Produktmanagement

Hier findet ihr alle unsere Beiträge aus den Themengebieten Produktmanagement, Produktentwicklung sowie Lean & Agile.

12 Buchtipps für Designer, UX-Experten und Produktmanager

Der Sommer ist da und spätestens für die Zeit nach der EM (oder gerade für die Zeit während der EM) oder für den Urlaub sucht der ein oder andere von euch bestimmt noch frischen Input.

Nach dem Erfolg unserer Konferenz-Tipps für 2016 und für 2015 haben wir darum dieses Mal ein Dutzend Experten aus der UX- und Produkt-Szene nach Büchern gefragt, die sie in den letzten Jahren besonders inspiriert haben oder die sie besonders hilfreich fanden.

Nachfolgend findet ihr 12 Tipps für definitiv lesenswerte Bücher aus den Bereichen Produktentwicklung, User Experience Design, Unternehmenskultur und Innovation. Viel Spaß beim Stöbern:

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Sag mal… wie priorisierst du eigentlich? 10 Techniken für klare Entscheidungen.

Eine der Kernaufgaben von Produktmanagern ist das Priorisieren von Arbeitspaketen für das Entwicklungsteam und alle Produktmanager nehmen diese Aufgabe auch wahr. Doch jetzt kommt das Aber: Oft wird nur anhand des eigenen Bauchgefühls entschieden was gebaut werden soll und was nicht.

Auf Nachfrage können POs und Produktmanager meist nicht genau sagen, anhand welcher Kriterien oder Regeln sie priorisieren. Diese mangelnde Transparenz führt ggf. zu Spannungen mit dem Enwicklungsteam oder mit den Stakeholdern.

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Ist das noch Scrum oder kann das weg?

Theorie und Praxis sind oft schwer miteinander in Einklang zu bringen! In diesem Beitrag teilen wir mit euch unsere Erfahrungen mit dem Methodenkoffer von Scrum und hinterfragen ihn kritisch. Wir zeigen euch, welche Themen wir wie umgesetzt haben und was wir dann doch ganz anders gemacht haben.

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Das erste Jahr als Produktmanager – 6 Tipps für junge POs

Im November 2014 begann ich mit meinem ersten Job beim Hamburger Startup HealthCare United. Ich war einer der ersten Angestellten und fand dementsprechend wenig vorhandene Strukturen vor, dafür aber auch sehr viel Freiraum mit der Möglichkeit, sich auszuprobieren. Vorteilhaft war für mich als Berufseinsteiger auch, dass die Grundlagen des Produktes – eine Online-Stellenbörse für das Gesundheitswesen – bereits geschaffen waren und es zwei Wochen nach meinem Start bereits an den Markt ging. Ich konnte auf Personas zurückgreifen, es herrschte Klarheit über die Produktvision und es war klar, in welche Richtung es in den nächsten Monaten gehen sollte.

Zugleich brachte diese Ausgangssituation zahlreiche Herausforderungen mit sich. Als einziger Produktmanager des Unternehmens war ich nicht nur für die Weiterentwicklung der Webseite zuständig, sondern übernahm kurz nach meinem Start auch Aufgaben im Online-Marketing und dem Kunden-Support. Von Tag eins an war ich daher mit wichtigen Entscheidungen konfrontiert – weshalb ich mich manchmal fühlte, als würde ich den Mount Everest ohne Sauerstoffflasche besteigen müssen!

Hier meine Learnings für alle Produktmanager, welche die ersten 12 Monate im neuen Job überleben wollen!

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Continuous Discovery in agiler Produktentwicklung (Dual-Track SCRUM)

Wie behält man die Bedürfnisse und Probleme der Kunden stetig im Auge? Richtig! Indem man sie regelmäßig testet, hinterfragt und versteht!

Nachvollziehbar, aber: eine klassische agile Produktentwicklung sieht das nur indirekt vor, indem sie davon ausgeht, dass der Product Owner die für den Kunden relevanten Features korrekt im Backlog priorisiert hat. Diese Priorisierung der User Stories sollte allerdings fortlaufend und regelmäßig hinterfragt werden – doch auf welcher Basis, wenn die nächste Marktforschung erst in einem Monat abgeschlossen ist, der nächste Kundenworkshop erst in 2 Monaten stattfindet oder der Google Analytics Experte gerade im Urlaub ist? Mit Continuous Discovery kann sichergestellt werden, dass diese Probleme der Vergangenheit angehören.

In diesem Artikel werde ich mein Verständnis und die Vorteile von Continuous Discovery erläutern. Zusätzlich werde ich darauf eingehen, wie man diese Philosophie mit dem notwendigen Commitment, Mind- und Methodenset nachhaltig in der Produktentwicklung verankern kann.

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Teilnehmer für User Research zu finden ist nicht schwer!

Keiner unserer Leser wird hoffentlich in Frage stellen, dass User Research wichtig für die Produktentwicklung ist. Wer Research plant, muss allerdings erst einmal an (die richtigen) Teilnehmer für Gespräche, Interviews oder User Tests kommen. Hier tun sich gerade beim ersten Anlauf erfahrungsgemäß viele schwer.

In diesem Beitrag werde ich daher Ideen aufzeigen, wie und wo man mit Nutzern ins Gespräch kommen kann – sei es in der „freien Wildbahn“ oder unter kontrollierten Bedingungen. Somit gibt es keine Ausreden mehr, die eigenen User-Research-Pläne auf die lange Bank zu schieben. Frei nach dem Motto: raus aus dem Büro und ab ins Gespräch mit den Nutzern!

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29 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Wir haben uns grad erst so richtig an das Jahr 2016 gewöhnt und schon stellt sich vielen die Frage, welche Konferenzen denn in diesem Jahr einen Besuch wert sind. Soll es wieder ein altbekannter Klassiker sein oder doch mal etwas Neues?

Wie im letzten Jahr haben wir euch darum einen ganz besonderen Konferenz-Ausblick für 2016 zusammengestellt: Unser Ziel war dabei nicht die längste Konferenzliste des Netzes (wie man sie bei den Kollegen vom Smashing Magazine findet), sondern eine Zusammenstellung von ganz persönlichen Konferenzfavoriten der UX- und Produkt-Szene. Dafür haben wir viele schlaue Köpfe aus unserem Netzwerk nach ihren Lieblingsevents, nach neu entdeckten Konferenz-Perlen oder Terminen auf die sie sich besonders freuen gefragt.

Die Resonanz war überwältigend und so können wir euch nachfolgend insgesamt 30 Tipps zu 29 Konferenzen mit einem breiten Spektrum an Themen von klassischen UX-Fragen über Internet of Things bis hin zu Arbeitskultur bieten. Viel Spaß beim Entdecken:

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Kleine Bewerbungskunde für Produktmanager und Interaktionsdesigner – Teil 3: Das Gespräch

Nachdem wir uns mit der richtigen Art eine Bewerbung zu schreiben und dem möglicherweise folgenden Telefoninterview beschäftigt haben, soll es heute um die nächste Runde im Bewerbungsmarathon gehen:

Das Bewerbungsgespräch. Das eine, standardisierte Gespräch für das man in den (Hosen-)Anzug steigt und Fragen wie „wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“ beantwortet. Gibt es das eigentlich noch?

Ja, das gibt es noch. Vereinzelt. Aber es gibt auch reichlich andere Formen solcher Gespräche. Darauf will ich zuerst einmal eingehen. Danach folgen meine Tipps für das eigentliche Gespräch sowie eine Sammlung von Fragen auf die Ihr schon mal die Antworten üben könnt.

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User Researcher – die elektrischen Mönche der Produktmanager?

In mehreren Beiträgen haben wir bereits darüber geschrieben, dass es für Produktmanager (und UX Designer genauso) essentiell ist, die Nutzer und deren Bedürfnisse zu kennen und zu verstehen. Gründe für User Research gibt es vielseitige:

  • man erhält ein realitätsbezogenes Bild von der Zielgruppe
  • man versteht, für wen und zur Lösung welches Problems man ein Produkt schafft
  • man muss nicht auf Glauben, Meinungen und Hypothesen vertrauen, sondern erhält Fakten
  • man läuft nicht Gefahr, sich in die verkehrten Ideen zu verlieben oder das falsche Produkt zu entwickeln
  • man erfährt, wie Nutzer ein Produkt bedienen und ob sie damit zurecht kommen
  • uvm.

Leider gehört User Research allerdings immer noch zu den Themen, die bei der Produktentwicklung zu kurz kommen und häufig an User Researcher oder Research-Agenturen ausgelagert werden. Daher ist eine (etwas provokante) These meinerseits, dass User Researcher als so etwas wie die elektrischen Mönche der Produktmanager missbraucht werden.

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