Lesenswert: August/September 2016

Der geneigte Autor dieser Zeilen war Anfang September als Redner auf der MobX in Berlin und im Vortrags-Vorbereitungs-Stress musste leider die August-Ausgabe der Lesenswert-Links ausfallen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und darum findet Ihr nachfolgend wie gewohnt unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur – ausnahmsweise aus gleich zwei Monaten.

In eigener Sache: Happy Birthday Produktbezogen!

Bevor es mit den Links losgeht, wollen wir noch unsere Freude über den dritten Geburtstag unseres Blogs kund tun! Am 30. September 2013 haben wir unseren ersten Beitrag „Produkte und Bedürfnisse“ veröffentlich und konnten euch seitdem 169 Artikel liefern. Damit haben wir mit 1,1 Artikeln pro Woche (zumindest im Schnitt) unsere damals geplante Schlagzahl von einem Artikel pro Woche drei Jahre durchgehalten. Wir möchten uns bei euch Lesern bedanken, dass Ihr unsere Artikel rege gelesen, kommentiert, geteilt und zu Herzen genommen habt und freuen uns darauf, euch auch in den kommenden Jahren mit möglichst hilfreichem Wissen zu versorgen. (Falls Ihr ein spannendes Thema habt, könnt Ihr uns helfen, diese Schlagzahl weiter durchzuhalten und einen Gastartikel schreiben).

Produktmanagement

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8 Prozesse und Tools für mehr Kreativität und Produktivität

„Nicht schon wieder ein neues Tool. Wir haben doch schon drei und das funktioniert bei uns doch sowieso wieder nicht.” Kommt euch das bekannt vor?

Neue Wunder-Prozesse und Superman-Tools sprießen nahezu täglich aus dem Boden und bahnen sich den Weg in unseren Arbeitsalltag. Aber welche helfen wirklich?

Mit diesem Artikel möchte ich euch zeigen, welche Prozesse und Tools uns bei SinnerSchrader helfen, Produktivität und Kreativität bei der täglichen Agenturarbeit zu fördern. Dabei gehe ich unter anderem auf Änderungen im persönlichen Workflow ein, beschreibe aber auch sehr grundsätzliche Dinge wie eine optimale Teamgröße oder unsere favorisierte Feedback-Methode.

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Newskonsum auf dem Prüfstand: Tools um richtig Zeit zu sparen

Stell dir vor, du bist Produktmanager und dein Produkt gibt es für iOS, Android, Windows Phone und auch im Web. In der heutigen schnelllebigen Software-Welt ist es beinahe unmöglich geworden, alle relevanten News und Produkte auf dem Schirm zu haben.

Diese fehlenden Informationen können dann oftmals schnell mit verlorenen Chancen für dein Produkt gleichgesetzt werden. Die Tatsache, dass in unserer Branche jedoch fast täglich neue Methoden und Frameworks aufkommen, macht die Ausgangslage nicht einfacher. Hinzu kommen noch interne Stakeholder, die erwarten, dass du in deiner Domäne immer absolut up-to-date bist und den Markt genau im Blick hast.

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Warum UX Design nicht vielseitig genug ist, und was wir dagegen tun können

Wir Menschen sind verdammt vielseitig. Wir tun uns keinen Gefallen damit, unsere Zielgruppen als „08/15-Normalos“ zu beschreiben, denn in Wahrheit, sind wir diverser aufgestellt, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

Als UX Designer ist es unsere Aufgabe Erfahrungen zu gestalten. Wer sich mit der menschlichen Erfahrung beschäftigt weiß aber, dass wir alle unterschiedliche Erfahrungen machen. Jeder von uns hat seinen eigenen Blick auf die Welt. Das ist auch gut so. Anstatt eine Person als Ganzes als normal oder norm-abweichend zu bezeichnen, müssen wir mit der Lupe herangehen und uns die einzelnen Aspekte bewusst machen. Dieser Text soll einen ersten Ansatz liefern, über den Tellerrand der vermeintlichen Normalität hinauszuschauen. Jeder hat seine schrägen Besonderheiten, Eigenschaften oder Facetten, auf die wir achten können, um besser zu gestalten.

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Lesenswert: Juli 2016

Der Juli ist vorüber und wir haben in den letzten Wochen einiges Neues im Netz entdeckt. Hier haben wir für euch unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design und Unternehmens­kultur zusammengestellt:

Produktmanagement

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Wie viel verdient ein UX Designer?

Wie viel verdient ein UX Designer? Diese oder eine ähnliche Frage dürften sich viele unserer Leserinnen und Leser hin und wieder stellen. Egal ob man einen neuen Job anfängt oder die nächste Gehaltsverhandlung ansteht, immer wieder fragt man sich, wie viel man verlangen kann. Schließlich will man weder zu tief liegen und sich damit potentiell unterbezahlt fühlen, noch will man zu weit über das Ziel hinaus schießen und unseriös wirken.

Um Licht ins Dunkle bezüglich dieser Frage zu bringen, habe ich mir professionelle Unterstützung bei denjenigen geholt, die es wissen müssen. Patrick Klug, Head of Product B2C bei Gehalt.de und dessen Kollege Artur Jagiello, Leiter Kommunikation, haben mit mir die Datenbank von Gehalt.de durchforstet und analysiert, was UX Designer so verdienen.

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Digitale Innovationen erschaffen – Worauf kommt es an?

Design Thinking, Product Discovery, Design Sprint und co. – es gibt eine Vielzahl an Methoden, die angepriesen werden, um ein digitales Produkt oder eine Dienstleistung effizient zu entwickeln. Dabei hat jede Agentur und jeder Kreative seine eigene Präferenz. Auf Nachfrage können allerdings nur wenige beschreiben, was genau hinter welcher Bezeichnung steckt. Obendrein definiert fast jeder, den man fragt, denselben Begriff unterschiedlich.

Aber auf welchen Prinzipien beruht nun welche Methode? Und wie unterscheiden sich die einzelnen Methoden voneinander? Konkurrieren sie vielleicht sogar untereinander oder gibt es gemeinsame Schnittpunkte? Um für Klarheit zu sorgen, bin ich diesen Fragen in meiner Master-Thesis nachgegangen, indem ich weit verbreitete Methoden analysiert und miteinander vergleichen habe. So gelang es mir, methodenübergreifend grundlegende Kriterien zu definieren, deren Berücksichtigung für die erfolgreiche Entwicklung digitaler Innovationen wichtig ist. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Deshalb gebe ich im Folgenden einen Einblick in meine Arbeit.
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Böse Deadline! Wie man zu einer realistischen & flexiblen Planung kommt

Jedes Projekt, jedes Release, jede geplante Funktion ruft eine Frage hervor: Wann ist das fertig? Viele Teams, die Produktmanager eingeschlossen, empfinden diese ständig wiederkehrende Frage als Schikane.

Dabei liegt es in der Natur des Menschen wissen zu wollen, wann eine angefangene Tätigkeit ihren Abschluss findet. Vor allem dann, wenn eine andere Person aktiv werden muss sobald die erste Tätigkeit abgeschlossen ist. Das gilt z.B. für Marketing-Kollegen, die erst dann mit der Vermarktung anfangen können, wenn das Release fertiggestellt ist. Oder für das Management, das erst wenn die aktuelle Projektphase durch ist darüber nachdenken kann, welchen wichtigen Aufgaben das Team sich dann annehmen könnte. Weiterlesen →