Warum haben wir in Hamburg eigentlich keine Produkt-Community?

i-venn-productGenau diese Frage haben wir – das sind Marc Kadish, Arne Kittler und Timo Fritsche von XING – uns gestellt, als wir London im September gen Heimat verließen.

Dabei ist Hamburg eigentlich hochkarätig besetzt, was Produktmanagement angeht. Wir haben große, erfolgreiche IT-Unternehmen, Verlagshäuser, Agenturen und viele, viele hochtalentierte Freiberufler. Man kennt sich untereinander und doch fehlt ein offizielles Forum für den Austausch unter Produktexperten.

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Mit Design Principles besser und gemeinsam ans Ziel

Design-Principles

Für mich (und es geht mir sicher nicht alleine so) hat die Arbeit in der Produktentwicklung immer etwas von einer aufregenden Abenteuerreise. Man hat eine Vision und eine Idee wo die Reise hingehen soll. Aber es gibt stets Überraschungen und so weiß man nie genau, ob die Reise so verläuft, wie man es vorher im Kopf hatte. Und mit je mehr Leuten man auf die Reise geht, desto schwieriger werden Abstimmungen und das Finden eines gemeinsamen Zieles. Aber genau das macht ja den Reiz einer Abenteuerreise aus und macht die Arbeit in der Produktentwicklung immer wieder aufs Neue aufregend und spannend. Gut ist es nur, wenn man einen Kompass hat, der – egal wo man ist – die Reisenden an die Richtung und das (hoffentlich) gemeinsame Ziel erinnert.

Design Principles sind für mich der Kompass in der Produktentwicklung. Wenn man sie konsequent und überlegt für die eigene Produktentwicklung einsetzt, unterstützen Principles dabei, die Richtung nicht aus den Augen zu verlieren und so besser und gemeinsam ans Ziel zu kommen. In diesem Artikel geht es deshalb darum, was gute Design Principles ausmacht und wie man am Besten dabei vorgeht, selbst welche zu erstellen.

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Lesenswert: November 2013

In dieser neuen, regelmäßigen Rubrik auf produktbezogen wollen wir euch spannende Links, Artikel, Interviews und Videos aus dem jeweils vergangenen Monat präsentieren. Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern:

Produktmanagement

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Nutzerbedürfnisse, Nutzwert und Usability – Der richtige Einsatz von User Research

In meinem letzten Artikel habe ich darüber geschrieben, dass jeder Produktmanager das große Interesse haben sollte, sich direkt mit seinen (potentiellen) Kunden und Nutzern zu unterhalten. Produktmanager sollten also selber User Research betreiben, um die Anforderungen der Nutzer bestmöglich zu verstehen.

Häufig werde ich allerdings gefragt, wie man User Research richtig einsetzt und wie man die Ergebnisse aus User Research richtig interpretiert. Eine spannende Frage, denn ich erlebe immer wieder, dass die Aussagen und Erkenntnisse aus User-Tests falsch genutzt werden, z.B. indem die Antworten aus 5 Interviews dazu dienen, Entscheidungen für oder gegen ganze Produktideen zu treffen.

Aus diesem Grunde möchte ich hier eine kurze Übersicht darüber bieten, für welche Fragestellungen sich welche Research Methoden eignen – oder auch nicht.

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Usability Labs: If you’re not testing, you’re guessing

Die Usability von Enterprise Content Management Systemen ist immer ein spannendes Thema. Fast kein Redakteur ist mit der Usability seines Systems zufrieden. In der letzten Zeit habe ich als Produktmanager für ein Enterprise Content Management System viel über Usability im Enterprise-Umfeld gelernt. Eines der wichtigsten Tools war dabei das Usability Lab. In einem Usability Lab werden UI-Konzepte mit Hilfe von Prototypen unter realen Bedingungen mit Anwendern validiert. In diesem Blogbeitrag erkläre ich einige Aspekte, die bei der Durchführung von Usability Labs wichtig sind und wieso jeder ein Usability Lab durchführen sollte.

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Produktmanager an die (User-Testing) Front!

Vor einiger Zeit wurde ich von einem Bekannten angesprochen, der gerade dabei war, ein User-Lab bei seinem Arbeitgeber einzurichten. Er fragte mich, ob ich auch Erfahrung hätte mit einer Zwei-Wege-Kommunikation zwischen dem Interview-Leiter und den Beobachtern, sodass die Beobachter – in der Regel die Produktmanager – aus dem Beobachtungsraum heraus Fragen an den Interview-Leiter weitergeben können, die dieser dann mit den Testpersonen besprechen kann.

Ja, ich habe Erfahrungen mit solcher Zwei-Wege-Kommunikation gemacht. Technisch kann man hierfür einfach Instant-Messaging-Systeme wie Skype, ICQ o.ä. einsetzen oder – etwas ausgefeilter – per Mikrofon und Knopf im Ohr des Interview-Leiters eine Kommunikation ermöglichen. Aber ehrlich gesagt ich kann von dem Einsatz dieser Möglichkeiten nur abraten!

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Product Discovery – aber bitte richtig

Wenn es einen Begriff gibt, der sich in Produktmanagement- und UX-Kreisen in den letzten Jahren herumgesprochen hat, dann ist es sicher „Product Discovery“. Hierbei handelt es sich um die Phase, in der für eine Produktidee zunächst untersucht werden soll, ob es überhaupt echte Nutzer gibt, die das Produkt haben wollen. Anschließend soll dann eine Lösung gefunden werden, die nutzbringend (valuable), bedienbar (usable) und umsetzbar (feasible) ist. Der Begriff „Product Discovery“ und die dahinter stehende Philosophie wurde dabei schon 2007 von Marty Cagan geprägt.

Aus meiner eigenen Erfahrung heraus sowie in Gesprächen mit anderen musste ich allerdings immer wieder feststellen, dass Product Discovery häufig falsch verstanden oder nicht richtig angegangen wird. So wird der Begriff teilweise entweder nur als Vorwand genutzt wird, sich 1-2 Wochen einem Thema zu widmen („Wir machen jetzt mal eine Discovery dafür“) oder aber dann in der Discovery-Phase doch nur eine Lösungs-Idee exploriert und mit Nutzern getestet wird. Daher möchte ich im Folgenden ein paar Tipps geben, worauf es bei einer echten Product Discovery ankommt und was zu beachten ist.

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Buch zu verlosen: UX Design für Tablets

Tablets bieten als neue Geräteklasse vielfältige Möglichkeiten für die Entwicklung digitaler Produkte und Dienstleistungen. Form-Faktor und Technik, Touch-Bedienung und insbesondere der neue Nutzungskontext machen es allerdings notwendig, sich intensiv Gedanken über das User Experience Design für iPad und Co zu machen.

ux_design_fuer_tabletsChristian Kuhn, Inhaber der UX-Agentur NUISOL, hat hierzu kürzlich ein neues Buch „UX Design für Tablets“ herausgebracht. Hierin beschreibt er leicht verständlich und im Detail, warum User Experience Design wichtig ist, was die Fallstricke bei der Gestaltung für Tablets sind und wo ein Umdenken im Vergleich zum „normalen“ Webdesign notwendig ist. Dabei greift Christian auf die Weisheiten des Zen zurück und zeigt dem Leser in praktischen Beispielen, wie das eigene Online-Angebot fit für die mobilen Endgeräte gemacht werden kann.

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