Innovation

Der Perfekte Product Design Sprint – Tag 5: 3×3 Tipps für Euren User Feedback Tag

Am fünften Tag des Product Design Sprints geht es darum sich für die im Team gemeinsam erschaffenen Produkt-Konzepte das Feedback der Nutzer einzuholen. Die Reaktionen der Nutzer können einen zum Einen zu sinnvollen Weiterentwicklungen der Konzepte inspirieren, können aber auch verhindern, dass zuviel Zeit und Energie in die falsche Lösung investiert wird. Im fünften und letzten Teil der Product Design Sprint Artikelreihe wollen wir euch die wichtigsten Tipps & Tricks mit an die Hand geben – von der optimalen Vorbereitung bis hin zur Priorisierung der Ergebnisse – um den User Feedback Tag selbst erfolgreich gestalten zu können.

User Tests machen ist im Trend und viele Firmen und Teams haben mittlerweile eigene User Labs und veranstalten wöchentliche Test-Tage. Die Ergebnisse und der Nutzen von User Tests werden trotzdem gerne hinterfragt – vor Allem wenn die Ergebnisse nicht positiv ausfallen, wird angezweifelt, dass der Nutzer zur Zielgruppe gehört oder das man die Ergebnisse bei diesem sehr innovativen Thema überhaupt verwenden kann. “Die Idee ist viel zu neu und innovativ, da braucht man keine Nutzer zu fragen, die haben doch eh keine Ahnung!”. Zudem ist das User Testing in schnellen und dynamischen Design Sprints sehr anspruchsvoll, da man eine gewisse Planbarkeit (wie z.B. Nutzer einladen) mit dem kreativen Chaos eines Design Sprints in Einklang bringen muss. Aber es lohnt sich – schnelles und iteratives User Testen macht einfach Spaß und ist sehr lehrreich!

Damit euer User Test Tag ein Erfolg wird, haben wir euch die wichtigsten Tipps in diesem Artikel zusammengestellt. Los geht es mit der richtigen Vorbereitung!
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Innovation Crowdsourcing – Mit der Kraft der Menge zu neuen Ideen

„Open Innovation“ ist heutzutage in aller Munde. Immer mehr Unternehmen setzen auf offene Innovationsprozesse, bei denen die Produktgenerierung nicht nur innerhalb des Unternehmens stattfindet, sondern externe Teilnehmer hinzugezogen werden. In unserem neuen Beitrag erklärt Alexander Peter von PHANTOMINDS, einem Hamburger Startup für Innovation Crowdsourcing, was genau es mit Innovation Crowdsourcing auf sich hat und wie es für die Produktentwicklung genutzt werden kann.

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5.000 MVPs

Bevor James Dyson 1993 seinen ersten Staubsauger auf den Markt brachte, haben er und seine Ingenieure über einen Zeitraum von 15 Jahren mehr als 5.000 kleinere und größere Prototypen entwickelt und getestet. Das Ergebnis dieser langen und intensiven Lernphase ist der DC01, der als erster beutelloser Staubsauger eine ganze Produktgruppe revolutioniert und die Basis für das heutige Dyson Imperium gelegt hat.

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Der perfekte Product Design Sprint – Tag 4: Vision Prototyping

In unser Artikelreihe über den Product Design Sprint zeigen wir euch die besten Lean UX Methoden mit denen ihr innerhalb kürzester Zeit neue und innovative Produkt-Konzepte im Team entwickeln könnt. Am vierten Tag des Product Design Sprint werden gemeinsam die Grundlagen für einen Vision Prototype gelegt, der dann von den Designern ausgestaltet wird. Ein Vision Prototype macht das Produkt-Konzept visuell greifbar, so dass man im anschließenden User Value Test schnell herausfinden kann, ob das Produkt den Nutzern einen Mehrwert bietet oder nicht.

Was bisher geschah

Wer erst jetzt in diese Artikelreihe einsteigt und sich fragt, was ein Product Design Sprint denn genau ist: Mit einer Reihe von schlanken UX Methoden zeigen wir Euch, wie ihr innerhalb von fünf Tagen in einem interdisziplinären Team gelungene Konzepte und neue Produkte nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer gestalten könnt. In den ersten drei Tagen haben wir mit Hilfe einer Experience Map und Storyboards neue und nutzerzentrierte Produkt-Ideen entwickelt. In einem Design Studio Workshop wurde dann ein komplettes Produkt-Konzept für diese Ideen mit Stift und Papier skizziert. Die Sketches aus dem Design Studio Workshop sind die Grundlage für den Vision Prototype, den wir am vierten Tag des Product Design Sprints erstellen.

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Die Gefahren- & Innovationsmatrix für Produktmanager

Jedes Produkt ist vier verschiedenen Arten von Bedrohungen ausgesetzt. Dieser Artikel beschreibt diese Bedrohungen zusammen mit den Innovationen, mit denen der Produktmanager sie bekämpfen kann.

Einführung

Der Produktmanager trägt die Verantwortung für ein oder mehrere Produkt(e) im Unternehmen. Er sorgt dafür, dass die ihm anvertrauten Produkte wirtschaftlich erfolgreich sind. Zu seinen Aufgaben gehören die Identifikation von Produktverbesserungen, die Verfolgung von Markttrends und die Beobachtung des Wettbewerbs.

Als Innovationsdienstleister arbeiten wir oft mit Produktmanagern zusammen und kennen die Herausforderungen, die die Produktverantwortung mit sich bringt. Aus diesem Anlass heraus haben wir das oben abgebildete Denkmodell entwickelt, das dem Produktmanager helfen soll, Innovationsaufgaben zu identifizieren und Prioritäten zu setzen.

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Der perfekte Product Design Sprint – Tag 3: Principles & Prototypes

In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Die eingesetzten Lean UX Methoden sind perfekt, um in einem frühen Stadium der Produktentwicklung gute Ideen zu generieren, richtige Entscheidungen treffen zu können und nicht am Nutzer vorbei zu entwickeln.  Denn ein innovatives Produktkonzept muss sowohl neue Ideen aufgreifen als auch einen klaren Nutzwert für den Kunden aufweisen. Principles und ein kollaboratives Prototyping nach der Design Studio-Methode helfen Produktideen nah am Nutzer zu entwickeln und zu qualifizieren. In einem 1 Tages-Workshop wollen wir euch heute zeigen, wie ihr ein Produktkonzept Schritt für Schritt ausgestalten könnt – kreativ und strukturiert!

Was bisher geschah

In unserer Artikelreihe wollen wir euch durch einen gut organisierten Product Design Sprint führen und euch Tipps und Ansätze an die Hand geben, wie ihr Lean UX in für die Entwicklung eurer Produktkonzepte einsetzen könnt. Wer erst jetzt in diese Artikelreihe einsteigt und sich fragt, was ein Product Design Sprint denn genau ist: Mit einer Reihe von schlanken UX Methoden zeigen wir euch, wie ihr innerhalb von fünf Tagen in einem interdisziplinären Team gelungene Konzepte und neue Produkte nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer gestalten könnt. In den ersten beiden Tagen haben wir das visionäre Grundgerüst für das Produkterlebnis mittels einer Experience Map geschaffen sowie mittels Storyboarding die Nutzerbedürfnisse konkretisiert. Auf dieser Basis wollen wir heute in das Prototyping einsteigen und das Grobkonzept für das Produkt bilden. Bevor es in das Prototyping geht, leiten wir uns zu allererst die Product bzw. Design Principles dafür ab.

Thema Product bzw. Design Principles – Was ist das?

Für die Konkretisierung eines Produktkonzepts ist es ab einem gewissen Ideen-Entwicklungspunkt wichtig, ein Produkt und seine Eigenschaften greifbar zu machen. Hierbei helfen das Aufstellen von sog. Design und Product Principles, die dem Produkt einen Rahmen für die funktionale und ästhetische Weiterentwicklung geben.

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Der perfekte Product Design Sprint – Tag 2: Storyboarding

In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Mit einer Reihe von schlanken UX Methoden zeigen wir Euch, wie ihr innerhalb von fünf Tagen in einem interdisziplinären Team gelungene Konzepte nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer gestalten könnt. Nachdem wir am ersten Tag einen visionären Rahmen für unser Produkterlebnis geschaffen haben mittels einer Product Experience Map, steht der zweite Tag voll und ganz im Zeichen des Storyboardings, um die in der Product Experience Map verdichteten Anforderungen zu visualisieren und greifbar zu machen. Mittels des sogenannten Story-driven Design wollen wir euch heute zeigen, wie ihr schnell und nutzerzentriert erfolgreiche innovative und emotionale Konzepte entwickeln könnt.

Was ist an dem Story-driven Design so besonders?

Story-driven Design ist eine Technik, die Produktkonzepte aus der Sicht des Nutzers und seinem Kontext spinnt. Man kann es mit einem Theaterstück vergleichen oder einer Filmszene, die man über einen Sketch ähnlich einem Storyboard wiedergibt. Richtig angewendet schafft so ein Storyboard es, die Lage bzw. Rolle des Nutzers so zu transportieren, dass die Anforderungen an das noch zu erschaffende Produkt den Betrachter regelrecht ins Auge springen. Das story-driven Design wird in der heutigen Produktentwicklung immer noch unterschätzt – sowohl, was die Schnelligkeit in der Ideenfindung, als auch die Qualität der Ergebnisse angeht. Es ist eine Technik, die, wenn sie gelungen angewendet wird, sowohl erfolgreiche visionäre als auch sehr emotionale Produkt- und Markenkonzepte hervorbringen kann. Story-driven Design skizziert Ideen(-räume), die stark mit den Nutzerbedürfnissen verquickt sind und sich damit leicht auf den Markt etablieren lassen.

Die Visualisierung steht im Vordergrund – kreative Umsetzung eines Storyboards

Um eine mitreißende Story zu skizzieren gibt es verschiedene Techniken, die abhängig von dem Kontext, dem Produkt und der Teamkonstellation angewendet werden können.

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Der perfekte Product Design Sprint – Tag 1: Product Experience Mapping

In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Unsere liebsten Lean UX Methoden werden in 5 Tagen gebündelt und helfen euch in kürzester Zeit, gemeinsam und interdisziplinär Konzepte zu entwickeln, die konkrete Probleme eurer Nutzer lösen. Den ersten Tag starten wir damit, alles was wir über unsere Nutzer wissen, zu sammeln und mit den Produktzielen zu „mappen“. Wir starten mit einer Product Experience Map.

Was ist eine Product Experience Map?

Eine Product Experience Map ist eine Art Steckbrief des Benutzererlebnisses, dass ein Nutzer mit einem bestimmten Produkt oder Service hat oder haben soll. Sie zeigt, wie der Nutzer idealerweise mit dem Produkt umgeht und welche Probleme es eventuell gibt. Deswegen ist eine Experience Map ein super Tool, um Potentiale zu erkennen und für die Produktentwicklung zu nutzen. Vor allem mit der zunehmenden Multidevice-Nutzung von Produkten und der Komplexität in der Benutzerführung wird unserer Meinung nach die Product Experience Map als schlanke und zielorientierte Methode immer mehr an Bedeutung gewinnen.

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