User Research at Scale – Teil 2: Tausende Insights erlebbar machen

Im ersten Teil unseres Artikels haben wir anhand einer Case Study erläutert, wie man eine große Menge von Research-Daten aus Interviews und Kontextanalysen bewältigen kann und wie man sie strukturiert auswertet. In diesem Teil wollen wir zeigen, wie man die mühsam erarbeiteten Research-Ergebnisse dem Auftraggeber möglichst nahe bringt.

Warum ist es so wichtig, die Erkenntnisse so gut wie möglich zu vermitteln? Schlicht und ergreifend: Um überhaupt Empathie für die Nutzer entwickeln zu können. Weder wir als Dienstleister noch unsere Auftraggeber wollen, dass investiertes Geld und Zeit mehr oder weniger umsonst gewesen sind (gerade bei einem größeren Research-Projekt wie in Teil 1 beschrieben). Niemand will, dass die in wochenlanger Kleinstarbeit erarbeiteten Erkenntnisse aus dem User Research irgendwo auf dem Server abgelegt und vergessen werden.

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Lesenswert: März 2016

Auch im März haben wir viel Neues im Netz entdeckt und euch hier unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur zusammengestellt:

Save the date

  • Unkonferenz trifft Unternehmenskultur: Am 7. und 8. April findet in Hamburg das Corporate Culture Camp statt.
  • Seit sage und schreibe 15 Jahren gibt es nun den UX Roundtable Hamburg. Nach mehr als 165 Treffen steht am 30. Mai nun die große UXHH Jubiläumsfeier an. Als Special Guest wird dazu extra Roundtable-Gründer Jim Kalbach aus den USA eingeflogen.
  • Am 25. und 26. Juni wird wieder das legendäre UXCamp Europe in Berlin stattfinden. Die erste Tranche Tickets gibt es am Sonntag, 10. April ab 11 Uhr. Absolute Pünktlichkeit ist anzuraten, denn in den letzten Jahren waren alle Tickets nach 2 Minuten weg.

Produktmanagement

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User Research at Scale – Teil 1: Tausende Insights auswerten

Wie genau bewältigt man einen User Research, bei dem mehrere Tausend Insights entstehen? Wie bringt man das Ergebnis dem Auftraggeber dann wirklich nahe, ohne ihn mit Papier zu überhäufen? Diese beiden Fragen wollen wir anhand der folgenden Case Study beantworten.

Im ersten Teil dieses Artikels zeigen wir Schritt für Schritt, wie man große Mengen an Insights nach und nach strukturiert und analysiert und im Anschluss belastbare Ergebnisse herausarbeiten kann. Wie man diese möglichst verständlich dem Auftraggeber vermittelt, erläutern wir im zweiten Teil, der nächste Woche erscheint.

Wenn du in User Research Projekten mitarbeitest und immer schon einmal wissen wolltest, was außer der guten alten Post-It-Wand methodisch noch so geht oder wie man dafür sorgt, dass die erarbeiteten Personas am Ende nicht beim Auftraggeber in einer Schublade schlummern, wirst du sicher einige hilfreiche Anregungen und Tipps finden.

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Teilnehmer für User Research zu finden ist nicht schwer!

Keiner unserer Leser wird hoffentlich in Frage stellen, dass User Research wichtig für die Produktentwicklung ist. Wer Research plant, muss allerdings erst einmal an (die richtigen) Teilnehmer für Gespräche, Interviews oder User Tests kommen. Hier tun sich gerade beim ersten Anlauf erfahrungsgemäß viele schwer.

In diesem Beitrag werde ich daher Ideen aufzeigen, wie und wo man mit Nutzern ins Gespräch kommen kann – sei es in der „freien Wildbahn“ oder unter kontrollierten Bedingungen. Somit gibt es keine Ausreden mehr, die eigenen User-Research-Pläne auf die lange Bank zu schieben. Frei nach dem Motto: raus aus dem Büro und ab ins Gespräch mit den Nutzern!

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Lesenswert: Februar 2016

Was neue Artikel angeht, haben wir den Februar für eine kreative Schaffenspause genutzt (keine Sorge, ab nächste Woche legen wir wieder richtig los). Nichtsdestotrotz haben wir für euch nach spannenden Artikeln zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur Ausschau gehalten und so einiges gefunden:

Save the date

  • Sketch erfreut sich wachsender Beliebtheit unter UX-Designern. Nicht zuletzt weil man das Tool mit praktischen Plugins erweitern kann. Wem aber noch die richtige Erweiterung fehlt, der kann am 8. und 9. April am Designtools Hackday in Hamburg aktiv werden. Mit dabei sind auch zwei Experten vom Sketch-Entwickler Bohemian Coding und unsere Autorin Inken als Jury-Mitglied.

Produktmanagement

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Lesenswert: Januar 2016

Auch 2016 geht es weiter mit unserer Sammlung von spannenden Artikeln zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur. Nachfolgend findet ihr die interessantesten Artikel, die wir in den letzten Wochen gefunden und gelesen haben:

Save the date

Produktmanagement

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29 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Wir haben uns grad erst so richtig an das Jahr 2016 gewöhnt und schon stellt sich vielen die Frage, welche Konferenzen denn in diesem Jahr einen Besuch wert sind. Soll es wieder ein altbekannter Klassiker sein oder doch mal etwas Neues?

Wie im letzten Jahr haben wir euch darum einen ganz besonderen Konferenz-Ausblick für 2016 zusammengestellt: Unser Ziel war dabei nicht die längste Konferenzliste des Netzes (wie man sie bei den Kollegen vom Smashing Magazine findet), sondern eine Zusammenstellung von ganz persönlichen Konferenzfavoriten der UX- und Produkt-Szene. Dafür haben wir viele schlaue Köpfe aus unserem Netzwerk nach ihren Lieblingsevents, nach neu entdeckten Konferenz-Perlen oder Terminen auf die sie sich besonders freuen gefragt.

Die Resonanz war überwältigend und so können wir euch nachfolgend insgesamt 30 Tipps zu 29 Konferenzen mit einem breiten Spektrum an Themen von klassischen UX-Fragen über Internet of Things bis hin zu Arbeitskultur bieten. Viel Spaß beim Entdecken:

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Kleine Bewerbungskunde für Produktmanager und Interaktionsdesigner – Teil 3: Das Gespräch

Nachdem wir uns mit der richtigen Art eine Bewerbung zu schreiben und dem möglicherweise folgenden Telefoninterview beschäftigt haben, soll es heute um die nächste Runde im Bewerbungsmarathon gehen:

Das Bewerbungsgespräch. Das eine, standardisierte Gespräch für das man in den (Hosen-)Anzug steigt und Fragen wie „wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“ beantwortet. Gibt es das eigentlich noch?

Ja, das gibt es noch. Vereinzelt. Aber es gibt auch reichlich andere Formen solcher Gespräche. Darauf will ich zuerst einmal eingehen. Danach folgen meine Tipps für das eigentliche Gespräch sowie eine Sammlung von Fragen auf die Ihr schon mal die Antworten üben könnt.

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User Researcher – die elektrischen Mönche der Produktmanager?

In mehreren Beiträgen haben wir bereits darüber geschrieben, dass es für Produktmanager (und UX Designer genauso) essentiell ist, die Nutzer und deren Bedürfnisse zu kennen und zu verstehen. Gründe für User Research gibt es vielseitige:

  • man erhält ein realitätsbezogenes Bild von der Zielgruppe
  • man versteht, für wen und zur Lösung welches Problems man ein Produkt schafft
  • man muss nicht auf Glauben, Meinungen und Hypothesen vertrauen, sondern erhält Fakten
  • man läuft nicht Gefahr, sich in die verkehrten Ideen zu verlieben oder das falsche Produkt zu entwickeln
  • man erfährt, wie Nutzer ein Produkt bedienen und ob sie damit zurecht kommen
  • uvm.

Leider gehört User Research allerdings immer noch zu den Themen, die bei der Produktentwicklung zu kurz kommen und häufig an User Researcher oder Research-Agenturen ausgelagert werden. Daher ist eine (etwas provokante) These meinerseits, dass User Researcher als so etwas wie die elektrischen Mönche der Produktmanager missbraucht werden.

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