Artikel von Timo Fritsche

Timo arbeitet derzeit als Senior Product Manager bei LOVOO, einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas. Zuvor war er als Produktmanager des "Growth Teams" bei XING für das organische Nutzerwachstum des sozialen Netzwerks verantwortlich. Er beschäftigt sich mit nachhaltigen Strategien, wie Produkte aus sich selbst heraus wachsen können. Mit Leidenschaft entwickeln er und sein Team schnell, iterativ und metrikengetrieben das Produkt über den gesamten Kundenlebenszyklus. Durch rigoroses A/B-Testing stellen sie so sicher, dass Features wirklich einen Mehrwert für Nutzer UND Business darstellen. Seine Erfahrungen teilt er auf seinem (englischsprachigem) Blog: www.hacking-growth.com

Growth für Produktleute – Teil 1: Was ist Growth eigentlich?

Was macht (zumindest einen Teil) des Erfolges von Unternehmen wie Facebook, Twitter, LinkedIn, Pinterest, Uber, Spotify, AirBnB und Dropbox aus? Neben herausragenden Produkten fällt eine weitere Gemeinsamkeit auf: sie alle arbeiten mit Growth-Teams.

In dieser Artikelreihe erfahrt ihr, was Growth-Teams machen und bekommt Einblicke in Prozesse, Tools und Best Practices für eure eigene Growth-Strategie.

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Building a culture of innovation (Recap ProductTank @ Reeperbahn Festival 2014)

Vorletzten Donnerstag war es endlich soweit! Nach langem Warten fand der dritte Hamburger ProductTank diesmal im Rahmen des Reeperbahnfestivals statt. Neben produktbezogen-Autor Daniel Neuberger stand diesmal Lean-UX Autor Jeff Gothelf mit auf der Bühne.

TL;DR

Da es sich hier um einen sehr langen Artikel handelt, habe ich mich entschieden, meine Key-Learnings im Vorfeld zusammenzufassen. So könnt ihr euch schnell einen Überblick verschaffen.

  • Agile doesn’t have a brain – Auch die agile Softwareentwicklung hält nicht für alles Lösungen bereit – Wir müssen unsere Unternehmenskulturen weg von Kulturen der Umsetzung, hin zu Kulturen des Lernens entwickeln
  • Roadmaps und Deadlines sind Artefakte der „old Economy“. Sie fokussieren auf Output in Form von Features oder Produktlaunches, statt auf Nutzer- und Geschäftswert
  • Das relativ starre Rollenverständnis agiler Produktentwicklung, wie auch traditioneller Managementmethoden, führt nicht immer zum Ziel
  • Sich nochmals mit diesen Themen zu beschäftigen lohnt sich. Auch wenn das für uns alles ein alter Hut zu sein scheint, ist es spannend, seine eigene Arbeit mal zu reflektieren. Also lest den ganzen Artikel 😉

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Ankündigung: ProductTank goes Reeperbahn Festival – mit Jeff Gothelf

Reeperbahn-Festival-2014-Konferenz-mit-EU-Kommissionsvertreter-und-Angry-Birds-Komponist[1]Nächste Woche geht es los! Vom 17.-20. September findet in Hamburg wieder das Reeperbahn Festival mit mehr als 400 Konzerte und 70 Konferenz-Sessions statt – und über 3000 Digital Media Professionals treffen sich zum Austausch. Wir sind stolz, mit unserem Hamburger ProductTank ebenfalls im Rahmen des Konferenz-Programmes dabei zu sein… und das mit wirklichen Hammer-Speakern! Weiterlesen

Von Psychologen lernen – Teil 2 des Recap vom ProductTank Hamburg, Mai 2014

Was sollen Produktschaffende wohl von Psychologen lernen? In Teil 1 unseres ProductTank-Rückblicks hatten wir über Daten-gestützte Produktentwicklung gesprochen. Etwas ziemlich Greifbares, Rationales. Nun kommen wir zu einem etwas „weicheren“ Thema, welches aber überraschenderweise einige Anknüpfungspunkte aufweist. Gespannt? Also los!

Petra Wille ist freiberufliche Produkt- und UX-Beraterin und arbeite bereits für SAP, XING und tolingo. In einem ihrer letzten Projekte kam sie mit dem Thema Psychologie in Berührung und hat dabei einige sehr spannende Dinge gelernt, was sich kein Produktschaffender entgehen lassen sollte.

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Daten in der Produktentwicklung – Teil 1 des Recap vom ProductTank Hamburg, Mai 2014

Zum zweiten Mal trafen sich am Freitag den 16. Mai die Hamburger Produktentwickler zu einem Blick über den Tellerrand, kombiniert mit anschließendem Networking bei Pizza und Bierchen. Wer nicht da war, dem sei verraten: „Du hast was verpasst! “ 🙂

Trotzdem wollen wir Euch nicht vorenthalten, was wir aus den zwei inhaltlich doch sehr verschiedenen Vorträgen lernen konnten. Beide Vorträge waren so intensiv, dass wir uns entschieden haben, einen Zweiteiler daraus zu machen.

Wir starten mit dem Vortrag „Use Data to Inform Product Decisions“ von Marc Abraham, seines Zeichen Product Manager bei beamly, einem TV-basierten Social Network aus London. Marc betreibt außerdem den spannenden Blog „As i learn ...“,  in welchem er unter Anderem über die Entwicklung seines eigenen Produktes HipHopListings berichtet.

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