Von Psychologen lernen – Teil 2 des Recap vom ProductTank Hamburg, Mai 2014

Was sollen Produktschaffende wohl von Psychologen lernen? In Teil 1 unseres ProductTank-Rückblicks hatten wir über Daten-gestützte Produktentwicklung gesprochen. Etwas ziemlich Greifbares, Rationales. Nun kommen wir zu einem etwas „weicheren“ Thema, welches aber überraschenderweise einige Anknüpfungspunkte aufweist. Gespannt? Also los!

Petra Wille ist freiberufliche Produkt- und UX-Beraterin und arbeite bereits für SAP, XING und tolingo. In einem ihrer letzten Projekte kam sie mit dem Thema Psychologie in Berührung und hat dabei einige sehr spannende Dinge gelernt, was sich kein Produktschaffender entgehen lassen sollte.

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Lesenswert: Mai 2014

Und schon wieder neigt sich ein Monat dem Ende zu. Unsere lesenswertesten Link-Fundstücke des Monats Mai haben wir euch wie gewohnt hier zusammengestellt:

Produktmanagement

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Daten in der Produktentwicklung – Teil 1 des Recap vom ProductTank Hamburg, Mai 2014

Zum zweiten Mal trafen sich am Freitag den 16. Mai die Hamburger Produktentwickler zu einem Blick über den Tellerrand, kombiniert mit anschließendem Networking bei Pizza und Bierchen. Wer nicht da war, dem sei verraten: „Du hast was verpasst! “ :)

Trotzdem wollen wir Euch nicht vorenthalten, was wir aus den zwei inhaltlich doch sehr verschiedenen Vorträgen lernen konnten. Beide Vorträge waren so intensiv, dass wir uns entschieden haben, einen Zweiteiler daraus zu machen.

Wir starten mit dem Vortrag „Use Data to Inform Product Decisions“ von Marc Abraham, seines Zeichen Product Manager bei beamly, einem TV-basierten Social Network aus London. Marc betreibt außerdem den spannenden Blog „As i learn ...“,  in welchem er unter Anderem über die Entwicklung seines eigenen Produktes HipHopListings berichtet.

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Thoughtworks Live 2014 – Ein Rückblick

TWlive 2014

Thoughtworks Live 2014 London

Am 20. Mai drehte sich bei Thoughtworks Live 2014 in London alles um Customer Engagement – Driving Success Through People, Design and Technology. Laut einer von Thoughtworks angeführten Harvard Studie kann eine 5%ige Steigerung der Kundenbindung Umsatzsteigerungen von 25% bis 85% mit sich bringen. Für das Event wurde ein spannendendes Line-up von Vortragenden zusammengestellt, die über Themen wie z.B. Co-creation, Holistische User Experience durch das zusammenbringen von Online und Offline User Experience, Lean Enterprise sprachen. Das Softwareberatungs- und Entwicklungsunternehmen Thoughtworks hat hierzu Führungskräfte zu ihrem in verschiedenen Lokalitäten stattfindenden Thoughtworks Live Event eingeladen, dabei hatte  ich die Gelegenheit bei dem Event in London teilzunehmen. Hier eine kurze (und bilderlastige) Zusammenfassung einiger Highlights. Sobald die Sessions als Video bereit stehen werde ich noch nachträglich entsprechend verlinken.

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First things first – Priorisierung von Ideen + Anforderungen

Den wenigsten Unternehmen, Startups und Produkt-Teams mangelt es an Ideen dafür, was man alles machen kann und wie man ein Produkt weiterentwickeln kann. Seien es direkte Kundenwünsche, Ergebnisse aus Nutzerstudien, Anforderungen aus dem Vertrieb, neue technologische Trends, Wettbewerbsbeobachtungen, Ergebnisse aus Brainstormings oder die geniale Idee, die dem visionären Gründer im Traum kommt – der Ideen- oder Produkt-Backlog ist in der Regel gut gefüllt. Einzig mangelt es an der notwendigen Zeit und Ressourcen, um die vielen Ideen umsetzen zu können.

Es ist also erforderlich, dass die Ideen und Anforderungen bewertet und anschließend in eine sinnvolle Reihenfolge für die Umsetzung gebracht werden. Das Stichwort lautet Priorisierung. Der folgende Artikel soll ein paar Ideen aufzeigen, wie ein Backlog sinnvoll priorisiert werden kann.

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Lesenswert: April 2014

Unsere lesenswertesten Link-Fundstücke des Monats April haben wir euch hier zusammengestellt:

Produktmanagement

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Product Discovery im Scrum-Alltag

Habt ihr folgende Situation auch schon erlebt? Ihr kommt von einer Konferenz und habt Marty Cagan (oder jemand anderes) über Product Discovery sprechen gehört. Ihr habt gerade einen Workshop zu Design Thinking gemacht. Ihr habt Inkens und Wiebkes Artikel(serie) zum perfekten Product Design Sprint gelesen.

Kurzum, ihr habt gelernt, dass es wichtig ist, mit Nutzern zu sprechen, Interviews zu führen, Personas zu beschreiben, Story Maps zu erstellen, Prototypen zu bauen und diese iterativ zu testen. Und nun möchtet ihr gleich selbst in die nächste Product Discovery starten… Aber irgendwie passt Product Discovery nicht so richtig in euren Arbeitsalltag und den eures Scrum-Teams hinein.

Wie also könnt ihr vorgehen, damit das Erlernte auch wirklich in die Tat umgesetzt werden kann? Dieser Artikel soll ein paar Ideen aufzeigen, wie Product Discovery in die gängigen Scrum-Meetings integriert werden kann.

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Der perfekte Product Design Sprint – Tag 2: Storyboarding

In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Mit einer Reihe von schlanken UX Methoden zeigen wir Euch, wie ihr innerhalb von fünf Tagen in einem interdisziplinären Team gelungene Konzepte nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer gestalten könnt. Nachdem wir am ersten Tag einen visionären Rahmen für unser Produkterlebnis geschaffen haben mittels einer Product Experience Map, steht der zweite Tag voll und ganz im Zeichen des Storyboardings, um die in der Product Experience Map verdichteten Anforderungen zu visualisieren und greifbar zu machen. Mittels des sogenannten Story-driven Design wollen wir euch heute zeigen, wie ihr schnell und nutzerzentriert erfolgreiche innovative und emotionale Konzepte entwickeln könnt.

Was ist an dem Story-driven Design so besonders?

Story-driven Design ist eine Technik, die Produktkonzepte aus der Sicht des Nutzers und seinem Kontext spinnt. Man kann es mit einem Theaterstück vergleichen oder einer Filmszene, die man über einen Sketch ähnlich einem Storyboard wiedergibt. Richtig angewendet schafft so ein Storyboard es, die Lage bzw. Rolle des Nutzers so zu transportieren, dass die Anforderungen an das noch zu erschaffende Produkt den Betrachter regelrecht ins Auge springen. Das story-driven Design wird in der heutigen Produktentwicklung immer noch unterschätzt – sowohl, was die Schnelligkeit in der Ideenfindung, als auch die Qualität der Ergebnisse angeht. Es ist eine Technik, die, wenn sie gelungen angewendet wird, sowohl erfolgreiche visionäre als auch sehr emotionale Produkt- und Markenkonzepte hervorbringen kann. Story-driven Design skizziert Ideen(-räume), die stark mit den Nutzerbedürfnissen verquickt sind und sich damit leicht auf den Markt etablieren lassen.

Die Visualisierung steht im Vordergrund – kreative Umsetzung eines Storyboards

Um eine mitreißende Story zu skizzieren gibt es verschiedene Techniken, die abhängig von dem Kontext, dem Produkt und der Teamkonstellation angewendet werden können.

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Keep it simple – wie man Produkte schlank hält

Viele Produktmanager und UX Designer nennen, wenn man sie nach ihren Lieblingsprodukten fragt, die Produkte von Apple als ihre Favoriten. Hauptgrund für diesen Zuspruch ist meist die Einfachheit und die intuitive Bedienung, die nach wie vor herausragenden Merkmale der Produkte aus Cupertino.

Einfachheit ist uns (und natürlich auch unseren Kunden und Nutzern) wichtig – warum aber fällt es uns so schwer, selber einfache Produkte zu gestalten bzw. unsere Produkte schlank zu halten?

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