produktbezogen präsentiert: push conference 2018 + Ticket-Discount + Gewinnspiel

Die push conference ist bereits zweimal in unseren Konferenztipps empfohlen worden. Darum freuen wir uns sehr, dass wir die diesjährige Ausgabe am 19. und 20. Oktober in München als Medienpartner begleiten und euch ans Herz legen dürfen.

Unter dem Motto „From Designers for Designers – Made with Love in Munich“ findet die push conference bereits seit 2012 im Süden des Landes statt. In diesem Jahr werden 600 Teilnehmer – vor allem UX- und Interaktionsdesigner – erwartet. Diese werden nicht nur von der Gelegenheit zu „Bier und Brez’n“ angelockt, sondern auch von 10 Keynote-Talks, 8 Lightning-Talks, der Möglichkeit aktuelles Interaktionsdesign in einer begleitenden Ausstellung zu erleben sowie vielen Gelegenheiten zum Vernetzen und Austauschen.

Nachfolgend findet ihr einen kurzen Ausblick auf das diesjährige Programm, ein Interview mit Mitgründer Christian Perstl und die beiden Reviews aus unseren Konferenztipps. Darüber hinaus haben wir einen Ticket-Rabatt für euch sowie zwei spannende Bücher und ein Karten-Deck, das ihr gewinnen könnt.

Programm 2018

From Beautiful Maps to Actionable Insights

Shan He ist Senior Data Visualization Engineer bei Uber und gibt einen Einblick darin, wie ihr Team spannende Tools für die Echtzeit 3D Datenvisualisierung im Browser entwickelt – und wie diese dabei helfen, Benutzer noch besser zu verstehen und neue Geschäftsideen zu finden.

Design in the Era of the Algorithm

Was kommt als nächstes? Das ist stets die große Frage. Josh Clark wird einige der Möglichkeiten aufzeigen, wie Gestalter künstliche Intelligenz als Material nutzen können, um neue Inhalte, Einblicke und Interaktionen zu erschaffen.

Creating a Movement – How to make sure your ideas don’t die

Als erfahrener Designer, unter anderem bei Google, hat Adrian Zumbrunnen schon oft erlebt, dass gutes Design und gute Ideen nicht einfach so aufblühen. Adrian wird zeigen, wie die zarte Idee einer einzelnen Person zu einer gemeinsamen Vision aufgebaut werden kann, die ein ganzes Team dazu inspiriert, Dinge tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Und noch mehr…

Die oben genannten Themen sind nur ein paar aus den 18 inspirierenden Vorträgen. Als weitere Themen zur Sprache kommen werden Embracing Friction (Widerstand gezielt einsetzen), Designing Anticipatory Experiences (vorausschauende Benutzeroberflächen), Making Research Usable (Benutzer-Einblicke besser im Team nutzbar machen) ebenso wie die Konzeption digitaler Produkte, Design im Automobil-Kontext oder animierte Benutzeroberflächen.

Die Auseinandersetzung mit interaktiver Gestaltung kann natürlich nicht nur auf einer Bühne stattfinden, und darf auch während der Pausen nicht abreißen. Darum gibt es wie in den letzten Jahren wieder eine breite Auswahl an interaktiven Medieninstallationen, kreativen Technologieexperimenten, Produkten und Prototypen zum Ausprobieren. Viele Macher sind direkt dabei, um ihre Erfahrung und Ideen auszutauschen.

Ein paar bewegte Eindrücke könnt ihr auch im offiziellen Konferenz-Trailer bekommen:

Interview mit Mitgründer Christian Perstl

Moin Christian, schön dass du Zeit für uns hast. Ihr veranstaltet schon seit einigen Jahren die push conference, wie seid ihr auf die Idee dazu gekommen?

Das geht tatsächlich mittlerweile schon 7 Jahre zurück, in eine Zeit, in der es zwei getrennte Lager an Interaktionsdesignern gab.

Einerseits war da die etablierte, sehr funktional orientierte Welt der Software-Interfaces, wo es stark um Komponenten, Usability und Standards ging. Auf der anderen Seite war da eine größtenteils junge Gruppe an Designern, die wesentlich kreativer mit Technologie und Design arbeitetete und schon mal mit einem handgecodeten Partikel-System einer Informationsvisualisierung Leben einhauchte, oder mit Projektionen und gehackten Kinect-3D-Kameras greifbare Interaktionen auslotete. Das Team hinter der push stammt aus einer kleinen Agentur. Aufgrund unserer Größe hatten wir damals Kunden aus beiden Bereichen. Daher sahen wir aus nächster Nähe das Potential, auch in einer Versicherungs-Software durch dezente Animationen ein positives Benutzererlebnis zu erreichen, und bei der nächsten Medieninstallation für ein Museum auch über die Usability und First Time User nachzudenken. Um diesen Austausch und Blick auch anderen Gestaltern zu ermöglichen entstand dann die push conference.

 

Wenn man sich umschaut, gibt es unzählige Konferenzen und Meetups im Bereich Product, UX, Tech usw. Was macht die Working Products besonders?

Die push conference konzentriert sich bewusst auf angewandte Themen und wird nicht zu abstrakt oder strategisch (ohne das völlig zu ignorieren). Denn bei Design geht es am Ende ja immer noch um ein konkretes Ergebnis, nicht nur um große Visionen.

Tatsächlich einzigartig auf der push conference ist unsere Interactive Exhibition! Während der gesamten Laufzeit der Konferenz können Gäste gut 20 Projekte, Prototypen, Tech-Demos und Produkte in einer Ausstellung vor Ort erleben, ausprobieren und mit den Machern über deren Erfahrung sprechen. Interaktionsdesign ist greifbar, also wollen wir auch greifbare Beispiele bieten – als direkte Ergänzung der Talks auf der Bühne.

 

Nach welchen Kriterien stellt ihr euer Speaker-Lineup zusammen? Wie kommt man zu einer guten Mischung?

Nach 7 Jahren Erfahrung ist bereits viel Bauchgefühl vorhanden. Zu allererst sind natürlich die Inhalte wichtig, wir beginnen jedes Kurations-Jahr daher mit einem aktuellen Themenraster. Anhand dessen recherchieren wir dann nach Sprechern die einerseits Relevantes zu sagen haben, und es andererseits auch auf einer Bühne gut kommunizieren können. Eine gute Mischung zwischen Inspiration und Case-Studies ist ebenfalls sehr wichtig. Wir investieren pro Sprecher, der eingeladen wird, insgesamt gut 15+ Stunden darin, Material zu bewerten und persönliche Interviews zu führen. Mit der Qualität des Lineups steht und fällt die Konferenz, daher ist uns diese Investition an Aufwand definitiv wichtig.

 

Was sind weitere Prinzipien oder Bausteine für eine gute Konferenz?

Ganz klar das, was zwischen den Talks passiert! Das macht schließlich mindestens die Hälfte des Gesamterlebnis auf der Konferenz aus, denn Networking und Austausch mit der Design-Szene kann man im Büro oder Internet so persönlich nicht bekommen. Neben der oben genannten Interactive Exhibition haben wir dieses Jahr dafür auch eine Community Stage mit Failure Slam im Programm, eine Warm-up Night, Lean Coffee Discussions und moderiertes Speed Networking. Ganz gespannt bin ich auch auf den Munich Morning Run, bei dem sportliche Gäste mit dem Team von Freeletics am Morgen die Stadt laufend erkunden können. Ein sehr schöner Moment für entspannten Austausch mit Gleichgesinnten!

 

Was wünscht ihr euch in diesem Jahr für eure Konferenz?

Motivierte Gäste, tolles Herbstwetter – und dass die Fluglotsen und die Deutsche Bahn nicht streiken ;)

Reviews

Wie bereits erwähnt, hat es die push conference bereits zweimal in unsere Konferenztipps geschafft. Zu diesen Artikel laden wir Menschen aus unserem Netzwerk ein und überlassen ihnen die Wahl, welche Konferenz sie empfehlen mögen. Die Tipps sind also vollkommen unbeeinflusst und authentisch.

In den Konferenz-Tipps des Jahres 2016 steht dort:

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Natürlich gibt es super UX- und PM-Konferenzen in Amerika, England und an vielen anderen coolen Spots. Ich bin aber trotzdem gerne immer wieder auf der Push-Conference in München. Jedes Jahr bin ich auch auf’s Neue überrascht über die Qualität der Speaker und Vorträge. Der inhaltliche Fokus liegt auf UX und Design „from designers for designers“, allerdings wird das aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. So werden nicht nur die klassischen Designtrends diskutiert sondern auch Erfahrungen aus Branchen, die man sonst nur am Rande kennt, vorgestellt z.B. im Bereich Informationsvisualisierung. Auch das Thema Innovation und aktuelle Trends sind feste Bestandteile der Konferenz.

Meine Highlights der letzten Konferenz waren die Vorträge von Simone Rebaudengo einen Interaction Designer von Frog, der in einem echt lustigen Stil das Thema „Connected Home“ betrachtet hat und Josh Clark der noch einen Schritt weiter gegangen ist und aufgezeigt hat wie sich das Internet of Things auf unsere Arbeit auswirkt und auswirken sollte. Ich will es nicht beschönigen, natürlich sind, wie auf anderen Konferenzen auch, nicht alle Talks perfekt und bieten einen neuen Informationsgehalt, aber in Summe bin ich definitiv angetan.

Mittlerweile kommen sowohl die Speaker als auch die Teilnehmer aus aller Welt. Viele Konferenzteilnehmer mit denen ich mich unterhalten habe, sind tatsächlich extra aus den USA gekommen. Insofern mein Tipp, lasst euch die Push in 2016 nicht entgehen, auch wenn der Termin und das Programm noch nicht steht.

Kamila StanitzekKamila Stanitzek ist Geschäftsführerin und Co-Founder von DieProduktMacher in München.

 

Und in den Konferenz-Tipps 2017 können wir folgende Meinung entdecken:

The Push Conference is a crossroad for many UX professionals that aim to build experiences – whether it’s in the shape of products, apps, or websites – taking place in the heart of Munich.

During the two-day conference, the variety of subjects gives an opportunity to deepen knowledge about user research, prototyping, design patterns and more. The talks include strategic, conceptual topics as well as more hands-on forums with concrete tips for everyday work. Among the speakers are experts, some we might know already from the Mind the Product conference, like Nathalie Nahai who joined in 2016 to talk about “The Psychology behind successful products”. This was a great talk, that everyone in the room could relate to, when thinking about progressive user engagement, sunk-cost fallacy or cognitive load.

The two days are fast-paced and jam-packed – giving the attendants the feeling of getting the maximum benefit out of those two days. A good example are the lightning talks: 10 minutes per speaker wrapped up with another 10 minutes for audience questions during an hour.

This conference entails a good mix of content between extensive in depth topics and short overviews. Having attended the conference in 2016, we left feeling enriched – with new knowledge, interaction with other professionals and inspiration. Ready to think better and bigger.

Sarah Avedal-Quintalo ist User Experience Designer bei Freeletics in München.

 

Lust bekommen?

Die push conference findet am 19. und 20. Oktober in München statt. Am 18. Oktober gibt es einen zusätzlichen Tag mit einzeln buchbaren Workshops. Tickets für beide Konferenztage kosten 389 € für Normalbesucher und 169 € für Studenten (Preise inkl. Mwst.).

produktbezogen-Bonus: Mit dem Code push180lbBCZvGproduktbezogen erhaltet ihr 10% Rabatt auf die Tickets.

Zu den Tickets →

 

Gewinnspiel

Die Organisatoren der #push18 haben uns netterweise drei Produkte zur Verlosung gestellt:

Persuasive Patterns Card Deck

Push-Speaker Anders Toxboe hat mehrere praktische Karten-Decks zu UX Patterns kreiert. In seinem Deck Persuasive Patterns dreht sich alles um psychologische Werkzeuge, um den Nutzer in einer Entscheidung zu bestärken, wie z.B. Social Proof, Loss Aversion oder Intentional Gaps. (Wert 59€)

100 More Things Every Designer Needs to Know About People

Susan Weinschenk hat ihrer sehr beliebten und praktischen Sammlung von psychologischen Prinzipien, die für Designer wichtig sind, eine Fortsetzung spendiert. (Wert 28€)

The Sketchnote Workbook: Advanced Techniques for Taking Visual Notes You Can Use Anywhere

Dinge per Hand zu zeichnen, malen oder zu scribbeln liegt aktuell massiv im Trend, sei es bei Entwürfen, Workshop-Flipcharts oder Talk-Mitschriften. Wer einen Startpunkt, neue Tipps oder praktische Übungen sucht, findet im Sketchnote Workbook von Mike Rohde viel Wertvolles. (Wert 27€)

 

Was ihr tun müsst, um eine Chance auf einen der Gewinne zu haben:

Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Glückwunsch an alle Gewinner.

Die Verlosung ist am 02.10., alle Kommentare mit Link, die bis zum 01.10.2018, 23:59 Uhr (MESZ) eingehen, werden berücksichtigt. Die Gewinner werden hier in den Kommentaren erwähnt und persönlich per Mail von uns kontaktiert. Bitte habt Verständnis, dass wir die Preise nur nach Deutschland oder Österreich verschicken können. Der Rechtsweg ist auch bei uns ausgeschlossen.

Full Disclosure: Teile der Inhalte dieses Artikels (der Abschnitt zum Programm, sowie das Bildmaterial) sowie die zu verlosenden Produkte haben wir von der Organisation der push conference erhalten.

 

Über Wolf Brüning

Wolf arbeitet als Executive UX Designer in der Abteilung User Experience der OTTO GmbH & Co KG und kümmert sich hier mit seinen Kollegen um Konzeption und Interaktionsdesign der vollständig inhouse entwickelten eCommerce-Plattform des Konzerns. Vor seiner Hamburger Zeit hat Wolf in verschieden Web- und Usability-Agenturen gearbeitet und in Magdeburg Computervisualistik studiert. Wolf ist Mitgründer von produktbezogen.de und kümmert sich neben den Inhalten auch um Design und Technik des Blogs.

8 Kommentare

  1. SabrinaM

    Wie immer super top informiert und aktuell mit Ratschlägen was man so in diesem Branchenzweig so gebrauchen kann oder wo es sich lohnt vorbei zu schauen :)





  2. Christian

    Für die Push-Konferenz habe ich leider keine Zeit, aber das Persuasive Pattern Deck würde ich gerne gewinnen.




  3. Wolf Brüning Artikelautor

    Hier seht ihr die Verlosung in all Ihren spannenden Höhen und Tiefen im Video:

    https://www.youtube.com/watch?v=15O5NDzVUvw

    Glückwunsch an die Gewinner:

    1. Christian gewinnt das Persuasive Patterns Deck
    2. Sabrina das Sketchbook Workbook
    3. Stephanie darf sich aussuchen ob sie die 100 More Things oder auch das Sketchbook Workbook nimmt.

    Danke an alle für eure Teilnahme!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Mit Absenden des Kommentars stimmst Du der Speicherung deiner persönlichen Daten (Name, eMail-Adresse, Webseite und Nachricht) durch uns bis auf Widerruf zu. Zur Vermeidung von Spam und zur rechtlichen Absicherung wird deine IP für 2 Monate gespeichert. Ebenfalls zur Vermeidung von Spam werden diese Daten einmalig an Server der Firma Automattic inc. geschickt. Zur Darstellung eines Nutzerbildes wird die eMail-Adresse im pseudonymisierter Form an Automattic inc. übermittelt. Wenn du einen oder beide Haken für die eMail-Benachrichtigungen setzt, wird deine eMail-Adresse bei Automattic inc. gespeichert. (Datenschutzerklärung)

Du hast noch viel mehr zu erzählen?

Dann schreib doch einen eigenen Artikel auf produktbezogen.

Artikel vorschlagen →