Ausbildung & Studium

Erfahrungsbericht zum berufsbegleitenden Studium „Produktmanager (FH)“

Bisher gibt es wenige Möglichkeiten, sich zum Produktmanager ausbilden zu lassen. Die meisten PMs sind Quereinsteiger aus anderen Bereichen und eignen sich ihr Wissen „on the Job“ oder durch Seminare und Weiterbildungen an. Das traf auch auf mich zu – bis ich mich dazu entschied, mein praktischen Wissen durch ein berufsbegleitendes Studium zu erweitern.

In diesem Beitrag möchte gerne meine Erfahrungen mit dem berufsbegleitenden Studium „Produktmanager“ an der Hochschule Schmalkalden teilen und Tipps geben, worauf ihr bei der Wahl der passenden Weiterbildung achten solltet.

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Kann man Produktmanagement eigentlich studieren?

Die meisten Produktmanager haben ihren Beruf nicht studiert, sondern sind als Quereinsteiger zum Produktmanagement gekommen. So sind auch wir Autoren dieses Beitrags, Petra (Dipl. Ing. Informationstechnik (BA)) und Rainer (Dipl. Inf. Digitale Medien), nicht direkt Produktmanager geworden, sondern haben zunächst in anderen Positionen gearbeitet. Auch die drei Produktmanager aus einem unserer letzten Artikel sind nicht direkt in ihren jetzigen Job eingestiegen. Dies liegt vor allem daran, dass es bis dato nur wenig Möglichkeiten gibt, Online- bzw. Software-Produktmanagement dezidiert zu studieren und die Studiengänge die es gibt (auf die wir später genauer zu sprechen kommen) noch nicht lange existieren.

Grund genug also, sich einmal konkreter mit den Studienmöglichkeiten auseinander zu setzen, die es für (künftige) Produktmanager gibt und auch Anforderungen an einen entsprechenden Studiengang zu sammeln. Vielleicht hilft dies ja dem einen oder anderen Anwärter, sich konkreter mit den Themen und Inhalten zu beschäftigen und den richtigen Studiengang und -ort zu finden.

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Product Designer Skills – 3 Kernkompetenzen für erfolgreiche Produktgestalter

Berlin, im überfüllten Betahaus Cafe. „UX Design ist einfach überholt. Behavior Design ist das was man jetzt machen sollte.“ Danach folgte ein längerer Vortrag über Behavior Design und was man in Stanford zu dem Thema alles lernen kann. Kurz gesagt, geht es beim Behavior Ansatz darum, dass Verhalten der Nutzer nachhaltig zu verändern und nicht wie beim UX Design ein konkretes Problem oder Bedürfnis zu lösen.

Ich saß im Cafe mit James (nennen wir einfach James), der vor 1 Jahr aus den USA nach Berlin gezogen war und jetzt in einem der hippen StartUps arbeitete. Die Diskussion UX vs. Behavior Design war sehr interessant, aber ich fragte mich wie lange es wohl dauern wird bis sich auch Behavior Design „überholt“ hat. Und klar UX ist mittlerweile ein alter Hut, aber James wird das StartUp, in dem er arbeitet, nicht erfolgreicher machen nur weil er Behavior und kein UX Designer ist. Denn bei guten Produkt-Teams und guten Produktmachern kommt es nicht darauf an, dass man den tollsten Titel trägt und das neueste Vorgehen anwendet – es sind das Mindset und die Kompetenzen, die zählen.

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