Am kommenden Freitag, 16. Mai, ist es endlich wieder soweit! Der ProductTank Hamburg findet zum zweiten Mal statt. Zwei tolle Speaker, Bier und Pizza warten auf Euch! Also kommt am Freitag ab 18 Uhr bei XING am Gänsemarkt vorbei!
Produktmanagement
First things first – Priorisierung von Ideen + Anforderungen
Den wenigsten Unternehmen, Startups und Produkt-Teams mangelt es an Ideen dafür, was man alles machen kann und wie man ein Produkt weiterentwickeln kann. Seien es direkte Kundenwünsche, Ergebnisse aus Nutzerstudien, Anforderungen aus dem Vertrieb, neue technologische Trends, Wettbewerbsbeobachtungen, Ergebnisse aus Brainstormings oder die geniale Idee, die dem visionären Gründer im Traum kommt – der Ideen- oder Produkt-Backlog ist in der Regel gut gefüllt. Einzig mangelt es an der notwendigen Zeit und Ressourcen, um die vielen Ideen umsetzen zu können.
Es ist also erforderlich, dass die Ideen und Anforderungen bewertet und anschließend in eine sinnvolle Reihenfolge für die Umsetzung gebracht werden. Das Stichwort lautet Priorisierung. Der folgende Artikel soll ein paar Ideen aufzeigen, wie ein Backlog sinnvoll priorisiert werden kann.
Product Discovery im Scrum-Alltag
Habt ihr folgende Situation auch schon erlebt? Ihr kommt von einer Konferenz und habt Marty Cagan (oder jemand anderes) über Product Discovery sprechen gehört. Ihr habt gerade einen Workshop zu Design Thinking gemacht. Ihr habt Inkens und Wiebkes Artikel(serie) zum perfekten Product Design Sprint gelesen.
Kurzum, ihr habt gelernt, dass es wichtig ist, mit Nutzern zu sprechen, Interviews zu führen, Personas zu beschreiben, Story Maps zu erstellen, Prototypen zu bauen und diese iterativ zu testen. Und nun möchtet ihr gleich selbst in die nächste Product Discovery starten… Aber irgendwie passt Product Discovery nicht so richtig in euren Arbeitsalltag und den eures Scrum-Teams hinein.
Wie also könnt ihr vorgehen, damit das Erlernte auch wirklich in die Tat umgesetzt werden kann? Dieser Artikel soll ein paar Ideen aufzeigen, wie Product Discovery in die gängigen Scrum-Meetings integriert werden kann.
Der perfekte Product Design Sprint – Tag 2: Storyboarding
In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Mit einer Reihe von schlanken UX Methoden zeigen wir Euch, wie ihr innerhalb von fünf Tagen in einem interdisziplinären Team gelungene Konzepte nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer gestalten könnt. Nachdem wir am ersten Tag einen visionären Rahmen für unser Produkterlebnis geschaffen haben mittels einer Product Experience Map, steht der zweite Tag voll und ganz im Zeichen des Storyboardings, um die in der Product Experience Map verdichteten Anforderungen zu visualisieren und greifbar zu machen. Mittels des sogenannten Story-driven Design wollen wir euch heute zeigen, wie ihr schnell und nutzerzentriert erfolgreiche innovative und emotionale Konzepte entwickeln könnt.
Was ist an dem Story-driven Design so besonders?
Story-driven Design ist eine Technik, die Produktkonzepte aus der Sicht des Nutzers und seinem Kontext spinnt. Man kann es mit einem Theaterstück vergleichen oder einer Filmszene, die man über einen Sketch ähnlich einem Storyboard wiedergibt. Richtig angewendet schafft so ein Storyboard es, die Lage bzw. Rolle des Nutzers so zu transportieren, dass die Anforderungen an das noch zu erschaffende Produkt den Betrachter regelrecht ins Auge springen. Das story-driven Design wird in der heutigen Produktentwicklung immer noch unterschätzt – sowohl, was die Schnelligkeit in der Ideenfindung, als auch die Qualität der Ergebnisse angeht. Es ist eine Technik, die, wenn sie gelungen angewendet wird, sowohl erfolgreiche visionäre als auch sehr emotionale Produkt- und Markenkonzepte hervorbringen kann. Story-driven Design skizziert Ideen(-räume), die stark mit den Nutzerbedürfnissen verquickt sind und sich damit leicht auf den Markt etablieren lassen.
Die Visualisierung steht im Vordergrund – kreative Umsetzung eines Storyboards
Um eine mitreißende Story zu skizzieren gibt es verschiedene Techniken, die abhängig von dem Kontext, dem Produkt und der Teamkonstellation angewendet werden können.
Keep it simple – wie man Produkte schlank hält
Viele Produktmanager und UX Designer nennen, wenn man sie nach ihren Lieblingsprodukten fragt, die Produkte von Apple als ihre Favoriten. Hauptgrund für diesen Zuspruch ist meist die Einfachheit und die intuitive Bedienung, die nach wie vor herausragenden Merkmale der Produkte aus Cupertino.
Einfachheit ist uns (und natürlich auch unseren Kunden und Nutzern) wichtig – warum aber fällt es uns so schwer, selber einfache Produkte zu gestalten bzw. unsere Produkte schlank zu halten?
Kleine Bewerbungskunde für Produktmanager und Interaktionsdesigner – Teil 1: die Bewerbung
Klar weiß ich, wie schwierig es ist eine gute Bewerbung zu schreiben und wie viele Sachen man sich überlegt, bevor man dann letztendlich seine Bewerbung durch den (meist digitalen) Briefschlitz schiebt. Aber leider sehe ich auch mit jeder Stelle die ich selber ausschreibe, was man so für Bewerbungen auf den Tisch bekommt. Und von den total fachfremdem Bewerbern rede ich jetzt mal gar nicht. Ich rede von gut ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen mit Universitätsabschluss.
Also dachte ich, ich teile meine Empfehlungen einfach mal mit euch. Der Extrakt aus mehreren Jahren Rekrutierung von Produktmanagern und Interaktionsdesignern für verschiedene Arbeitgeber sozusagen.
Der perfekte Product Design Sprint – Tag 1: Product Experience Mapping
In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Unsere liebsten Lean UX Methoden werden in 5 Tagen gebündelt und helfen euch in kürzester Zeit, gemeinsam und interdisziplinär Konzepte zu entwickeln, die konkrete Probleme eurer Nutzer lösen. Den ersten Tag starten wir damit, alles was wir über unsere Nutzer wissen, zu sammeln und mit den Produktzielen zu „mappen“. Wir starten mit einer Product Experience Map.
Was ist eine Product Experience Map?
Eine Product Experience Map ist eine Art Steckbrief des Benutzererlebnisses, dass ein Nutzer mit einem bestimmten Produkt oder Service hat oder haben soll. Sie zeigt, wie der Nutzer idealerweise mit dem Produkt umgeht und welche Probleme es eventuell gibt. Deswegen ist eine Experience Map ein super Tool, um Potentiale zu erkennen und für die Produktentwicklung zu nutzen. Vor allem mit der zunehmenden Multidevice-Nutzung von Produkten und der Komplexität in der Benutzerführung wird unserer Meinung nach die Product Experience Map als schlanke und zielorientierte Methode immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Der perfekte Product Design Sprint – die besten Methoden für kompakte 5 Tage
In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Mit dieser kompakten Variante eines Design Prozesses könnt ihr in kürzester Zeit gemeinsam und interdisziplinär Konzepte entwickeln, die konkrete Probleme eurer Nutzer lösen. Ein Product Design Sprint eignet sich perfekt für StartUps, die ihre Ideen nutzerzentriert und schnell entwickeln wollen. Aber auch bereits etablierte Produkte, die einfach frischen Wind oder neuen Fokus brauchen, profitieren von einem Design Sprint. Neben der Generierung von neuen Ideen könnt ihr die 5 Tage aber auch nutzen, um gemeinsam UX Tools zu entwickeln, die euch nachhaltig eine nutzerzentrierte Produktentwicklung ermöglichen.
Was ist denn ein Product Design Sprint?
Wenn ihr beim Blick auf die Übersicht von dem Product Design Sprint denkt “Das kommt mir bekannt vor”, dann habt ihr Recht. Das Vorgehen basiert auf dem Design Thinking Ansatz, der von der Stanford d.school ins Leben gerufen worden ist. Mit dem Product Discovery Ansatz haben Marty Cagan und aber auch Jeff Patton die Idee von Design Thinking bereits erfolgreich in die agile Produktentwicklung integriert. Auch Rainer hat über das Thema Product Discovery hier bei produktbezogen schon einen Artikel geschrieben. Wir haben auf Basis unser Erfahrungen der letzten Jahre kleine Abwandlungen am Vorgehen vorgenommen, die unser Meinung nach ideal für die Lösung von größeren und komplexeren User Experience Herausforderungen im Produkt sind. Ihr könnt den Product Design Sprint aber auch nutzen eure eigenen User Experience Tools zu entwickeln, die euch in der nutzerzentrierten Produktentwicklung unterstützen. Das Ergebnis nennen wir den (agile) Product Design Sprint und er bündelt all unsere Lieblings-Methoden in kompakten und aufregenden 5 Tagen. Wir haben uns übrigens bewußt dazu entschieden unseren kleinen Product Design-Methoden-Koffer nicht Product Discovery zu nennen, da wir uns in einigen Punkten unterscheiden.
Die Herausforderungen eines Produktmanagers
Gestern bin ich auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie der britischen Produktmanagement-Beratung Product Focus gestoßen (bzw. habe sie per Mail erhalten). Product Focus führt diese Studie in jährlichem Rhythmus durch und betrachtet dabei verschiedenste Aspekte des Produktmanagement wie z.B. die Rolle des Produktmanagers, die Gehaltsentwicklung, die Aktivitäten eines Produktmanagers und vieles mehr. In diesem Jahr haben über 300 Produktmanager daran teilgenommen und die Ergebnisse sind absolut lesenswert.
Die Aufgabe des Produktmanagers
Nach meinen Artikeln über das Mindset eines Produktmanagers, 3-Schritte um den richtigen Produktmanager zu finden und Product Roadmap ist dies nun der vierte Artikel in meiner Serie zum Thema Produktmanagement.
Was ist denn jetzt eigentlich die Aufgabe des Produktmanagers? Vereinfacht würde ich die Aufgabe so definieren:
Finde ein Produkt, das es Wert ist, umgesetzt zu werden. Spezifiziere es, setze es um und halte den Erfolg nach.
Ein Produktmanager im digitalen Umfeld muss Spezialist für alle 4 Bereiche sein und entsprechende Methoden und Vorgehensweisen kennen und verstehen. Ich werde in diesem Artikel kurz auf die jeweiligen Bereiche eingehen und auftretende Herausforderungen ansprechen.