Warum Accessibility in Web-Projekten für jeden wichtig ist

Das Thema Accessibility, aka A11y, betrifft deutlich mehr Menschen als viele glauben. Frontend Engineers Franziska Gertz (Frontend Lead) und Florian Schubert (Web App Engineer) bei sum.cumo zeigen in einer kleinen Artikelserie, warum das Thema für so gut wie alle relevant ist, dass es mit einer klaren HTML-Struktur nicht getan ist, was POs, Entwickler und Designer tun können und welche Folgen das Urteil des Supreme Courts gegen Domino’s auch in Deutschland haben kann.

In diesem ersten Teil wollen wir nun die Grundlagen schaffen und fangen mit einer der beliebtesten Kundenfragen an: „Was ist der Mehrwert für mich?“.

Die Accessibility-Realität

Seit gut 50 Jahren ermöglicht uns das Internet den Zugriff auf Informationen und Dienstleistungen rund um die Welt. Dabei ist das World Wide Web weder genderspezifisch noch unterscheidet es nach Ethnien oder Alter: es ist für alle gleich – theoretisch.

Die Realität sieht leider anders aus. Während immer wieder von Zensur oder Bevorzugung bestimmter Inhalte gesprochen wird, erhält ein Thema, das immerhin alleine in Deutschland mindestens 7,8 Millionen Menschen betrifft, kaum Beachtung: Accessibility, oder die deutsche Entsprechung: Barrierefreiheit.

Warum eröffnet man Menschen, die ihren Alltag mit Einschränkungen bestreiten, nicht das maximal Mögliche? Immerhin bieten Web-Technologien völlig neue Arten der Teilhabe in unserer Gesellschaft. Weshalb bieten wir nicht optimale Lösungen mit Mehrwert anstatt lediglich rudimentäre Funktionalität zu gewährleisten? Deutschland ist diesbezüglich “Brachland”. In den USA hat man inzwischen erkannt, dass es Nachholbedarf gibt, vor allem ein Gerichtsurteil des Supreme Court gegen den Pizzalieferanten Domino’s hat weltweit für Aufsehen gesorgt.

Warum Accessibility uns alle betrifft

Was wohl den meisten Menschen beim Wort Accessibility als erstes in den Sinn kommt, ist der klassische Screenreader. Durch das Vorlesen des Inhaltes einer Website können visuell eingeschränkte Menschen mit dieser interagieren. Doch Accessibility ist viel mehr als das.

Fangen wir mit einem kleinen Beispiel an:

Du hattest einen Autounfall in Spanien. Erstmal alles gut, niemand ist verletzt, nur ein Blechschaden, der ist aber ganz ordentlich. Die Polizei ist da, dein Unfallgegner ist wütend und dein Spanisch aus der Schule hilft hier leider nicht richtig weiter. An der Hand hast du dein Kind, das möglichst nicht auf die Straße rennen sollte, während du versuchst die Situation irgendwie zu handeln. Kurzum: Richtiger Stress. Deine Versicherung wird dir schon irgendwie helfen, dafür musst du den Schaden aber jetzt melden. Mit einer Hand, über dem Smartphone, im gleißenden Sonnenlicht. Schon sind wir mittendrin, in der weiten Welt der Accessibility!

Das Erste was in unserem kleinen, aber durchaus realistischen Beispiel klar wird: hier ist niemandem mit einem „alt“-Tag auf Bildern und „aria-labeln“ geholfen. Viel wichtiger ist nun: geringe Klicktiefe, ausreichend Kontrast und ein logischer Aufbau der Anwendung, die sich dann auch noch mit einer Hand bedienen lässt.

Das wirkt immer noch konstruiert? Okay, ein weiteres Beispiel: die Bedienung einer App in der Bahn oder als Beifahrer im Auto. Bei letzterem geht es schon mal recht wackelig zu, besonders, wenn man seinen Fahrer durch die Stadt navigiert. Hier sollte man sich nach einem Blick auf die Umgebung möglichst schnell wieder auf dem Screen zurechtfinden können.

Ein weiterer Klassiker: Das Display des Smartphones ist durch einen Sturz zerstört, das Gerät lässt sich aber noch bedienen. Man gewöhnt sich an den Defekt und schiebt die Reparatur vor sich her oder wartet auf das neue Vertragsmodell. Doch die Ränder des Bildschirms sind stark zersplittert und das allseits beliebte „Burger Menu Icon“ in der rechten oberen Ecke lässt sich einfach nicht bedienen – genervt verlässt unser User die Website oder die App, wechselt zu einem anderen Angebot, gegebenenfalls zur Konkurrenz.

Was jetzt aufgefallen sein müsste: das Thema Accessibility betrifft  nicht mehr alleine die 7,8 Millionen Menschen in Deutschland, die einen anerkannten Grad der Behinderung von mindestens 50 % haben, sondern auch mindestens einen Teil der 11,6 Millionen Familien mit Kindern. Hinzu kommen die fast 20 Millionen Pendler, die es in Deutschland pro Tag gibt. Doch auch hier ist noch nicht Schluss, denn zu den sogenannten dauerhaften Einschränkungen, die sich zum Beispiel durch Behinderungen oder Krankheiten ergeben, kommen temporäre Einschränkungen, wie beispielsweise ein gebrochener Arm.

Wir können an dieser Stelle schon einmal festhalten: Die Zahl der möglichen Einschränkungen ist groß und das Thema Barrierefreiheit daher im ersten Moment noch schwer zu fassen. Glücklicherweise hält das Internet eine Reihe von Technologien parat, um Websites für so ziemlich jeden zugänglich zu machen. Egal, ob es sich um motorische, visuelle, auditive oder um kognitive Einschränkungen handelt. Da Accessibility mit zu den Grundfesten des Internets gehört, hat sich das World Wide Web Konsortium (W3C) intensiv mit den verschiedenen Anforderungen auseinandergesetzt und die Web Content Accessibility Guidelines, kurz WCAG, entwickelt. Diese Richtlinien helfen, Barrierefreiheit strukturiert anzugehen. Zudem dienen sie als Entscheidungsgrundlage für nationale und internationale Vorgaben an Unternehmen und Staaten.

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Die Web Content Accessibility Guidelines sind internationale Richtlinien für barrierefreie Webinhalte zur barrierefreien Gestaltung von Internetangeboten.

Aufgeteilt sind die  Guidelines in vier „Principles“. Innerhalb dieser Kategorien gibt es diverse Kriterien, die es zu erfüllen gilt. Diese wiederum sind in Graden abgestuft, in denen sie die Barrierefreiheit einer Website ermöglichen. A steht hier für den minimal support, der erfüllt sein muss, um eine Website nutzbar zu machen, AA steht für die ideale Unterstützung, AAA ist vor allem für Websites relevant, die an spezielle Zielgruppen gerichtet sind.

Accessibility ist für jeden wichtig

Die Anfänge des Internets sind ein bisschen wie die 70er Jahre für Gewerbegebiete und Innenstädte unseres Landes – nicht mehr wirklich schön anzusehen, aber aus damaliger Zeit wenigstens funktional. Das hat sich inzwischen geändert und zumindest Websites sind um einiges ansehnlicher geworden. Während die berühmte focus Pseudoklasse ihren Weg in die Stylesheets dieses Landes zwar zurückgefunden hat, sieht es bei Kontrasten und Schriftgrößen noch anders aus. Das Paradebeispiel sind helle Grautöne auf weiß. Für Menschen mit Sehbehinderungen, ältere Menschen oder auch Brillenträger:innen wird es ebenso schwierig wie für Nutzer:innen mit günstigen Endgeräten und entsprechend schlechten Displays. Ist der Text dann noch sehr klein, oder in einem ungünstigen Font gestaltet, werden die meisten User schon kapitulieren. Wenn Nutzer*innen dann das Glück haben, nicht auf eben jene Website angewiesen zu sein, springen sie meistens auch noch frustriert ab. Die Konkurrenz freut sich!

Grund genug für uns, auch noch mit einem anderem Vorurteil gegenüber der Accessibility aufräumen. Die sorgt nämlich nicht etwa nur dafür, dass „User-Randgruppen“ Websites und Apps nutzen können, sondern wir alle. Nicht nur das Internet hat sich weiterentwickelt, sondern auch seine Nutzer. Während sich die umständliche Bedienung einer Website vor 20 Jahren noch im Rahmen der Normalität bewegte, ist die reibungslose Funktion heute selbstverständlich. Im Fokus stehen die Usability und das individuelle Vergnügen, die die Benutzung einer Website mit sich bringen.

Jeder von uns kann eine Story von dieser einen unmöglichen App erzählen, deren Benutzung die einzige Möglichkeit war, bestimmte Informationen zu erhalten. Ein Sprung im Display aber auch ein noch so pfiffiger Workaround stellen hier definitiv eine Herausforderung dar, die meist doch frustrierend endet.

Eine barrierefreie Website ist also nicht nur für all jene relevant, die zwingend darauf angewiesen sind, sondern zahlt auch gleich auf die Kundenzufriedenheit und das Image ein. Drei Fliegen mit einer Klappe, praktisch!

Die rechtliche Situation

Machen wir uns nichts vor, die Optimierung auf Accessibility fällt bei vielen Web-Projekten hinten über. Das mag am knappen Budget auf Seiten des Kunden liegen oder daran, dass das Thema bei niemandem so richtig auf der Agenda steht. Es kann auch den einfachen Grund haben, dass viele Entwickler auch gar nicht so richtig wissen, wie man denn barrierefrei entwickelt.

Kurzum: Wir haben ordentlich Nachholbedarf.

Das bestätigte auch der Supreme Court in den USA, als er am 7. Oktober 2019 eine Klage gegen den Pizzalieferanten Domino’s zuließ. Im konkreten Fall ging es darum, dass sehbehinderte Menschen nicht über die App oder Website von Domino‘s Pizza bestellen konnten, da die Mindestanforderungen von Screenreadern an Websites nicht erfüllt waren.

Um dieser Diskriminierung Abhilfe zu schaffen, muss Domino’s natürlich nachbessern. Gleichzeitig ist der Weg für Klagen gegen andere Online-Anbieter geebnet, deren Angebot von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen nicht wahrgenommen werden kann. Nun, schön und gut – in den USA ist der Stein also ins Rollen gekommen, aber welche Richtlinien gelten für die EU und somit auch für Deutschland?

Die EU hat sich des Themas bereits angenommen. Hier wurde eine Richtlinie erarbeitet, die öffentliche Stellen wie z. B. Polizeistellen, Universitäten, Gerichte, Bibliotheken sowie Krankenhäuser zu barrierefreien Websites und Apps verpflichtet. Grundlage bildet hier die europäische Norm EN 301549 – grob zusammengefasst wurde hier beschlossen, dass die Spezifikationen des WCAG im “AA”-Level eingehalten werden müssen.

Wer jetzt mit Notizen nicht mehr hinterherkommt: alle wichtigen Links zu Richtlinien sowie weiterführenden Informationen fassen wir am Ende des Artikels zusammen.

Doch zurück zu unserer EU-Norm. Sind alle nicht-öffentlichen Stellen nun nicht in der Pflicht? Naja, rechtlich gesehen NOCH nicht, es gibt mehrere „Aber“.

Zunächst einmal gibt es hier eine ethische Komponente, weswegen wir ganz klar die Einhaltung des AA-Standards der WCAG empfehlen. Den zu erreichen ist gar nicht mal so schwer, das wird sich im Laufe dieser Artikelserie zeigen. Hier geben wir euch dann auch übersichtliche Leitfäden an die Hand. Gleichzeitig sind auf Basis dieses Standards entwickelte Websites dann auch zukunftssicher entwickelt. Hier kommen wir auch gleich schon  zum zweiten „Aber“. Denn Moment! Ein paar Zeilen weiter oben hieß es ja „Noch nicht Pflicht“? Was hat es damit auf sich?

Im April 2019 wurde eine neue Richtlinie verabschiedet, welche bis zum 28. Juni 2022 in den EU-Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden muss und ab 2025 einzuhalten sein wird. Dieses Gesetz verpflichtet Wirtschaftsakteure zu barrierefreien Produkten. Hierzu gehören neben Hardware, Betriebssystemen und Selfservice-Terminals auch webbasierte Dienstleistungen, wie Shops, Online Banking, Mediendienste und auch Versicherungsdienstleistungen. All diese müssen zukünftig barrierefrei nutzbar zu sein.

Der Mehrwert der Barrierefreiheit

Noch einmal zurück zur Ausgangsfrage: welchen Mehrwert gibt es denn nun, wenn ich eine Website barrierefrei, nach dem „AA“-Standard, umsetze?

Ein barrierefreies Angebot gewährleistet allen Usern, unabhängig ihrer Bedürfnisse oder Einschränkungen, digitale Produkte sowie Dienstleistungen in vollem Umfang nutzen zu können.

Somit verhindert man die Ausgrenzung von Personengruppen und erweitert gleich auch noch den Kundenkreis. Ein toller Nebeneffekt ist das bessere Ranking barrierefreier Websites durch Suchmaschinen – ganz ohne SEO-Experten!

Außerdem werden so schon jetzt die EU-Richtlinien, die in nicht allzu ferner Zukunft nicht mehr nur für öffentliche Stellen gültig sind, erfüllt.

Kurz: Wenn wir bei der Erstellung unseres Webangebots rechtzeitig auf Accessibility achten, sind wir rechtlich abgesichert, erreichen dauerhaft potentielle Kunden und setzen uns für Inklusion ein. Zudem steigern wir die Nutzerfreundlichkeit und erhöhen durch bessere Wahrnehmung, optimierte Navigation sowie einfache Interaktion die Kundenzufriedenheit.

Im nächsten Teil zeigen wir euch, auf welche technischen Aspekte ihr beim Entwickeln einer barrierefreien Seite achten solltet.

Ihr seid aber jetzt schon neugierig auf mehr? Die folgenden Links führen euch zu weiteren Informationen:

Das InsurTech sum.cumo hat sich auf die professionelle, ganzheitliche Digitalisierung von Geschäftsmodellen in der Tech- und Versicherungs-Branche spezialisiert. Seit 2010 liefert das Unternehmen disruptive Innovationen und kundenzentrierte Lösungen, basierend auf neuesten Technologien. An unseren drei Standorten Hamburg, Düsseldorf und Zürich arbeiten unsere Spezialisten in crossfunktionalen, agilen Teams mit unseren Kunden zusammen. Von der Idee bis zur Umsetzung entstehen erfolgreiche Projekte, die von Spezialisten aus den Bereichen Beratung, User Experience, Front- und Backend-Entwicklung sowie Marketing begleitet werden.

Über Franziska Gertz

Franziska Gertz ist Frontend Lead bei sum.cumo - gemeinsam mit ihrem Team konzipiert und entwickelt sie Web-Frontends mit Fokus auf Qualität, Wartbarkeit sowie Skalierbarkeit. Bei der Leitung & Förderung ihrer Kollegen sind ihr insbesondere der stetige Austausch zwischen den Disziplinen, das gegenseitige Verständnis füreinander als auch die individuelle Weiterentwicklung besonders wichtig.

Über Florian Schubert

Florian Schubert arbeitet bei sum.cumo im Frontend und ist damit vor allem für die kontinuierliche Weiterentwicklung von bestehenden Vue.Js Frontends verantwortlich. Durch seinen früheren Hintergrund in der Unternehmenskommunikation und PR unterstützt er darüberhinaus auch ab und an das Kommunikationsteam mit Content.

2 Kommentare

  1. Madita Schubert

    Hallo Franziska, hallo Florian,

    darf ich euch an dieser Stelle schon mal ein großes Lob aussprechen – das Thema Accessibility begleitet mich seit meinem Studium 2009 (Meine Masterarbeit habe ich zu diesem Thema verfasst) und in der Projektentwicklung braucht man das Wort gar nicht fallen zu lassen. Statt dessen habe ich als UX-Designerin immer versucht das Ganze auf unauffällige Weise mit einfließen zu lassen ;-)
    Aber es ist so schön zu lesen, dass jemand die Vorteile einmal aufschreibt (steht auch auf meiner Agenda…).
    Der SEO-Aspekt spielt so eine große Rolle und war bislang für mich der einzige Hebel, auch mal aus technischer Sicht über Accessibility sprechen zu können. Ich bin also sehr gespannt auf den zweiten Teil.

    Aus meiner Sicht müssten die Beispiele (wie das mit Spanien) auch gar nicht so selten vorkommen (ich hoffe ja mal, dass wir alle nicht ständig Unfälle haben ;-) ) – das Beispiel “in der Bahn sitzen” ist so alltäglich. In den Tunnel rein, draußen mal Sonne, mal Bäume, deren Schatten auf dem Display flackern, jemand, der sich gern setzen möchte (hochschauen), aussteigen (ok, vielleicht sollte man das nicht unterstützen, dass Nutzer während des Aussteigens aufs Handy schauen ;-) ).

    Und eine Frage habe ich an euch: wie steht ihr zu der Verwendung der Begrifflichkeit?
    Accessibility beinhaltet ja im Deutschen sowohl den Begriff Barrierefreiheit, Zugänglichkeit als auch Nutzbarkeit. Dabei ist die Unterscheidung relativ leicht zu erklären: ein Gebäude hat eine Rampe, um hinein zu kommen, eine breite Tür (für Rollstuhlfahrer) sowie einen Fahrstuhl. Das Gebäude ist also barrierefrei zugänglich und die Nutzer können sich im Gebäude frei bewegen. Beinahe zumindest… denn die Tür des Fahrstuhls ist nicht breit genug für einen Rollstuhl (Behördenfehler und so… ;-) ). Das Gebäude ist also barrierefrei zugänglich, aber nicht (vollständig) nutzbar.
    Das Beispiel habe ich während meiner Masterarbeitsrecherche in einem Buch gelesen und fand es sehr eingänglich… Quelle: Jan Eric Hellbusch & Kerstin Probiesch. “Barrierefreiheit verstehen und umsetzen. Webstandards für ein zugängliches und nutzbares Internet.” S. 9

    Also, um nochmal auf meine Frage zurückzukommen: plädiert ihr für die Verwendung des Begriffs Accessibility oder nutzt ihr im Alltag den Begriff Barrierefreiheit? Und wie erkärt ihr das Thema euren Kollegen?
    Bin schon sehr gespannt auf eure Antwort :-)

    Viele Grüße
    Madita Schubert
    (kleine Mini-Statistik: Menschen mit dem Nachnamen Schubert neigen dazu sich für Accessibility zu interessieren ;-D)


  2. Florian Schubert

    Hi Madita!

    Erstmal freuen wir uns, dass dir unser Artikel gefallen hat!
    Wir plädieren für den Begriff Accessibility. Barrierefreiheit hat unserer Meinung nach immer einen etwas negativen Beigeschmack. Als gäbe es Hürden die entfernt werden müssen. Accessibility drückt unserer Meinung nach eine positivere Herangehensweise aus: wir schaffen Zugänge. Das hast du ja auch schön in deinem Beispiel beschrieben. Zur zweiten Frage: dafür wollen wir jetzt zwei weitere Artikel verfassen, die sich mehr als Leitfaden lesen werden und auch nochmal auf die technischen Aspekte eingehen. Grundsätzlich erklären wir unseren Kollegen das Thema jetzt genauso wie in dem Artikel hier :) Mit Alltagsbeispielen wie dem zerbrochenen Screen, der Nutzung in der Bahn etc.

    Viele Grüße!

    Franzi und Flo


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