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Artikel von Daniel Neuberger

Daniel Neuberger entwickelt seit 20 Jahren Produkte, Teams und Organisationen. Er hat Start-ups durch Phasen schnellen Wachstums begleitet und in großen Unternehmen Produkte und Geschäftsbereiche mit direktem Einfluss auf das Geschäft weiterentwickelt. Dabei steht für ihn immer der Mensch im Mittelpunkt. Er ist überzeugt, dass nachhaltige Veränderung nicht durch Methoden oder große Transformationsprogramme entsteht, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen, einander vertrauen und gemeinsam bessere Entscheidungen treffen. Auf diesem Blog teilt er Erfahrungen und Gedanken zu Product Management, Leadership und Zusammenarbeit – und zu der Frage, wie Menschen und Organisationen bessere Produkte und bessere Ergebnisse schaffen.

produktbezogen-Podcast Episode 01: Produkt vs. Projekt

Willkommen beim neuen Podcast von produktbezogen. In unserer ersten Episode geht es um Produkt vs. Projekt und wir gehen auf einige der wichtigsten Unterschiede ein. Obwohl Produktmanagement und Projektmanagement sehr ähnlich klingen handelt es sich um sehr unterschiedliche Disziplinen mit unterschiedlichen Zielen und Vorgehensweisen. Dabei gehen wir auch auf das Thema Product Discovery als eine vitale Vorgehensweise für Produktmanager ein. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören.

Da dies unser erster Podcast ist, freuen wir uns sehr über Feedback: Falls es euch gefallen hat, ihr Verbesserungswünsche oder Themenwünsche habt, schreibt gerne ein Kommentar.

Im Folgenden findet ihr noch das Transkript des Podcasts und alle relevanten Links.

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Digitale Transformation: Top 6 Punkte warum Unternehmen scheitern

Digital Transformation ist en vogue. Eigentlich eine tolle Sache. Prinzipiell ist das Ziel einer Digitalen Transformation nämlich Organisationen flacher, autonomer, agiler und kundenzentrierter zu gestalten. Leider haben die Schattenseiten der Digitalen Transformation innerhalb der letzten paar Jahre meiner Meinung nach Überhand genommen. Es scheitern schlicht zu viele Unternehmen an ihren digitalen Tagträumereien. Aktuell ist es vor allem ein vielversprechendes neues Business für Berater und Beratungen aller Größe und Art. Schnell den Nadelstreifenanzug gegen einen Hoodie getauscht und aus dem ehemaligen Prince2 zertifizierten Projektmanager wird ein Design Thinking Facilitator. An den Namen des Unternehmens wird dann einfach noch ein X gehängt, um die Veränderung in die Welt zu kommunizieren. Wäre alles halb so wild, wenn die Digitale Transformation nur funktionieren würde. Ich fände es großartig mehr Unternehmen zu sehen, die auf diese Art und Weise dann großartige Produkte auf den Markt brächten.

Es gibt viel Literatur zum Thema Digitale Transformation. Gefühlt allerdings eher alles aus theoretischer, strategischer Sicht oder mit dem Ziel, die eigenen Beratungsleistungen zu bewerben. Hier deswegen unsere produktbezogene Sicht auf Digitale Transformation direkt aus der Praxis: Digitale Transformation: Top 6 Punkte warum Unternehmen scheitern:

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Wir brauchen neue Manager

Unternehmenskultur ist für den Unternehmenserfolg vital. Der Wettbewerb der Zukunft wird nicht primär durch Produkte ausgetragen werden, sondern zuerst durch den Kampf um die besten Mitarbeiter. Dabei befinden sich Softwareentwickler, Designer und Produktmanager in einer Situation nahe Vollbeschäftigung. Unternehmen konkurrieren um Talente und nicht Talente um Unternehmen. So wird die Unternehmenskultur zum entscheidenen Faktor im Wettbewerb um die besten Talente. Als Talent im digitalen Bereich kann ich mir das Unternehmen aussuchen, welches mir die beste Arbeitsumgebung also Unternehmenskultur bietet. Um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, müssen sich viele Unternehmen und allen voran deren Unternehmenskulturen grundlegend verändern.

Vor allem Führungskräfte, ich nenne sie einfach einmal Manager, und ihr Menschenbild spielen aufgrund ihres Einflusses in Unternehmen eine Schlüsselrolle für die Kultur. Werte werden von Managern gelebt und vorgelebt und bilden die Grundlage der Unternehmenskultur. Natürlich sind alle Mitarbeiter verantwortlich, aber diese Sonderstellung von Führungskräften muss dabei beachtet werden.

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Produktmanager Mind-Set

Produktmanager für digitale Produkte sind auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt. In Gesprächen mit Unternehmen die nach Produktmanagern suchen kommen deswegen unweigerlich zwei Fragen auf:

1. Woran erkennt man eigentlich einen guten Produktmanager?

Die Beantwortung der Frage finde ich einfach. Einen guten Produktmanager erkennt man an seinen guten Produkten. Genauso wie ich einen schlechten Produktmanager an seinen schlechten Produkten erkenne. Zeig mir die Produkte, die du als Produktmanager verantwortest, und ich weiß, mit wem ich es zu tun habe.

Die zweite Frage empfinde ich als schwieriger zu beantworten:

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Digitale Produktstrategie – How to attack a market leader

Was will ein Unternehmen eigentlich erreichen? Was möchte das Unternehmen für das du arbeitest erreichen? Ich fand es für mich persönlich immer reizvoll für Unternehmen zu arbeiten, die ein sehr engagiertes Ziel formuliert haben, nämlich Marktführer in der jeweiligen Branche zu werden. Aber wie ist es möglich, ein Unternehmen, welches wesentlich Größer ist als man selbst und dazu über wesentlich mehr Ressourcen verfügt, zu überflügeln? Während meiner Zeit in diesen Unternehmen konnte ich viel lernen und das möchte ich gerne mit euch teilen.

Zum Thema „Pick a big fight: How to attack a market leader” habe ich auch bei der UXSTRAT 2015 einen Vortrag gehalten, deswegen findet ihr am Ende des Artikels auch das Deck meines Vortrages sozusagen als Ergänzung.
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Product Roadmap – von der Vision zur Realität

Eine Product Roadmap ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Schaffung von großartigen Produkten, dabei aber auch eines der anspruchsvollsten Themen im Produktmanagement überhaupt. Wenn sie richtig erstellt wurde, ist sie ein extrem mächtiges Werkzeug für die gesamte Produktentwicklung und kann sogar Herzstück für das gesamte Unternehmen sein.

Eine Product Roadmap beschreibt über einen Zeitraum (meist ein Jahr) den Weg des Unternehmens, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Heißt also, es handelt sich um ein Dokument (ich empfehle eine digitale und eine zentral angebrachte Zettel und Post-It Variante) in welchem festgehalten ist, was in einem zukünftigen Zeitraum von der Produktentwicklung umgesetzt wird. Eine Roadmap soll die Ressourcen des Unternehmens geplant auf ein gemeinsames Ziel konzentrieren. Hierbei geht es nicht um meterlange Detailpläne. Ein Lean- und Agile-Mind-Set ist extrem wichtig. Die Product Roadmap ist dabei ein strategisches Werkzeug für das Produktmanagement. Die Produktmanager sind nicht Administratoren sondern die CEOs des Produktes und müssen eine klare Vorstellung davon haben wie ihr Produkt in einigen Jahren aussehen bzw. in welche Richtung es sich entwickeln soll. Die Produkt Roadmap ist dabei der Weg, um diese Vision Realität werden zu lassen.

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Jürgen Bock (Leiter Kulturentwicklung, Autor, Speaker)

Juergen Bock“produktbezogen im Gespräch” ist eine Interview-Reihe mit Gründern, Produktmanagern, UX-Designern und anderen Produkt-Experten. Zusätzlich hat sich immer mehr herausgestellt, dass die Unternehmenskultur eine maßgebliche Auswirkung auf das Schaffen von großartigen Produkten besitzt.

Wir freuen uns deshalb sehr, mit Jürgen Bock, Leiter für Kulturentwicklung  sowie Autor und Speaker zum Thema Unternehmenskultur, einen langjährigen Spezialisten in diesem Bereich für ein Interview mit uns gewonnen zu haben.

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Glückwunsch du bist jetzt Chef! – 7 Tipps für neue Führungskräfte

Es ist nicht einfach Personalverantwortung zu bekommen, deswegen erstmal herzlichen Glückwunsch. Allerdings ist es noch schwerer überhaupt eine gute Führungskraft zu werden und zu bleiben. Die eigentliche Herausforderung steht also noch bevor. Ich selbst habe dabei auf keinen Fall den Anspruch mich hier als allwissende Führungskraft zu profilieren und meine Weisheiten hier mit der „unwissenden“ Welt zu teilen. Aktuell bin ich in der Situation, dass ich zwei angehenden Führungskräften auf ihrem Weg für kurze Zeit zur Seite stehen darf. In diesem Artikel fasse ich kurz meine Gedanken zusammen, die ich diesen beiden angehenden Chefs für ihren Start mit auf den Weg geben möchte. Als ich selbst  zum ersten Mal Personalverantwortung übernommen habe, hatte ich das Glück sehr gute Mentoren zu haben, die mir mit viel Geduld und Erfahrung zur Seite standen. Diesen Support hatte ich auch bitter nötig und trotz aller Hilfe ist einiges schief gelaufen.

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