Mind-Set

Ab auf die große Bühne! Warum es sich lohnt, Vorträge zu halten

Wir alle gehen gerne auf Konferenzen oder zu Abendveranstaltungen wie den ProductTanks. Denn dort treffen wir Gleichgesinnte, können Erfahrungen austauschen und  nehmen wichtige Impulse für unsere Arbeit aus den gehaltenen Vorträgen mit.

Für aber genau diese Vorträge Sprecher zu finden ist, wie jeder Organisator solcher Veranstaltungen weiss, nicht einfach. Und das Paradoxe daran ist: es ist nicht schwer, spannende Menschen mit berichtenswerten Themen zu finden. Nein. Es ist lediglich problematisch diese Menschen auf die Bühne zu bekommen.

Ich selbst finde das sehr schade. Denn schliesslich profitieren wir alle davon, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Unsere Zunft lebt davon, dass wir mit anderen Teilen, was wir gelernt oder welche neuen Frameworks wir erfolgreich eingesetzt haben!

Aus genau diesem Grund will ich heute mal eine Lanze für das „public speaking“ brechen. Denn es lohnt sich, auch für die eigene, persönliche Entwicklung, über seinen Schatten zu springen und ins Rampenlicht zu treten.

Hier einige Gründe warum ihr das mit dem Vorträge halten doch einfach mal ausprobieren solltet:

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produktbezogen-Podcast Episode 02: Die Psychologie hinter too-big-to-fail

Willkommen bei Episode 2 des produktbezogen Podcast. In dieser Episode geht es um die Psychologie hinter too-big-to-fail oder warum Aufgeben manchmal die beste Entscheidung ist. Wir hoffen das Thema aus dem Bereich der  Verhaltenswissenschaften findet euren Anklang. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören.

Im Folgenden findet ihr noch das Transkript des aktuellen Podcasts, alle relevanten Links und wie wir mit dem produktbezogen-Podcast weitermachen wollen.

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Shared Product Mindset – Die nächste Stufe der agilen Transition

Die Geschwindigkeit und Grundsätzlichkeit mit der sich die digitale Landschaft und Technologien ändern, nimmt von Minute zu Minute zu. Die Antwort vieler Unternehmen darauf war geprägt durch die Agile Transition, das Adoptieren agiler Workflows und die grundsätzliche Änderung des Produktentwicklungsprozesses.
Was ist aber, wenn diese Strategie heute alleine nicht mehr ausreichend ist, um mit der Veränderungsgeschwindigkeit mitzuhalten und dabei wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben? Was passiert eigentlich, nachdem sich eine Organisation mit einem agilen Product Management brüstet? Und worin liegt eigentlich die Zukunft der Organisationsentwicklung?

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Den Horizont erweitern – oder was man lernt, wenn man mal was anderes lernt

Zu Beginn des Jahres planen viele von uns ihre Weiterbildungen und denken darüber nach, auf welche Konferenzen sie gehen. Die Budgets dafür sind noch gut gefüllt und was gibt es Schöneres, als das Jahr damit zu beginnen sich selbst „was Schönes“ auszusuchen?

Ich will an dieser Stelle einen Denkanstoss mit euch teilen und eine Lanze brechen: für das Training oder die Schulung, die vielleicht etwas exotisch anmuten und nicht die Naheliegendsten ist.

Und warum ich das mache? Weil ich vor einiger Zeit selbst einen Workshop besucht habe, der eben genau das war. Und der hat mir zum einen wirklich Spaß gemacht, zum anderen gute, wirklich neue Kontakte verschafft und fachlich auch noch was gebracht.

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Wir brauchen die Konterrevolution! Time well spent

Mich beschleicht ein ungutes Gefühl: das Übermanipulations-Unbehagen

Es ist der 12.09.2014. Ich sitze im Auditorium der MTP Konferenz in London und folge dem Vortrag von Nir Eyal zum Thema „Building habit-forming products“.

Nir spricht darüber, dass die meisten Aktionen, die wir tagsüber ausführen, von Gewohnheiten getrieben sind und damit ganz unbewusst ablaufen. Und er spricht darüber, wie man Produkte so gestaltet, dass sie die Nutzer auf eben genau dieser Ebene ansprechen. Sein prominentes Beispiel dafür sind die kleinen Bubbles, die an unseren Apps aufpoppen und sagen „Hey! Hier gibt es heiße News für dich!“. Und er spricht darüber, warum wir diesen Triggern so schlecht wiederstehen können.

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Selbstcoaching für Produktmanager_innen

Coaching – was ist das?

Warum ist Coaching eigentlich in aller Munde? Was ist Coaching überhaupt und bringt das was? Kann man sich auch selbst coachen?

„Ein Coach stellt Fragen, ein Berater gibt Antworten.“

Diese einfache Formel bringt es gut auf den Punkt. Somit ist Coaching nichts für Ungeduldige. Es bringt keine schnellen Lösungen. Auf Dauer bringt es einen dafür wirklich weiter. Denn man muss zu den Fragen des Coaches selbst nach Antworten suchen. Der Coach gibt nur einen Impuls. Was der richtige Impuls ist, bestimmt dabei die Erfahrung des Coaches.

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Das erste Jahr als Produktmanager – 6 Tipps für junge POs

Im November 2014 begann ich mit meinem ersten Job beim Hamburger Startup HealthCare United. Ich war einer der ersten Angestellten und fand dementsprechend wenig vorhandene Strukturen vor, dafür aber auch sehr viel Freiraum mit der Möglichkeit, sich auszuprobieren. Vorteilhaft war für mich als Berufseinsteiger auch, dass die Grundlagen des Produktes – eine Online-Stellenbörse für das Gesundheitswesen – bereits geschaffen waren und es zwei Wochen nach meinem Start bereits an den Markt ging. Ich konnte auf Personas zurückgreifen, es herrschte Klarheit über die Produktvision und es war klar, in welche Richtung es in den nächsten Monaten gehen sollte.

Zugleich brachte diese Ausgangssituation zahlreiche Herausforderungen mit sich. Als einziger Produktmanager des Unternehmens war ich nicht nur für die Weiterentwicklung der Webseite zuständig, sondern übernahm kurz nach meinem Start auch Aufgaben im Online-Marketing und dem Kunden-Support. Von Tag eins an war ich daher mit wichtigen Entscheidungen konfrontiert – weshalb ich mich manchmal fühlte, als würde ich den Mount Everest ohne Sauerstoffflasche besteigen müssen!

Hier meine Learnings für alle Produktmanager, welche die ersten 12 Monate im neuen Job überleben wollen!

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Drei Interviews, drei Standpunkte: das erste Jahr als Produktmanager – Teil 2

Nachdem unser erster Artikel zum Thema „Das erste Jahr als Produktmanager“ so gut angekommen ist haben wir jetzt eine Neuauflage mit drei Kolleginnen gestartet. Es kommen also wieder einmal die zu Wort, die sich gerade auf den Weg gemacht haben um diese Rolle auszufüllen. Erneut finden sich spannende Einsichten und gute Tipps für alle Auf-, Um- und Einsteiger im Produktmanagement und vielleicht die Antwort auf die Frage: Wie wird man eigentlich Produktmanager oder Product Owner?

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Produktmanager Mind-Set

Produktmanager für digitale Produkte sind auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt. In Gesprächen mit Unternehmen die nach Produktmanagern suchen kommen deswegen unweigerlich zwei Fragen auf:

1. Woran erkennt man eigentlich einen guten Produktmanager?

Die Beantwortung der Frage finde ich einfach. Einen guten Produktmanager erkennt man an seinen guten Produkten. Genauso wie ich einen schlechten Produktmanager an seinen schlechten Produkten erkenne. Zeig mir die Produkte, die du als Produktmanager verantwortest, und ich weiß, mit wem ich es zu tun habe.

Die zweite Frage empfinde ich als schwieriger zu beantworten:

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