Der Perfekte Product Design Sprint – Tag 5: 3×3 Tipps für Euren User Feedback Tag

Am fünften Tag des Product Design Sprints geht es darum sich für die im Team gemeinsam erschaffenen Produkt-Konzepte das Feedback der Nutzer einzuholen. Die Reaktionen der Nutzer können einen zum Einen zu sinnvollen Weiterentwicklungen der Konzepte inspirieren, können aber auch verhindern, dass zuviel Zeit und Energie in die falsche Lösung investiert wird. Im fünften und letzten Teil der Product Design Sprint Artikelreihe wollen wir euch die wichtigsten Tipps & Tricks mit an die Hand geben – von der optimalen Vorbereitung bis hin zur Priorisierung der Ergebnisse – um den User Feedback Tag selbst erfolgreich gestalten zu können.

User Tests machen ist im Trend und viele Firmen und Teams haben mittlerweile eigene User Labs und veranstalten wöchentliche Test-Tage. Die Ergebnisse und der Nutzen von User Tests werden trotzdem gerne hinterfragt – vor Allem wenn die Ergebnisse nicht positiv ausfallen, wird angezweifelt, dass der Nutzer zur Zielgruppe gehört oder das man die Ergebnisse bei diesem sehr innovativen Thema überhaupt verwenden kann. “Die Idee ist viel zu neu und innovativ, da braucht man keine Nutzer zu fragen, die haben doch eh keine Ahnung!”. Zudem ist das User Testing in schnellen und dynamischen Design Sprints sehr anspruchsvoll, da man eine gewisse Planbarkeit (wie z.B. Nutzer einladen) mit dem kreativen Chaos eines Design Sprints in Einklang bringen muss. Aber es lohnt sich – schnelles und iteratives User Testen macht einfach Spaß und ist sehr lehrreich!

Damit euer User Test Tag ein Erfolg wird, haben wir euch die wichtigsten Tipps in diesem Artikel zusammengestellt. Los geht es mit der richtigen Vorbereitung!
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Lesenswert: Juni 2015

Wie jeden Monat möchten wir euch auch heute wieder einige spannende Artikel zu den Themen Produktmanagement, UX-Design und Unternehmenskultur vorstellen, die wir in den letzten Wochen gefunden und gelesen haben:

Save the date

Produktmanagement

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Lasst eure Konzepte frei! Oder warum eure Arbeit an die Wand gehört

Ein Satz von Seth Godin bringt einen Teil unserer Arbeit als Produktmanager auf eine gute Art auf den Punkt:

„Paint a picture of the future. Go there. People will follow.“

Genau so ist es ja oft. Wenn man als Produktmanager weiß, worauf man hinaus will und wo das Produkt sich hin entwickeln soll, dann fällt es einem selbst leicht die richtigen Prioritäten für dieses Ziel zu setzen. Man hat ein ganz klares Bild vor Augen, wo es hingehen soll. Und dann fällt auch die Arbeit mit den Stakeholdern und dem Entwicklungsteam deutlich leichter.

Denn auf ein klares, gemeinsam verfolgtes Ziel hin lässt es sich leichter steuern.

Leider teilen viele Produktmanager aber dieses Bild auf eine recht abstrakte Weise. Entweder zerlegt in atomare Teilchen (Backlogitems genannt) oder in Power-Point Slidedecks die auf ihren Festplatten Staub ansetzen.

Gibt es bessere Lösungen?

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Fotos vom ProductTank Hamburg – Juni 2015

Vergangenen Mittwoch fand hier in Hamburg wieder eine Veranstaltung aus der ProductTank-Reihe im betahaus statt. Den Auftakt machten Ruben Timmerman und Rik Matena from Springest in Amsterdam, die über „Holacracy in practice“ sowie „Data-driven product development“ referiert haben. Im Anschluss stellten Wolfgang Wopperer von mindmatters, Michael Schieben vom precious design studio und Klaus-Peter Frahm der Öffentlichkeit zum ersten Mal „Product Field“, einen Canvas zur Entwicklung von Produktinnovationen, vor.

Ich habe auch dieses Mal die Gelegenheit genutzt, einige Fotos zu schießen:

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Responsive by Design, Successful by Chance – Wo steht RWD 2015?

Responsive Now

Die gute Nachricht zuerst. Wer 2015 responsive werden will, hat dafür mehr vorgefertigte Bausteine als je zuvor: es gibt kaum eine Template-Sammlung, in der sich nicht auch 1-2 responsive Varianten finden. Mit etwas Glück sogar mit Parallax-Effekt. Allerdings stoßen Templates schnell an ihre Grenzen, weil sie dann doch nicht viel Raum für eigene Business-Logik bieten und es schmerzt, wenn man im gleichen Gewand wie die Konkurrenz im Netz steht.

Also greift man dann doch zu kleineren Bausteinen und baut mit Hilfe von responsiven Frameworks wie Bootstrap oder Foundation. Keine schlechte Idee, denn diese Frameworks sind erprobt, und das auch auf Geräten, die sich in den meisten Device-Sammlungen nicht finden. Aber auch hier ist der Preis für die Bequemlichkeit mangelnde Flexibilität, denn jedes Framework trifft gewisse Design-Entscheidungen, die sich nachträglich nur schwer ändern lassen. Zum Beispiel welche Browser unterstützt werden oder wie viele Spalten ein Grid haben sollte.

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Lesenswert: Mai 2015

Wie jeden Monat möchten wir euch auch heute wieder einige spannende Artikel zu den Themen Produktmanagement, UX-Design und Unternehmenskultur vorstellen, die wir in den letzten Wochen gefunden und gelesen haben:

Save the date

Produktmanagement

  • Ein weiterer Artikel aus Marty Cagans Serie „Autonomie von Produktteams“. Dieses Mal beschreibt Marty Ansätze, wie man es trotz autonomer Produktteams schaffen kann, auch Team-übergreifende, unternehmensweite Initiativen voranzutreiben und umzusetzten: Autonomy vs. Initiatives

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Sexy Research – Verwendung von Bildsprache vor, während und nach Research-Projekten

Als Product Owner, Designer und Researcher ist es unser gemeinsames Ziel, Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, die Kunden lieben. Um die bestmöglichen Ideen zu generieren, stecken wir häufig unsere interdisziplinären Köpfe zusammen und machen ein Brainstorming. Kollegen die neu im Thema sind müssen schnell ins Boot geholt werden und die Ergebnisse einer Brainstorming-Sitzung sollten für alle verständlich dokumentiert werden.

Während einer Nutzerbefragung ist es wichtig, eine offene Gesprächsatmosphäre zu schaffen, damit wir in die Welt unserer Nutzer eintauchen können und ihre Bedürfnisse besser verstehen können.

Nachdem wir dann mit einer Reihe von Nutzern gesprochen haben, ist es unsere Aufgabe, die gesammelten Erkenntnisse zusammenfassen – umso wichtiger, wenn Kollegen und Kunden beteiligt sind. Und das Ganze muss in der agilen Arbeitswelt schnell und „lean“ gehen.

In diesem Zusammenhang bin ich ständig auf der Suche nach neuen ansprechenden, „sexy“ Möglichkeiten um

  • unsere Arbeit in interdisziplinären Teams zu optimieren
  • Nutzer während des Interviews zum Reden und sich Öffnen einzuladen und
  • unsere Forschungserkenntnisse ansprechend zu kommunizieren.

Der Einsatz der „Bildsprache“ kann in diversen Phasen der Produktentwicklung helfen. Das Argument „Ich bin kein Künstler“ oder „Ich kann aber nicht malen“ zieht nicht, wenn man die Bildsprache als ein Denkwerkzeug betrachtet.  Sie erleichtert die Synthese und damit das Verständnis des großen Ganzen („Big Picture“). Nächste Schritte können schneller erkannt und Entscheidungen schneller getroffen werden.

Ich hoffe, die folgenden Beispiele sind eine Quelle der Inspiration für euch, damit ihr Bildsprache und visuelles Denken besser in eure „produktbezogene“ Arbeit integrieren könnt.

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Growth für Produktleute – Teil 1: Was ist Growth eigentlich?

Was macht (zumindest einen Teil) des Erfolges von Unternehmen wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest, Uber, Spotify, AirBnB und Dropbox aus? Neben herausragenden Produkten fällt eine weitere Gemeinsamkeit auf: sie alle arbeiten mit Growth-Teams.

In dieser Artikelreihe erfahrt ihr, was Growth-Teams machen und bekommt Einblicke in Prozesse, Tools und Best Practices für eure eigene Growth-Strategie.

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Ergebnis unserer Leser-Umfrage 2015

produktbezogen ist ein Blog für Produktmanager, UXler und all diejenigen, die an digitaler Produktentwicklung interessiert sind. Doch treffen wir mit unseren Themen eigentlich das Interesse der Leser? Wie zufrieden sind die Leser mit produktbezogen? Und wer sind eigentlich unsere Leser?

Wie bereits im letzten Jahr haben wir in unserer Leser-Umfrage Antworten auf diese Fragen gesucht – und viel Feedback erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Teilnehmer und herzlichen Glückwunsch an die Gewinner unserer 5 Amazon Geschenkgutscheine!

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Kann man Produktmanagement eigentlich studieren?

Die meisten Produktmanager haben ihren Beruf nicht studiert, sondern sind als Quereinsteiger zum Produktmanagement gekommen. So sind auch wir Autoren dieses Beitrags, Petra (Dipl. Ing. Informationstechnik (BA)) und Rainer (Dipl. Inf. Digitale Medien), nicht direkt Produktmanager geworden, sondern haben zunächst in anderen Positionen gearbeitet. Auch die drei Produktmanager aus einem unserer letzten Artikel sind nicht direkt in ihren jetzigen Job eingestiegen. Dies liegt vor allem daran, dass es bis dato nur wenig Möglichkeiten gibt, Online- bzw. Software-Produktmanagement dezidiert zu studieren und die Studiengänge die es gibt (auf die wir später genauer zu sprechen kommen) noch nicht lange existieren.

Grund genug also, sich einmal konkreter mit den Studienmöglichkeiten auseinander zu setzen, die es für (künftige) Produktmanager gibt und auch Anforderungen an einen entsprechenden Studiengang zu sammeln. Vielleicht hilft dies ja dem einen oder anderen Anwärter, sich konkreter mit den Themen und Inhalten zu beschäftigen und den richtigen Studiengang und -ort zu finden.

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