe und Stürme sondern auch das Corona-Virus gebracht hat, drücken wir erstmal alle Daumen für die Gesundheit unserer Leser (und unsere eigene). Passt bitte auf euch, eure Familie und eure Kollegen auf! Ihr kennt ja den Drill: in die Armbeuge husten/niesen, regelmäßig Hände waschen, enges Gedränge meiden, nicht den “Held” spielen und krank zur Arbeit gehen. Und wenn dann noch etwas Zeit bleibt, werft doch mal einen Blick in unsere neuesten Fundstücke aus Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur. Viel Spaß beim Stöbern!

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Wie spät ist es eigentlich? Ein Praxisblick auf die Teamuhr

Vermutlich hat jeder, der in einem Team arbeitet, schon mal von Teamentwicklung, der Teamuhr oder ähnlichem gehört. Die Teamentwicklung erleben wir mal mehr, mal weniger bewusst. Deren Ziel ist, dass aus einer Gruppe von Menschen ein performantes Team entsteht. Aber wie geht das eigentlich? In diesem Artikel reflektieren wir unsere eigenen praktischen Erfahrungen in einem Softwareentwicklungsteam. Dabei wird deutlich: Es gibt nicht den einen Uhrmacher, der die Uhr stellt. Vielmehr wird gemeinsam an der (Team-)Uhr gedreht; jeder im Team trägt dazu bei.

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Drei Tipps für deine nächste Product Discovery

In meinem letzten Artikel habe ich von meinen eigenen Erfahrungen mit Product Discovery-Prozessen berichtet. Sowohl als Produktmanager, als auch als Product Coach, bin ich immer wieder zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Product Discovery so individuell sein muss, wie das Team, das sie durchführt.

Obwohl dieser Ansatz bei vielen Teams auf den ersten Blick viel Zustimmung erhält, ist es normal, im Alltag ins Stocken zu geraten. Welche Methoden wende ich denn nun jetzt an, wenn ich meinen eigenen Prozess gestalten möchte? Wie kann ich mich effektiv durch den Problemraum bewegen? Und welche Product Discovery-Fallstricke gilt es zu vermeiden?

In diesem Artikel möchte ich daher auf drei konkrete Bereiche der Product Discovery eingehen und praktische Vorgehensweisen für die direkte Anwendung mit euch teilen.

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