21 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Als UXer, Product-, Interaction-Designer oder Produktmanager ist es unabdingbar, fachlich auf der Höhe der Zeit zu sein. Neben vielen Möglichkeiten zur Weiterbildung sind Konferenzen und Meetups eine gute Möglichkeit, neue Themen zu entdecken, Wissen zu vertiefen, das eigene Netzwerk auszubauen und im Idealfall auch noch eine ganze Menge Spaß zu haben. Nur welche Konferenz ist die Richtige für euren nächsten Entwicklungsschritt?

Zum mittlerweile sechsten Mal haben wir darum für euch eine Konferenz- und MeetUp-Vorschau kuratiert. Oder besser kuratieren lassen. Da es schon unfassbar viele gute Konferenz-Listen im Netz gibt, sei es die Product Conferences 2020 von Product Talk, die Design Conferences 2020 von InVision, die PM-Konferenz-Sammlung von Tim Herbig, die Seite All Design Conferences oder der unfassbar gute Design-Konferenz-Blog Neon Moiré, wählen wir jedes Jahr einen alternativen Ansatz: Wir fragen einfach schlaue Köpfe der Product- und UX-Szene nach ihren persönlichen Konferenz-Lieblingen. Und aus diesen Empfehlungen entsteht dann die folgende Liste. Es sind also nur Konferenzen und Meetups dabei, die mindestens einer Person so gut gefallen hat, dass sie bereit war, für euch einen Text dazu zu schreiben.

Damit wollen wir euch auch nicht weiter auf die Folter spannen sondern wünschen euch viel Spaß beim Entdecken von Neuem und Altbekanntem in den Empfehlungen unserer 21 Experten.

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In 6 Schritten zur gemeinsamen Produktvision – eine kurze Anleitung für Produkt-Teams

Eine gute Produktvision kann den Erfolg oder Misserfolg eines Produktes maßgeblich beeinflussen. Sie stellt den Kundennutzen in den Mittelpunkt und bietet ein langfristiges und inspirierendes Leitbild. Oft werden Produktvisionen aber nicht gemeinsam gelebt, sind zu generisch oder es geht nur um Geschäftszahlen. Dann bleibt der erhoffte Effekt aus. In diesem Artikel seht ihr, wofür ihr eine Vision braucht, welche Tools ihr nutzen könnt und wie ihr in 6 Schritten und einem Team-Workshop zu einer wirklich gemeinsamen und kundenzentrierten Vision kommt.

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12 Bücher, die Produktmanager 2020 lesen sollten

2019 war ein spannendes Buch-Jahr. Insbesondere die zweite Jahreshälfte lieferte interessante Publikationen für Produktmanager, die exzellenten Lesestoff für das neue Jahr bieten. Mit einigen Neuerscheinungen bereits etablierter Autoren, tollen Newcomern und vielen wertvollen Erkenntnissen aus den Bereichen Testing & User Experience, Machine Learning, Team-Building und Kommunikation, haben wir von der PM Library für euch unsere Top 12 Bücher für 2020 zusammengestellt.

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Gute Ziele, schlechte Ziele

Ein neues Jahr hat begonnen, das letzte wurde (hoffentlich erfolgreich) abgeschlossen und noch hat der Stress nicht wieder angefangen. Der ideale Zeitpunkt also, um sich über die Ziele des kommenden Jahres Gedanken zu machen! Egal ob im privaten oder beruflichen Bereich, egal ob ihr Ziele für euch selbst, für euer Projekt, für euer Team oder sogar für euer Unternehmen definieren wollt, wann bietet sich eine bessere Gelegenheit als zum Jahresbeginn?

Doch worauf sollte man bei der Definition von Zielen achten? Was sind gute Ziele, was sind schlechte? Vielleicht kann euch dieser Beitrag ein paar Denkanstöße dazu geben.

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Lesenswert: November 2019

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und hiermit habt ihr nun die letzte reguläre Lesenswert-Ausgabe des Jahres vor euch. Schließlich liefern wir euch im Dezember traditionell die Best-Of-Ausgabe des Jahres. Da diese schon in gut zwei Wochen erscheinen wird, fällt die November-Ausgabe auch etwas knapper als die letzten. Ein paar feine Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur haben wir natürlich trotzdem für euch zusammen gestellt. Viel Spaß beim Stöbern!

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Gefährliche Annahmen – wie ihr das Risiko minimiert, falsch zu liegen

Wer ein Produkt entwickelt oder ein Startup gründet, der trifft Annahmen. Und das ständig. Zum Beispiel Annahmen über die Nutzer oder Kunden: wer sie sind, wie viele sie sind, wie alt sie sind, was für ein Problem sie haben, dass sie ein Problem haben oder darüber wie man dieses Problem lösen könnte.

Man könnte es mit einer Webseite oder einer App lösen. Oder einfach mit einem Kaffeesirup, der automatisch ne Katze auf den Kaffee zaubert. (siehe Bild) Vorausgesetzt natürlich es gibt Leute, die das Problem haben, dass ihr Kaffee immer so langweilig aussieht, sie Kaffee gerne mit Sirup trinken und Katzen ihre Lieblingstiere sind. Ihr seht wohin uns das führt: in den Wald.

Die meisten dieser Annahmen sind übrigens gut und harmlos und helfen uns dabei, die komplizierte Wirklichkeit zu abstrahieren. Einfach “damit man mal weiterkommt und das jetzt nicht nochmal diskutieren muss”.

Aber es gibt auch weniger harmlose Vertreter: oft werden Annahmen unbemerkt zu Wahrheiten im Unternehmen. Ganz langsam und schleichend und plötzlich weiß keiner mehr, dass dieser Glaubenssatz eigentlich nur mal “so eine Annahme war”. Und plötzlich basiert die komplette Quartalsplanung auf einer einzigen Annahme. Upssss….. das ist gefährlich.

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Der Discovery Prozess ist tot. Lang lebe der Discovery Prozess! – Warum es kein richtiges Product Discovery Vorgehen gibt

Wenn ein Product Team sich der Product Discovery rund um eine neue Mission stellt, ist es die primäre Aufgabe, Unsicherheit zu reduzieren. Die ersten Schritte rund um Alignment und Research-Aufgaben fühlen sich vielleicht noch vorhersehbar und fast schon linear an. Doch spätestens, wenn sich die erste Hypothese als falsch herausstellt, muss man sich mit Kurskorrekturen auseinandersetzen.

Und auch wenn sich die Komplexität einer Discovery manchmal überwältigend anfühlt, ist es keine Lösung ihr mit Standard-Vorgehensweisen anderer Unternehmen zu begegnen. Besser ist es, bei sich selbst zu bleiben.

In diesem Artikel möchte ich mit dir teilen, wieso die Individualität deines Teams die Geheimwaffe für effektive Product Discovery Arbeit ist.

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Lesenswert: Oktober 2019

Wieder ist ein Monat rum und so findet ihr hier wie gewohnt unsere besten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur aus den letzten Wochen. Viel Spaß beim Stöbern!

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Stefan Vosskötter – Gründer Digitale Leute

Mit produktbezogen sind wir vor 6 Jahren ausgezogen, die deutschsprachige UX- und Product-Szene mit Inhalten auf Deutsch zu bereichern. Seitdem freuen wir uns immer wieder, wenn weitere Blogs, Podcasts, Medien oder Events aus dem Boden sprießen, und unsere Szene bereichern, wie der Produkt-Blog von Oliver Nachtrab, der UX-YouTube-Channel von Indra Burkart, die MTP Engage Hamburg usw. usw.

Sicher einer der bemerkenswerten Newcomer ist das Digitale Leute Magazin. Mit einem Ansatz, der eher die Personen als die Themen in den Vordergrund stellt, hat sich das Magazin in den letzten zwei Jahren eine beachtliche Sichtbarkeit erarbeitet. Ergänzt werden die Artikel und Podcasts mit Meetups und mittlerweile auch einer recht großen Konferenz: Die nächste Ausgabe des Digitale Leute Summit (10% Rabatt auf die Tickets) findet am 27. und 28. November 2019 in Köln statt.

Wir wollten die Gelegenheit nutzen, um dem Gründer des Digitale Leute Magazins, Stefan Vosskötter, einmal auf den Zahn zu fühlen, was ihn mit seinem Magazin so umtreibt und was seine Pläne für den Summit sind.

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14 Tipps zur Durchführung einer Research Community

Wir UX Designer und User Researcher laden ausgewählte Nutzerinnen und Nutzer gern in unsere UX-Labore ein. Hier möchten wir ihnen zuzuschauen, wie sie digitale Produkte bedienen und erfahren, was sie dabei bewegt, um ihnen optimale Lösungen anzubieten.

Dabei lassen wir im Labor den Nutzungskontext in all seinen Facetten viel zu oft außer Acht. Die Interviewpartnerinnen und -partner bewegen sich nach vorgegebenen Use Cases durch die Anwendung. Damit geben wir nicht nur eine Marschrichtung, sondern auch das Zeitlimit vor.

Hinzu kommt, dass wir den Interviewpartnerinnen und -partnern jungfräuliche Testgeräte vorlegen – ohne gespeicherte Sessiondaten, Cookies, Browserverläufe, Passwörter oder vorinstallierte Apps.

Die Realität sieht häufig anders aus. Oder nutzt du kerzengerade auf einem Stuhl sitzend eine Mobilitäts-App wie myTaxi, MOIA, TIER? Gehst du nur zu Hause im Highspeed-WLAN online shoppen? Und löschst du regelmäßig deine Cookies & Co, so dass dir personalisierte Inhalte verloren gehen?

Stell dir vor, du kannst tiefer in die Lebenswelt deiner Zielgruppe eintauchen und an individuellen Nutzungssituationen teilhaben, die in der Realität – außerhalb des Labors – entstehen.

Diese Möglichkeit bietet eine sogenannte Market Research Online Community (“MROC”, hier kurz Research Community genannt).

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