Produktmanagement

Hier findet ihr alle unsere Beiträge aus den Themengebieten Produktmanagement, Produktentwicklung sowie Lean & Agile.

Produktmanager an die (User-Testing) Front!

Vor einiger Zeit wurde ich von einem Bekannten angesprochen, der gerade dabei war, ein User-Lab bei seinem Arbeitgeber einzurichten. Er fragte mich, ob ich auch Erfahrung hätte mit einer Zwei-Wege-Kommunikation zwischen dem Interview-Leiter und den Beobachtern, sodass die Beobachter – in der Regel die Produktmanager – aus dem Beobachtungsraum heraus Fragen an den Interview-Leiter weitergeben können, die dieser dann mit den Testpersonen besprechen kann.

Ja, ich habe Erfahrungen mit solcher Zwei-Wege-Kommunikation gemacht. Technisch kann man hierfür einfach Instant-Messaging-Systeme wie Skype, ICQ o.ä. einsetzen oder – etwas ausgefeilter – per Mikrofon und Knopf im Ohr des Interview-Leiters eine Kommunikation ermöglichen. Aber ehrlich gesagt ich kann von dem Einsatz dieser Möglichkeiten nur abraten!

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Product Discovery – aber bitte richtig

Wenn es einen Begriff gibt, der sich in Produktmanagement- und UX-Kreisen in den letzten Jahren herumgesprochen hat, dann ist es sicher „Product Discovery“. Hierbei handelt es sich um die Phase, in der für eine Produktidee zunächst untersucht werden soll, ob es überhaupt echte Nutzer gibt, die das Produkt haben wollen. Anschließend soll dann eine Lösung gefunden werden, die nutzbringend (valuable), bedienbar (usable) und umsetzbar (feasible) ist. Der Begriff „Product Discovery“ und die dahinter stehende Philosophie wurde dabei schon 2007 von Marty Cagan geprägt.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus sowie in Gesprächen mit anderen musste ich allerdings immer wieder feststellen, dass Product Discovery häufig falsch verstanden oder nicht richtig angegangen wird. So wird der Begriff teilweise entweder nur als Vorwand genutzt wird, sich 1-2 Wochen einem Thema zu widmen („Wir machen jetzt mal eine Discovery dafür“) oder aber dann in der Discovery-Phase doch nur eine Lösungs-Idee exploriert und mit Nutzern getestet wird. Daher möchte ich im Folgenden ein paar Tipps geben, worauf es bei einer echten Product Discovery ankommt und was zu beachten ist.

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Wie man den richtigen Produktmanager findet – ein 3-Schritte-Guide

Nachdem ich in meinem letzten Artikel über das Mind-Set eines Produktmanagers geschrieben habe, geht es nun darum wie so jemand denn rekrutiert werden kann. Das Mind-Set hat schon gezeigt wie anspruchsvoll die Aufgabe ist und entsprechend schwierig ist es auch einen passenden Produktmanager zu finden. Die gute Nachricht ist, dass sich ein Produktmanager vielleicht bereits im Unternehmen „versteckt“, also einen anderen Titel oder Rolle hat. Um diese versteckten Produktmanager zu entdecken, als auch Produktmanager von außerhalb des Unternehmens zu rekrutieren, gilt es allerdings genau zu wissen, nach welchem Skillset und welcher Persönlichkeit gesucht werden muss.

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Produktvision oder die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer

Am Anfang vieler erfolgreicher Produkte und Unternehmen steht eine Vision (häufig auch als Mission Statement formuliert) die aufzeigt, wohin die Reise langfristig gehen soll.

Schon Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal:

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Das Zitat beschreibt sehr schön, wozu eine Vision dienen soll: Mitarbeiter, Kollegen, Investoren und nicht zuletzt auch Kunden und Nutzern aufzuzeigen, was die langfristigen Ziele hinter der Entwicklung eines Produktes sind.

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Produkte und Bedürfnisse

Mit unserem Blog “produktbezogen” möchten wir unsere Leidenschaft für großartige Produkte und deren Entwicklung von der Ersten Idee hin zum erfolgreichen Produkt mit anderen teilen. Doch was verstehen wir eigentlich unter einem “Produkt”?

Ein Blick z.B. in Wikipedia zeigt, dass es verschiedenste Produkbegriffe gibt, wobei wir uns hier ausschließlich dem wirtschaftlichen Produkt widmen wollen, und nicht etwa dem mathematischen. Aber auch für ein Produkt in der Wirtschaft, so verrät uns Wikipedia, gibt es unterschiedlichste Definitionen. Es gibt

  • die transformationsorientierte Definition, in der Eingangsfaktoren (Güter, Energie, Arbeit) in ein Ergebnis umgewandelt, also transformiert werden,
  • die wertschöpfungsorientierte Definition, in der ein Wirtschaftsgut in einem Wertschöpfungsprozess geschaffen wird,
  • die umgangssprachliche Definition, in der ein Produkt einfach ein Erzeugnis oder Stückgut ist.

All diese Definitionen sagen allerdings noch recht wenig darüber aus, was ein wirklich gutes Produkt ist und wie man es schafft.. Hilfreicher in dieser Hinsicht ist jedoch die angebotsorientierte Definition:

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