Meine Checkliste, wenn Du „lean“ arbeiten willst. Learnings aus zwei Jahren mit Lean Startup

Eric Ries hat mit seinem Buch „The Lean Startup“ vor drei Jahren die Startup-Szene gründlich aufgemischt mit einem Versprechen, das süßer nicht sein könnte: Mit Lean Startup wirst du schnell und sicher ein ungemein erfolgreiches Produkt entwickeln.

Der Kerngedanke:

  1. Baue eine einfache Version deiner Produktidee.
  2. Bringe sie so schnell wie möglich auf den Markt.
  3. Verfolge genau, was passiert und passe deine Produktidee an.

Lean Startup hat zweifellos die Art und Weise, wie Produkte heute entwickelt werden, ungemein beflügelt. Der Startup-Boom in Deutschland, speziell in Berlin, ist ohne Lean nicht denkbar. Eine ganze Generation von Produktmanagern ist von Lean Startup inspiriert und versucht es in die Praxis zu übertragen – für die Entwicklung ganzer Geschäftsmodelle, einzelner Produkte und Services oder für die Optimierung bestehender Angebote.

Das ist freilich nicht so einfach, wie es in der Grundformel klingt. Als Head of UX Consulting bei relevantive berate ich Startups und Großkonzerne bei der Umsetzung von Lean Startup in der High Tech Industrie. Deren Produkte sind Apps, Portale, Streaming-Dienste, Content-Plattformen usw. In den zwei Jahren, die wir damit arbeiten, haben sich manche Erwartungen erfüllt, manchmal wurden wir ernüchtert.

Dabei hat der Grundgedanke von Lean Startup für mich nichts an Faszination verloren. Für alle Produktmanager, denen das auch so geht, und die lean arbeiten wollen, hier meine Leanings.

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Patrick Schulte, Gründer und Geschäftsführer von ibelsa.com

11d5fa6[1]produktbezogen im Gespräch” ist eine Interview-Reihe mit Gründern, Produktmanagern, UX-Designern und anderen Produkt-Experten. Für das heutige Gespräch konnten wir Patrick Schulte, Gründer und Geschäftsführer von ibelsa.rooms und der billiton internet services GmbH, gewinnen. Er berichtet uns davon, wie er bei einem Gespräch mit Hoteliers zufällig auf die Idee zu ibelsa.rooms gekommen ist, welche Rolle nach wie vor der Kontakt zu den Kunden und Nutzern spielt, wie ibelsa.rooms weiter entwickelt wird und worauf Gründer und Produktmanager achten sollten.

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Lesenswert: Juli 2014

Unsere lesenswertesten Link-Fundstücke des Monats Juli aus den Bereichen Produktmanagement, User Experience und Innovation:

Produktmanagement

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Der perfekte Product Design Sprint – Tag 3: Principles & Prototypes

In dieser Artikelreihe führen wir euch durch jeden Tag des aus unserer Sicht idealen Product Design Sprints. Die eingesetzten Lean UX Methoden sind perfekt, um in einem frühen Stadium der Produktentwicklung gute Ideen zu generieren, richtige Entscheidungen treffen zu können und nicht am Nutzer vorbei zu entwickeln.  Denn ein innovatives Produktkonzept muss sowohl neue Ideen aufgreifen als auch einen klaren Nutzwert für den Kunden aufweisen. Principles und ein kollaboratives Prototyping nach der Design Studio-Methode helfen Produktideen nah am Nutzer zu entwickeln und zu qualifizieren. In einem 1 Tages-Workshop wollen wir euch heute zeigen, wie ihr ein Produktkonzept Schritt für Schritt ausgestalten könnt – kreativ und strukturiert!

Was bisher geschah

In unserer Artikelreihe wollen wir euch durch einen gut organisierten Product Design Sprint führen und euch Tipps und Ansätze an die Hand geben, wie ihr Lean UX in für die Entwicklung eurer Produktkonzepte einsetzen könnt. Wer erst jetzt in diese Artikelreihe einsteigt und sich fragt, was ein Product Design Sprint denn genau ist: Mit einer Reihe von schlanken UX Methoden zeigen wir euch, wie ihr innerhalb von fünf Tagen in einem interdisziplinären Team gelungene Konzepte und neue Produkte nah an den Bedürfnissen und Wünschen der Nutzer gestalten könnt. In den ersten beiden Tagen haben wir das visionäre Grundgerüst für das Produkterlebnis mittels einer Experience Map geschaffen sowie mittels Storyboarding die Nutzerbedürfnisse konkretisiert. Auf dieser Basis wollen wir heute in das Prototyping einsteigen und das Grobkonzept für das Produkt bilden. Bevor es in das Prototyping geht, leiten wir uns zu allererst die Product bzw. Design Principles dafür ab.

Thema Product bzw. Design Principles – Was ist das?

Für die Konkretisierung eines Produktkonzepts ist es ab einem gewissen Ideen-Entwicklungspunkt wichtig, ein Produkt und seine Eigenschaften greifbar zu machen. Hierbei helfen das Aufstellen von sog. Design und Product Principles, die dem Produkt einen Rahmen für die funktionale und ästhetische Weiterentwicklung geben.

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Lesenswert: User Story Mapping von Jeff Patton

Eigentlich wollte Jeff Patton nur einen ausführlichen Blogpost schreiben. Doch der Blogpost wollte einfach kein Ende finden, denn es gab so viel zu schreiben über die sogenannten Storymaps. Also wurde daraus gleich ein ganzes Buch, das im August bei O’Reilley erscheinen wird. Da ich dieses bereits in einer Rohversion lesen durfte, will ich es euch heute als Sommerlesestoff 2014 ans Herz legen.

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Menü-Gestaltung für mobile Websites – Antworten auf die 3 häufigsten Fragen

websites

Auf Desktop-Websites haben sich inzwischen so genannte Mega-Dropdowns als Best Practice für die Hauptnavigation etabliert. Auf dem Smartphone dagegen stellt sich die Menü-Gestaltung weit komplizierter dar: Der stark begrenzte Platz erfordert meist eine nicht permanent sichtbare Navigation.

Aus diesem Grund führte die eResult GmbH im März 2014 eine Grundlagenstudie zum Thema „Mobile Web Navigation“ durch. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen werde ich in diesem Artikel die drei häufigsten Fragen beantworten, die sich zur Menü-Gestaltung auf mobilen Websites stellen:

  1. Wie kennzeichne ich den Zugang zum Menü?
  2. Wie sollte ich das Menü einblenden
  3. Wie gehe ich mit mehreren Navigationsebenen um?

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Tools für Produktmanager – Teil 2: Customer Feedback Tools

Eine sehr wichtige Aufgabe eines Produktmanagers ist das Erheben von Kundenfeedback. Hierzu muss allerdings nicht immer ein qualitativer User-Test durchgeführt werden, es gibt auch zahlreiche Anbieter von Customer Feedback Tools, mittels derer Anregungen, Probleme und Bedürfnisse der Kunden ermittelt werden können. Die verschiedenen Tools unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Art, wie Kunden Rückmeldung geben können sowie des Umfangs und der Qualität des Feedbacks.

Im zweiten Teil unserer Serie „Tools für Produktmanager“ möchte ich daher einen Überblick über die verschiedenen Tools geben und aufzeigen, wofür diese eingesetzt werden können und worauf man achten sollte.

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Lesenswert: Juni 2014

Unsere lesenswertesten Link-Fundstücke des Monats Juni aus den Bereichen Produktmanagement, User Experience und Innovation:

Produktmanagement

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Glückwunsch du bist jetzt Chef! – 7 Tipps für neue Führungskräfte

Es ist nicht einfach Personalverantwortung zu bekommen, deswegen erstmal herzlichen Glückwunsch. Allerdings ist es noch schwerer überhaupt eine gute Führungskraft zu werden und zu bleiben. Die eigentliche Herausforderung steht also noch bevor. Ich selbst habe dabei auf keinen Fall den Anspruch mich hier als allwissende Führungskraft zu profilieren und meine Weisheiten hier mit der „unwissenden“ Welt zu teilen. Aktuell bin ich in der Situation, dass ich zwei angehenden Führungskräften auf ihrem Weg für kurze Zeit zur Seite stehen darf. In diesem Artikel fasse ich kurz meine Gedanken zusammen, die ich diesen beiden angehenden Chefs für ihren Start mit auf den Weg geben möchte. Als ich selbst  zum ersten Mal Personalverantwortung übernommen habe, hatte ich das Glück sehr gute Mentoren zu haben, die mir mit viel Geduld und Erfahrung zur Seite standen. Diesen Support hatte ich auch bitter nötig und trotz aller Hilfe ist einiges schief gelaufen.

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Tools für Produktmanager – Teil 1: Anforderungen

Vor einiger Zeit bekamen wir die Anfrage einer Leserin die uns fragte, ob es eigentlich Tools für Produktmanager gibt und wenn ja welche. Sie fragte außerdem

„Was wäre das Traumtool
eines Produktmanagers?“

Eine spannende Frage, die ich als Anstoß nahm, mich etwas intensiver mit dem Thema auseinander zu setzten und eine kleine Recherche zu betreiben.

Da es allerdings sehr viele Tools für unterschiedlichste Zwecke gibt, werde ich die Ergebnisse meiner Recherche auf mehrere Artikel aufteilen, die in den nächsten Wochen nach und nach veröffentlicht werden. Der erste Artikel dieser Serie wird sich dabei erst einmal mit der Frage beschäftigen, was ein ideales Produktmanager-Tool eigentlich können muss.

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