Konferenz-Rückblick – Mind the Product 2017 in London

Die sechste und meine erste Mind the Product fand am 8. September 2017 in London im Barbican Centre statt und zog mit über 1.500 Produkt-Begeisterten, aus 52 Ländern wieder jede Menge Besucher in ihren Bann. Am Vortag gab es außerdem ein breites Spektrum an Experten-Workshops um seine Product-Skills zu verbessern und um in kleiner Atmosphäre Produktmanager rund um den Globus kennen zu lernen und sich auszutauschen.

Workshops und die Konferenz lassen sich getrennt voneinander besuchen, wenn man aber schon extra nach London anreist, lohnt es sich, gleich beides zu besuchen. Dies erhöhte gegen Ende sogar die Chance, doch noch einen Platz für die ausverkaufte Konferenz zu ergattern.

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Konferenz Rückblick – The Conference 2017

Wie auch schon 2015 und 2016 war ich in diesem Jahr wieder in Malmö auf der the Conference und habe meine Eindrücke für euch mitgebracht. Wieder sei gesagt: diese Konferenz ist keine klassische Fachkonferenz. Weder für Produktmanager noch für Designer. Sie erweitert unter dem Motto „exploring complexity in a digital world“ aber immer Horizonte und regt zum Nachdenken an.

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Lesenswert: Juli/August 2017

Der Sommer war bisher nicht nur Wetter-technisch sondern auch was interessante Artikel anging eher durchwachsen. Auch waren viele aus dem produktbezogen-Team im Urlaub und so haben wir die Ausgaben für Juli und August zusammengefasst, damit ihr eine ordentliche Dosis unserer spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur bekommt. Viel Spaß beim Entdecken!

Save the date

  • Nach dem Erfolg der Erstauflage wird es auch nächstes Jahr die Mind The Product Engage in Hamburg geben. Schreibt euch also den 20. April 2018 schon mal hinter die Ohren in den Kalender.
  • Am 9. November ist wieder World Usability Day. Für die Hamburger Ausgabe gibt es aktuell noch einen Call for Papers

Produktmanagement

  • Bevor Nate Walkingshaw Produktler und Co-Autor des Buchs Product Leadership (Buch-Review bei uns) wurde, war er Rettungssanitäter. Auf der Mind the Product hat er in einem bewegenden Talk erzählt, wie diese Erfahrung ihm heute dabei hilft, gute Produkte zu bauen und Produktteams zu führen: „The Heartbeat of Product“. (Video, 44 Minuten, mit Zusammenfassung als Text)

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Die Geheimwaffe unter den Retrospektiven – das Teamradar

Jeder Produktmanager kennt den Moment in dem man bemerkt, dass im Team irgendwie der Wurm drin ist. Oft hat man selbst auch direkt eine Meinung was alles verbessert werden müsste, nur irgendwie sieht das Team das nicht. Sind die denn doof? Das ist doch offensichtlich!!

Nein, sind sie nicht. Es gibt eine schöne Metapher aus dem Coaching dazu: „Das Auto in dem man sitzt kann man nicht anschieben“. Und genauso verhält es sich. Wenn der Produktmanager solche Muster also früher erkennt, dann eben weil man nicht wirklich Teil des Teams ist. Und das ist ein echter Vorteil den man nutzen sollte!

Aber wie spricht man unangenehme Themen mit dem Team so an, dass die Mitglieder das Feedback auch annehmen können und nicht in eine Verteidigungshaltung abrutschen?

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3D Secure – Was ist das und was sollte man darüber wissen?

Als Produktmanager kommt man mitunter mit Themen in Berührung, von denen man so gar keine Ahnung hat, die allerdings einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf einen Teilbereich des Produktes haben. Eines dieser Themen heißt „3D Secure“ und hat mit Bezahlverfahren zu tun. Falls ihr mit eurem Produkt also Geld verdienen wollt und dazu verschiedene Bezahlverfahren integriert habt, dann könnte 3D Secure einen Einfluss auf eure Conversion haben.

Unser Gastautor Moritz Königsbüscher, freier Payment-Berater und Produktmanager, macht mit uns einen Ausflug in die Welt des Payments und erklärt uns, worum es sich bei 3D Secure handelt und was es dazu aus Produktmanagement-Sicht zu wissen gibt.

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Lesenswert: Calm Technology

Nach dem Hinweis von Sebastian Deterding auf das Buch Calm Technology von Amber Case war ich neugierig auf den Inhalt geworden.

Mir leuchtet die zugrundeliegende Problemstellung ein und ich halte sie für relevant: wenn wir Produktmanager und Interaktionsdesigner weiterhin Software so bauen, wie wir es derzeit tun wird unsere technische Zukunft eine sehr laute!

50 Milliarden Geräte, so eine Schätzung von Cisco, werden im Jahr 2020 vernetzt sein und untereinander aber vor allem auch mit ihren Besitzern kommunizieren wollen: Der Kühlschrank, der Wasserkocher, die Türklingel, jede LED-Birne, die Smartwatch. Alles wird um unsere Aufmerksamkeit buhlen.

Verlockend also die Idee, in einem Buch einige Tipps und Tricks für „leiseres Design“ zu finden.

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Wir brauchen neue Manager

Unternehmenskultur ist für den Unternehmenserfolg vital. Der Wettbewerb der Zukunft wird nicht primär durch Produkte ausgetragen werden, sondern zuerst durch den Kampf um die besten Mitarbeiter. Dabei befinden sich Softwareentwickler, Designer und Produktmanager in einer Situation nahe Vollbeschäftigung. Unternehmen konkurrieren um Talente und nicht Talente um Unternehmen. So wird die Unternehmenskultur zum entscheidenen Faktor im Wettbewerb um die besten Talente. Als Talent im digitalen Bereich kann ich mir das Unternehmen aussuchen, welches mir die beste Arbeitsumgebung also Unternehmenskultur bietet. Um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, müssen sich viele Unternehmen und allen voran deren Unternehmenskulturen grundlegend verändern.

Vor allem Führungskräfte, ich nenne sie einfach einmal Manager, und ihr Menschenbild spielen aufgrund ihres Einflusses in Unternehmen eine Schlüsselrolle für die Kultur. Werte werden von Managern gelebt und vorgelebt und bilden die Grundlage der Unternehmenskultur. Natürlich sind alle Mitarbeiter verantwortlich, aber diese Sonderstellung von Führungskräften muss dabei beachtet werden.

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