Die Geheimnisse exponentiellen Wachstums… wer würde die nicht gerne kennen? Im ersten Teil unserer Serie haben wir Euch gezeigt, was „Growth“ überhaupt ist, aber vor allem auch was es nicht ist. Gehen wir also gleich ans Eingemachte!
Die Geheimnisse exponentiellen Wachstums… wer würde die nicht gerne kennen? Im ersten Teil unserer Serie haben wir Euch gezeigt, was „Growth“ überhaupt ist, aber vor allem auch was es nicht ist. Gehen wir also gleich ans Eingemachte!
Wenn sich (digitale) Produkte einige Jahre lang am Markt befinden, wachsen sie. Durch neue technische Möglichkeiten oder spezifische Kundenwünsche werden sie um immer neue Funktionen erweitert. So entstehen „historisch gewachsene” Benutzeroberflächen, deren Usability im Endresultat meistens eher suboptimal ausfällt.
In genau dieser Phase lernen wir als Agentur viele Firmen kennen: sie haben eines oder gleich mehrere Produkte, deren Usability die aktuellen Bedürfnisse ihrer Kunden nicht erfüllen kann. Schnell wird klar, dass eine Überarbeitung intern mit vorhandenen Kompetenzen nicht abbildbar ist und dann beginnt die Suche nach der passenden Agentur.
Um diese Suche zu vereinfachen, haben wir zusammengefasst, was sich Agenturen in dieser Phase wünschen und womit Produktmanager für eine effektive und effiziente Zusammenarbeit rechnen sollten.
Im Folgenden erläutern wir, wie der Weg von der Erkenntnis „Wir müssen die Usability unserer Produkte verbessern” hin zu „Wir haben den passenden Partner und wissen, wie wir das gemeinsam angehen” aussehen kann. Wir geben Tipps und Hinweise und beschreiben häufige Stolperfallen.
Das vierte Quartal hat angefangen und in den Boardmeetings und Management-Offsites wird landauf, landab festgestellt, dass man doch eigentlich wieder viel mehr hätte erreichen wollen in diesem Jahr.
Also wird beratschlagt, wie man vielleicht doch nochmal ein paar Meter machen, ein paar Euros verdienen, ein paar mehr Nutzer, mehr Clicks, mehr Upsells realisieren kann. Man beschliesst Marketinginitiativen, sucht nach Gegenmaßnahmen und findet, dass eine Pressemitteilung zu einem neuen digitalen Produkt sich nochmal gut machen würde.
Also ruft man nach “der Roadmap”, schaut auf die Planung und schiebt ein Thema nach hinten um vorne zwei Neue einzuplanen. Der Frage nach Priorität weicht man als Manager aus, weil man eigentlich weiss, dass nur ein Thema Priorität 1 haben kann. Für den Erfolg der Firma sind doch beide Themen wichtig.
Nur warum verstehen die Mitarbeitern das immer nicht? Warum wabert jetzt wieder wochenlang diese gefühlte Unzufriedenheit über die Gänge?
Nachdem wir uns mit der richtigen Art eine Bewerbung zu schreiben schon beschäftigt haben, soll es heute um die nächste Runde im Bewerbungsmarathon gehen: das Telefoninterview.
Immer mehr Unternehmen nutzen diese Möglichkeit sich von den Kandidaten ein persönliches Bild zu machen bevor sie ihn oder sie zu einem Gespräch einladen.
In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich einstellende Produktmanager/Design Leads gefragt, warum sie Telefoninterviews machen und worauf es ihnen dabei ankommt. Hier die Antworten grob nach Häufigkeit der Nennung sortiert:
Jede Produktentwicklung ist einzigartig, das heißt sie findet in einer einzigartigen Konstellation von Kräften statt. Zum einen gehen diese Kräfte von Nutzern, Kunden und Märkten aus. Zum anderen wirken bei jeder Produktentwicklung immer auch Kräfte im Inneren der Organisation. Diese beide Seiten (innen/außen) sind in etwa gleich wichtig, denn ohne die Fähigkeit eine passende Lösung zu liefern, nützt uns ein validiertes Kundenproblem nichts, und ohne zu wissen, was Kunden wirklich wollen, werden wir sehr wahrscheinlich die falschen Produkte bauen.
Diese inneren und äußeren Kräfte bilden den Kontext der Produktentwicklung. Und nur dann, wenn dieser Kontext auf die Qualitäten einzahlt, die das Produkt im Kern ausmachen (sollen), wird das Produkt erfolgreich sein. Für jede Produktmanagerin, für jeden Product Owner/Editor sollte es deshalb von zentraler Bedeutung sein, diesen Kontext so gut wie möglich zu kennen, zu verstehen und vor allem ihn ins Bewusstsein sämtlicher Akteure und Stakeholder zu bringen.
Aber wie sieht der Kontext genau aus? Um welche Aspekte geht es überhaupt? Lässt sich der Kontext systematisch erfassen? Wie genau stehen die Kontextaspekte in Beziehung zu den erstrebten Produktqualitäten? Wie genau zahlt der Kontext auf den Produkterfolg ein? Und ließe sich das in einem Workshop-Format methodisch untersuchen?
Was will ein Unternehmen eigentlich erreichen? Was möchte das Unternehmen für das du arbeitest erreichen? Ich fand es für mich persönlich immer reizvoll für Unternehmen zu arbeiten, die ein sehr engagiertes Ziel formuliert haben, nämlich Marktführer in der jeweiligen Branche zu werden. Aber wie ist es möglich, ein Unternehmen, welches wesentlich Größer ist als man selbst und dazu über wesentlich mehr Ressourcen verfügt, zu überflügeln? Während meiner Zeit in diesen Unternehmen konnte ich viel lernen und das möchte ich gerne mit euch teilen.
Zum Thema „Pick a big fight: How to attack a market leader” habe ich auch bei der UXSTRAT 2015 einen Vortrag gehalten, deswegen findet ihr am Ende des Artikels auch das Deck meines Vortrages sozusagen als Ergänzung.
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Ein Satz von Seth Godin bringt einen Teil unserer Arbeit als Produktmanager auf eine gute Art auf den Punkt:
„Paint a picture of the future. Go there. People will follow.“
Genau so ist es ja oft. Wenn man als Produktmanager weiß, worauf man hinaus will und wo das Produkt sich hin entwickeln soll, dann fällt es einem selbst leicht die richtigen Prioritäten für dieses Ziel zu setzen. Man hat ein ganz klares Bild vor Augen, wo es hingehen soll. Und dann fällt auch die Arbeit mit den Stakeholdern und dem Entwicklungsteam deutlich leichter.
Leider teilen viele Produktmanager aber dieses Bild auf eine recht abstrakte Weise. Entweder zerlegt in atomare Teilchen (Backlogitems genannt) oder in Power-Point Slidedecks die auf ihren Festplatten Staub ansetzen.
Gibt es bessere Lösungen?
Vergangenen Mittwoch fand hier in Hamburg wieder eine Veranstaltung aus der ProductTank-Reihe im betahaus statt. Den Auftakt machten Ruben Timmerman und Rik Matena from Springest in Amsterdam, die über „Holacracy in practice“ sowie „Data-driven product development“ referiert haben. Im Anschluss stellten Wolfgang Wopperer von mindmatters, Michael Schieben vom precious design studio und Klaus-Peter Frahm der Öffentlichkeit zum ersten Mal „Product Field“, einen Canvas zur Entwicklung von Produktinnovationen, vor.
Ich habe auch dieses Mal die Gelegenheit genutzt, einige Fotos zu schießen:
Als Product Owner, Designer und Researcher ist es unser gemeinsames Ziel, Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, die Kunden lieben. Um die bestmöglichen Ideen zu generieren, stecken wir häufig unsere interdisziplinären Köpfe zusammen und machen ein Brainstorming. Kollegen die neu im Thema sind müssen schnell ins Boot geholt werden und die Ergebnisse einer Brainstorming-Sitzung sollten für alle verständlich dokumentiert werden.
Während einer Nutzerbefragung ist es wichtig, eine offene Gesprächsatmosphäre zu schaffen, damit wir in die Welt unserer Nutzer eintauchen können und ihre Bedürfnisse besser verstehen können.
Nachdem wir dann mit einer Reihe von Nutzern gesprochen haben, ist es unsere Aufgabe, die gesammelten Erkenntnisse zusammenfassen – umso wichtiger, wenn Kollegen und Kunden beteiligt sind. Und das Ganze muss in der agilen Arbeitswelt schnell und „lean“ gehen.
In diesem Zusammenhang bin ich ständig auf der Suche nach neuen ansprechenden, „sexy“ Möglichkeiten um
Der Einsatz der „Bildsprache“ kann in diversen Phasen der Produktentwicklung helfen. Das Argument „Ich bin kein Künstler“ oder „Ich kann aber nicht malen“ zieht nicht, wenn man die Bildsprache als ein Denkwerkzeug betrachtet. Sie erleichtert die Synthese und damit das Verständnis des großen Ganzen („Big Picture“). Nächste Schritte können schneller erkannt und Entscheidungen schneller getroffen werden.
Ich hoffe, die folgenden Beispiele sind eine Quelle der Inspiration für euch, damit ihr Bildsprache und visuelles Denken besser in eure „produktbezogene“ Arbeit integrieren könnt.
Was macht (zumindest einen Teil) des Erfolges von Unternehmen wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest, Uber, Spotify, AirBnB und Dropbox aus? Neben herausragenden Produkten fällt eine weitere Gemeinsamkeit auf: sie alle arbeiten mit Growth-Teams.
In dieser Artikelreihe erfahrt ihr, was Growth-Teams machen und bekommt Einblicke in Prozesse, Tools und Best Practices für eure eigene Growth-Strategie.