Artikel mit dem Tag Patterns

Card Studio – Design Systeme in der Praxis strukturieren

Design Systeme enthalten – wie ihre Verwandten, die Pattern Libraries – geteilte UI-Komponenten und Design-Prinzipien. Es geht also nicht nur darum, Entwickler_innen eine Anlaufstelle fürs Copy & Paste zu geben. Gute Design Systeme erlauben Menschen aus den verschiedensten Berufskategorien ein gemeinsames Verständnis einer Designsprache zu bekommen.

Deshalb ist es wichtig, beim Start eines neuen Design Systems Benennungen und Kategorien zu finden, die ein gemeinsames Gespräch zwischen Design, Entwicklung und Produktmanagement erlauben. Egal ob das eigene Medium Sketch, HTML oder Excel ist: wenn von einem Akkordeon gesprochen wird, sollten sich alle auf die gleiche Komponente beziehen.

Um in kurzer Zeit zu einem Vokabular zu kommen, das für heterogene Gruppen funktioniert, haben wir zu diesem Zweck den Informationsarchitektur-Klassiker Card Sorting mit der kollaborativen Designmethode Design Studio kombiniert.

Und das Ergebnis konsequenterweise Card Studio getauft.

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Let’s Talk Design Patterns – produktbezogen im Gespräch mit Laura Elizabeth

Wie startet man eine Pattern Library? Wie überzeugt man seine Organisation, sein Management beziehungsweise seine Kunden in den Aufbau einer Pattern Library zu investieren? Wie schafft man es, dass dann auch wirklich produktiv damit gearbeitet wird? Diesen Fragen ist die englische Designerin Laura Elizabeth zuletzt nachgegangen. Im Rahmen ihrer Forschungen hat sie auch ein Interview mit mir gemacht. Die Gelegenheit habe ich genutzt, den Spieß einmal umzudrehen und sie über die Ergebnisse ihrer Nachforschungen auszufragen. Viel Spaß beim Lesen.

 

Hey Laura, great to meet you. After you interviewing me about OTTO’s pattern library it’s my turn. First of all, please tell our readers a little bit about yourself.

Hey Wolf! Happy to return the favour, I hope my answers will be as helpful as yours were 🙂

I’m Laura Elizabeth and I’m a designer turned product creator. I’ve run a small design business for the past 5 years where I worked with companies to improve the design and UX of their websites.

I’ve recently launched my first product: Client Portal which is a simple dashboard for freelancers and agencies to use with their clients to keep them up to date with a project’s process and deliverables. I also run Design Academy which aims to teach developers how to design (in a non-pretentious way).

 

You had the opportunity to talk at the Smashing Conference San Francisco. That’s huge, congratulations! How was your experience?

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Let’s Talk Design Patterns – produktbezogen im Gespräch mit Peter Boersma

Wie ihr sicher aus meiner Artikelserie Bauanleitung für eine Pattern Library wisst, beschäftige ich mich ausgiebig mit dem Thema Pattern Libraries, Design Systems und Styleguides. In diesem Rahmen treffe ich auch immer wieder auf interessante Experten. Einer dieser Experten ist Peter Boersma, der vielen aus der Szene sicher von der ein oder anderen Konferenz bekannt ist. Peter beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Thema (long before it was cool) und ich freue mich, dass Peter die Zeit für ein Interview gefunden hat.

Lest nachfolgend über seine Erfahrungen zum Einsatz von Patterns im Unternehmens- und im Agenturkontext, was er von den unterschiedlichen Bezeichnungen von Styleguide bis Design System hält, wie man Management und Kunden vom Mehrwert überzeugt und einiges mehr.

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Wenn Pattern Libraries wachsen – Wie man Verantwortung und Code für Patterns im Unternehmen verteilt

Kaum eine Woche vergeht, in der nicht ein weiteres Unternehmen stolz seine Pattern Library bzw. zunehmend sein Design System ins Web stellt. Was weit weniger öffentlich diskutiert wird, ist wie es sechs Monate später um diese Projekte steht. Erfahrungsgemäß sind Pattern Libraries (vergleichbar mit Balkongärten) nämlich von zwei Formen der Vernachlässigung bedroht: Dem Verdorren und dem Überwuchern.

Verdorren ist dann eine Gefahr, wenn die Patterns, trotz ihrer Verknüpfung mit lebendigem CSS, nicht wirklich angenommen werden, weil sie technisch oder funktional an den Bedürfnissen im Unternehmen vorbei gehen oder nicht genügend evangelisiert wurden.

Umgekehrt kann eine Pattern Library aber auch an ihrem eigenen Erfolg zugrunde gehen und zuwuchern, weil zu viele neue Patterns mit überlappender Funktionalität eingepflegt werden, bis praktisch das gesamte UI in der Library liegt und niemand mehr den Überblick hat.

Während sich Pattern Libraries für kleine Teams relativ leicht aufsetzen lassen, erfordert die Integration einer unternehmensweiten Pattern Library mehr architekturelle Planung. Dabei gibt es einige zentrale Entscheidungen, die auf die technische Umsetzung und die notwendigen organisatorischen Prozesse wirken. Diese Optionen sollen hier mit Vor- und Nachteilen vorgestellt werden, damit nach sechs Monaten weder Verdorren noch Überwuchern zum Problem werden.

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Bauanleitung für eine Pattern Library – Teil 4: Ein flexibles Naming Schema für Patterns

Neben vielen weiteren Vorteilen können Design Patterns für ein gemeinsames Verständnis und effiziente Kommunikation zwischen Designern, Entwicklern, Produktmanagern und allen anderen Beteiligten der Produktentwicklung sorgen. Um dieses zu erreichen, bedarf es aber eines eindeutigen Schemas zur Bezeichnung der Patterns. Spricht man zum Beispiel von einem „Button“ ist nicht unmissverständlich klar, ob ein Button im allgemeinen oder exakt eines der definierten Button-Patterns gemeint ist (und wenn ja, welches).

Nachfolgend will ich daher unseren Weg zu einem eindeutigen und sehr flexiblen Naming Schema für OTTOs Design Patterns aufzeigen.

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Bauanleitung für eine Pattern Library – Teil 3: Prinzipien für eine Lean Pattern Library

Im zweiten Teil dieser Artikelserie habe ich unseren Weg zur schlanken Pattern Library beschrieben. Eine solche Pattern Library schlank zu betreiben und schlank zu halten ist aber nicht nur eine Frage des richtige Tools und der richtigen Struktur. Auf dem Weg zu OTTOs heutiger Pattern Library haben wir daher Prinzipien, Regeln und Prozesse aufgestellt um dies zu gewährleisten.

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Bauanleitung für eine Pattern Library – Teil 2: Auf der Suche nach der perfekten Pattern Library

Design Patterns sind wenig wert ohne Struktur. Im ersten Teil der Artikelserie habe ich gezeigt, warum Design Patterns wichtig sind, in diesem Teil werde ich zeigen, wie wir für die Patterns von OTTO.de eine effektive und praktikable Pattern Library aufgebaut haben. Besonders möchte ich dabei auch auf die ersten beiden Versuche eingehen, die zwar mehr oder minder gescheitert sind, bei denen wir aber viele wertvolle Dinge gelernt haben.

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