the Conference 2019: Ausloten was geht

Ich mache kein Geheimnis daraus: ich bin Fan dieser 1.000 Teilnehmer Konferenz in Schweden. Es war mein vierter Besuch in fünf Jahren und es wird nicht der letzte gewesen sein. Soviel steht fest.

Die the Conference nimmt das Motto “Exploring complexity in a digital world” ernst und beschäftig sich jedes Jahr aufs neue mit den großen Fragen, die im Zuge der zunehmenden Digitalisierung so anstehen: Kann KI Kunst erschaffen? Sollte eine KI Kunst erschaffen? Warum ist Architektur so schrecklich ineffizient und kann Digitalisierung helfen, den Bau von Gebäuden resourcenschonender zu machen? Kann man seine Urlaubsbilder eigentlich in Pflanzen-DNA speichern und was hat Transhumanismus mit dem Christentum zu tun und was heisst das für unserer aller Zukunft?

Meine Lieblingstalks

Wen solche Fragestellungen nicht abschrecken, der sollte sich meine Lieblingstalks ansehen. Aber nehmt euch vorher ein Gläschen Rotwein und ein wenig Zeit. Denn die Talks sind nichts was man im Splitscreen anschaut während die Lieblingsserie gebinged wird. Zum Teil werden eigene Denkmuster und Ansichten nämlich ganz schön auf den Kopf gestellt.

HINWEIS: Die Videos sind noch nicht alle Online. Ich werde die Links hier nach und nach ergänzen. Ihr findet alle Talks von diesem Jahr im Video-Archiv.

Mein Fazit aus zwei Tagen the Conference 2019

Es ist mehr als wichtig für Produktmanager und Designer sich mit den nicht alltäglichen Herausforderungen einer digitalen Welt zu befassen. Denn wenn wir es nicht tun, wer tut es dann?! Und wir wissen alle, dass öffentliche Meinungen schnell gefasst und Rechtssprechung sehr langsam ist. Daher ist es umso wichtiger, dass wir, diejenigen die neue Technologien in echte Produkte für echte Menschen umsetzen werden, eine Haltung haben. Wollen wir Menschen, die Implantate im Kopf haben, die ihre Sinne verstärken? Und wenn ja unter welchen Rahmenbedinungen? Sollen Autos selber fahren und entscheiden dürfen, ob sie in einer Notsituation die Oma oder die junge Familie überfahren? All diese Themen sind immer auf einem ganz schmalen Grad zwischen Distopie und Utopie unterwegs. Und wir können unseren Beitrag dazu leisten, dass all das gut ausgeht, was die technische Zukunft uns so bringt!

Was so auf Twitter los war…

https://twitter.com/digitalerfilm/status/1166956294571536386

https://twitter.com/ashleighkaneski/status/1166317614064447488

Über Petra Wille

Petra Wille ist seit 2013 als freiberufliche Produktmanagerin tätig und arbeitet für Ihre Kunden an neuen Produktideen: immer mit agilen Projektmethoden und meist in internationalen, auch verteilten Entwicklungsteams. Außerdem berät und coacht sie Produktmanager und vermittelt Methoden und Handwerkszeug für ein professionelles, dynamisches Produktmanagement. Neben Ihrer freiberuflichen Tätigkeit ist Petra Wille begeisterte Kitesurferin, schreibt für produktbezogen.de und organisiert die größte, deutsche Produktkonferenz MTP Engage.

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