Studie zur Zusammenarbeit in Software-Produktentwicklungsteams, Teil 3 – Welche Beziehung besteht zwischen Führung und psychologischer Sicherheit? Welche Rolle spielt das Teamklima für Eigeninitiative?

Wie häufig hast du im Arbeitskontext nicht gesagt, was du hättest sagen sollen? Beispielsweise weil ein Fehler unterlaufen ist oder du dich nicht wohlgefühlt hast, etwas Unangenehmes anzusprechen. Diese Frage wird häufig im Zusammenhang mit der psychologischen Sicherheit gestellt. Und welche Rolle spielt ein Teamklima, das Eigeninitiative fördert?

Wir sind Laura Aichroth und Stephan Kambor von #teamagile und sind in unterschiedlichen Organisationen, aber auch in der Forschung und Lehre unterwegs und haben uns vorgenommen, das Bauchgefühl zur Einschätzung von Zusammenarbeit mit Zahlen und Messbarkeit zu stützen. Im Rahmen der Doktorarbeit von Laura untersuchen wir in drei Studien die Wahrnehmung von Teammitgliedern zur Zusammenarbeit von Software-Produktentwicklungsteams. In der ersten Studie haben wir den Zusammenhang zwischen dem wahrgenommenen Teamklima für Innovationen und dem individuellen Erleben von Flow und Besorgnis untersucht. Mehr Informationen findest du in unserem letzten Blogbeitrag. In der zweiten Studie haben wir den Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Führung und dem erlebten Klima für psychologische Sicherheit untersucht, und ob dieser Zusammenhang durch ein wahrgenommenes Klima für Eigeninitiative hergestellt wird (in der Statistik sagt man auch mediiert wird. Mediation meint, dass es eine dritte Variable gibt, die den Zusammenhang zwischen der abhängigen und unabhängigen Variablen ganz oder teilweise erklärt (Baron & Kenny, 1986)). Wir haben die Brille der Organisationspsychologie und der Organisationsentwicklung auf und wollen euch Einblicke in die Ergebnisse der zweiten Studie geben.

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Accessibility und UX Writing: Warum Sprache für digitale Barrierefreiheit so wichtig ist

UX Writing ist ein wichtiger Faktor, wenn es um die barrierefreie Nutzung einer Seite geht. Dieser Artikel ist Teil unserer sum.cumo Serie über Accessibility und behandelt den Abschnitt „Sprache und Medien“. Er geht auf die sprachlich-textliche Dimension digitaler Produkte ein, denn es sind nicht „nur“ eine gute User Experience und die Gestaltung der Benutzeroberfläche, die ein digitales Produkt zu einem guten Produkt machen.

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Übergabe für Produktmanager

Wenn du als Produktmanager schon mal deinen Job gewechselt hast, weißt du, wie sich das anfühlt. Alles ist neu: die Namen, die Abläufe, die Abkürzungen. Jeden Tag strömen neuen Informationen auf dich ein, und die meisten ergeben noch nicht viel Sinn. Ich kann das ziemlich gut nachempfinden, denn ich hatte in den letzten Jahren sechs Jobwechsel. Ich habe neue Produkte übernommen und alte Produkte abgegeben. Und bei jeder Übergabe habe ich etwas dazu gelernt. Diese Dinge möchte ich heute mit dir teilen.

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12 Bücher, die Produktmanager 2021 lesen sollten

Eine Liste mit Buchempfehlungen der PM Library zu Beginn des Jahres auf produktbezogen ist mittlerweile schon zur Tradition geworden. Und deshalb freuen wir uns auch dieses Jahr wieder, euch mit neuem Lesestoff für 2021 inspirieren zu dürfen!

2020 war ein schwieriges Jahr für uns alle. Und trotz der Pandemie dürfen wir uns über einige tolle Neuerscheinungen freuen. Darunter findet ihr Bücher bereits etablierter Autoren, aufregende Newcomer und neue Inhalte zu klassischen PM-Themen wie Product Leadership, der Arbeit mit Daten und Produktstrategie sowie einige spannende Themen die uns etwas über den Tellerrand blicken lassen.

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Accessibility Teil 2: Leitfaden für eine barrierefreie Website

Nachdem wir im ersten Teil unserer dreiteiligen Serie einen grundlegenden Einblick in Accessibility gegeben haben – mit besonderem Fokus auf dem Mehrwert für User:innen und für Kunden – geht es nun ans Eingemachte! Im zweiten Beitrag wollen wir darauf eingehen, was eine a11y-konforme Website ausmacht und worauf UX und UI Designer:innen achten müssen.  Wir wollen euch hier einen kleinen Leitfaden an die Hand geben, der unter anderem näher auf Aspekte wie universelles Design, User Zentrierung, Sprache und Medien, Kontraste, Bilder und Graphiken sowie Fonts und Typografie eingeht.

Bei Accessibility und Design denken viele wahrscheinlich immer noch an Sonderlocken und eher unschöne Websites. Aber Design, Funktionalität und Accessibility gehen Hand in Hand. Wir etablieren in diesem Zusammenhang den Begriff „Universelles Design“. Es soll in diesem Leitfaden explizit nicht darum gehen, Websites speziell für Menschen zu bauen, die auf Accessibility angewiesen sind, sondern um Websites, die universell, also für alle Menschen gleich funktionieren.

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UX von Voice Commerce und wie wichtig grafische Benutzerschnittstellen zur Unterstützung sind

Wie können Sprachschnittstellen im E-Commerce künftig genutzt werden, um die Nutzer bei der Verwendung von digitalen Produkten zu unterstützen? Und wie wichtig sind visuelle Elemente zur Unterstützung von Sprachschnittstellen für eine gute UX? In meiner Bachelor-Thesis an der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich genau das untersucht. Dafür habe ich zwei sprachbasierte Prototypen mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Visualisierung und Sprache) entwickelt und remote durch die Zielgruppe getestet. In diesem Beitrag teile ich meine Ergebnisse mit euch.

Sprachschnittstellen, die sich unter anderem in Smartphones oder in Sprachassistenten befinden, erfahren  zunehmend an Bedeutung und verändern den Alltag ihrer Benutzer. Auch im E-Commerce  ist der Trend natürlich angekommen und hat das Potential das Online-Shopping Erlebnis zu revolutionieren.  Voice Commerce ermöglicht die Erschaffung neuartiger Benutzererlebnisse, die den Kunden auf eine sehr emotionale Art ansprechen. Trotz alledem zeigen Sprachschnittstellen nach wie vor erheblicher Probleme u.a. beim  Sprachverstehen und durch ständige Wort-Wiederholungen des Benutzers. Speziell im Voice Commerce besteht  zusätzlich die Problematik, dass der Nutzer die Produkte nicht sehen kann, die er anfragt. Dieses Situation führt  nachweislich zu einer kognitiven Leistungsbeeinträchtigung, weil das visuelle Scannen von Produkten hier einfach schneller ist. Macht die Sprachschnittstelle die UX denn jetzt besser oder nicht? Und wie genau kombiniert man im UX Design Spracheingabe und Visualisierungen am Besten? Genau diesen Fragestellung bin ich in meiner Thesis auf den Grund gegangen.

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produktbezogen-Podcast – Episode 04: Interview mit Petra Wille zu ihrem Buch STRONG

Gut Ding will Weile haben. Nach langer Zeit melden wir uns mit dem Podcast zurück. Dazu gab es auch eine tolle Gelegenheit, nämlich die Buchveröffentlichung unserer großartigen Petra Wille mit „STRONG product people: A Complete Guide to Developing Great Product Managers“. Geschrieben für Führungskräfte von Produktmanager/Product Ownern um ihren Mitarbeitern dabei zu helfen ihr Potential zu entfalten. Das Buch taugt aber auch um als Produktmanager sein Schicksal selbst in die eigene Hände zu nehmen und sich autodidact auszubilden. Unbedingte Leseempfehlung von unserer Seite und wir hoffen der Podcast mit Petra ist interessant für euch.

Produktbezogen · #4 – Interview mit Petra Wille zu ihrem Buch „STRONG product people“

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Lesenswert: „Strong Product People“ von Petra Wille

Heute gibt es einen produktbezogen Buch-Tipp in eigener Sache. Unser Autorin Petra hat ein Buch geschrieben, welches ab sofort erhältlich ist. STRONG ist ein umfassendes Handbuch für Product Leader, die Wert auf systematisches People Development legen. Denn gute Produktmanager entwickeln sich nicht einfach so. Petra gibt in ihrem Buch einen Überblick über die wichtigsten Tools und jede Menge wertvolle Tipps. Das hört sich gut an, denkt ihr jetzt? Dann lest jetzt weiter.

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Machine Learning – Schlüsselwerkzeug für Disruption

Die Welt hat sich in den letzten Jahrzehnten durch die Digitalisierung wesentlich und in unglaublichem Tempo verändert und wird dies auch weiter tun. Im Moment werden viele Unternehmen digital transformiert, oder die klugen Köpfe überlegen, wie sie diese Veränderung bei sich starten können.

Als Produktmanager*in oder Product Owner steckst du häufig im täglichen Klein-Klein der Themen, die du lösen musst, fest. Dabei tritt der Blick für die strategische Ausrichtung deiner Aktivitäten allzu oft in den Hintergrund. Das eigene schlechte Gewissen mahnt, sich endlich einmal Zeit für Innovation oder besser noch: für das Entdecken disruptiver Ideen zu nehmen. 

Jetzt ist Gelegenheit, genau das zu tun und einen Ansatz für wirklich Neues zu entdecken. Denn mit Machine Learning steht ein Werkzeug bereit, das viele noch gar nicht ausreichend auf dem Radarschirm haben und mit dem man Probleme lösen kann, die mit herkömmlicher Softwareentwicklung gar nicht lösbar sind. Und daher gibt es zu diesem Thema in den kommenden Monaten einige Artikel auf produktbezogen. Dieser hier ist soll die Grundlagen legen und ist der Auftakt einer kleinen Serie.

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Wie sich als Produktmanager weiterentwickeln? Das PMwheel könnte dein Kompass werden!

Wie bringt man Produktmanagern eigentlich Produktmanagement bei? Wie entwickelt man Produktmanager eigentlich gezielt weiter? Und was macht man, wenn es nur einen Produktmanager in einem Unternehmen gibt und er*sie von niemand anderem abschauen kann, wie der Produkt-Hase so läuft?

Mit diesen Fragen beschäftige ich mich nun schon einige Jahre. Und ich habe darauf mittlerweile eine Antwort. Das Framework dazu will ich heute mit euch teilen. Aber lasst uns vorne anfangen.

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